Hockey
Herren
Die Herren des TV 1848 Schwabach haben am Sonntag den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht. Gegen den Marktbreiter HC, den man bereits im Hinspiel mit 4:1 besiegt hatte, stand am Ende ein verdienter 5:1-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Mit diesem Erfolg verteidigt die Mannschaft weiterhin die Tabellenführung und hat bei noch zwei ausstehenden Spielen den Aufstieg fest im Blick.
Dabei erwischte der TV48 einen Start nach Maß. Bereits nach vier Minuten gelang die Führung, wenige Minuten später folgte das 2:0. Mit hohem Druck, schnellen Kombinationen und zahlreichen Chancen deutete früh alles auf einen deutlichen Heimsieg hin.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließ die Konsequenz jedoch etwas nach. Marktbreit nutzte eine seiner wenigen Möglichkeiten zum Anschlusstreffer und verkürzte auf 2:1. Die Schwabacher behielten dennoch die Kontrolle über die Partie und stellten noch vor der Pause auf 3:1.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft wieder deutlich konzentrierter und dominierte das Geschehen über weite Strecken. Folgerichtig fiel das 4:1 nach einer Strafecke, ehe mit dem 5:1 der Schlusspunkt gesetzt wurde.
Trotz des klaren Ergebnisses blieb nach dem Abpfiff das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Der TV48 erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen, ging jedoch teilweise zu nachlässig mit seinen Möglichkeiten um. Mit etwas mehr Konsequenz und Präzision hätte das Ergebnis sogar zweistellig ausfallen können. Am Ende überwog dennoch die Zufriedenheit über einen ungefährdeten und verdienten Sieg, der die Mannschaft ihrem großen Ziel ein weiteres Stück näherbringt.
Torschützen: Jaron Ndupu, Andreas Schmidt, Jan-Lasse Sappelt (2), Leo Kosmann
Mit Platz 1 in der Tabelle hat der TV 1848 Schwabach nun noch zwei Spiele vor sich. Zwei weitere Siege würden den Wiederaufstieg perfekt machen. 🏑💪
Senioren
Das für Freitag angesetzte Gastspiel der Senioren in Fürth wurde von den Gastgebern aufgrund von Spielermangel abgesagt.
WU14 Oberliga
Die WU14 war am Samstag bei der HGN zu Gast. Nach dem ärgerlichen 0:0 im Hinspiel hoffte man diesmal auf einen Sieg. Doch von Beginn an zeigten die Nürnbergerinnen, dass sie die drei Punkte unbedingt holen wollten, während die Schwabacherinnen nur schwer ins Spiel fanden.
Immer wieder drangen die Gastgeberinnen gefährlich in den Schusskreis ein, doch Torhüterin Frida war zunächst mehrfach zur Stelle. Mitte des zweiten Viertels war aber auch sie machtlos: Nachdem sie die ersten beiden Abschlüsse pariert hatte, konnte sie den dritten Nachschuss nicht mehr verhindern.
Das Gegentor schien die Schwabacherinnen zunächst wachzurütteln. Kati erzielte im direkten Gegenzug den 1:1-Ausgleich. Im dritten Viertel setzte sich das Spielgeschehen jedoch fort. Die Nürnbergerinnen waren spielbestimmend und gingen nach einer weiteren Situation mit mehreren Nachschüssen erneut mit 2:1 in Führung.
Erst im letzten Viertel zeigten die Schwabacher Mädchen ihr wahres Potenzial. Nach einer schönen Kombination über Luzie und Melissa brachte Letztere den Ball vors Tor, wo Jeannine souverän zum 2:2 einschob.
Insgesamt war der Punktgewinn diesmal eher glücklich, da die Mannschaft über weite Strecken unter ihren Möglichkeiten blieb.
WU14 Verbandsliga
Eine schwere Aufgabe wartete am Samstag auf das Verbandsliga-Team der WU14 in Erlangen. Mit zahlreichen aushelfenden WU12-Spielerinnen begann von der ersten Minute an eine intensive Abwehrschlacht.
Die Gastgeberinnen bestimmten das Spielgeschehen klar. Trotz vieler starker Paraden von Torhüterin Lina lag der TV48 zur Halbzeit mit 0:3 zurück.
Auch im dritten Viertel erhöhte Erlangen den Druck und baute die Führung auf 5:0 aus. In den letzten 15 Minuten erarbeiteten sich die Schwabacherinnen jedoch mehrere gute Möglichkeiten auf den Ehrentreffer. Ein Tor wollte allerdings nicht mehr fallen. Dennoch zeigte die Mannschaft besonders im Schlussviertel eine starke Leistung, sodass es am Ende beim 5:0-Erfolg der Gastgeberinnen blieb.
WU12 Oberliga
Am Sonntagabend empfing die Oberliga-Mannschaft der WU12 Bayreuth. Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal, da die Schwabacherinnen ohne Auswechselspielerin antreten mussten.
Trotzdem startete das Team konzentriert in die Partie und belohnte sich bereits im ersten Viertel mit dem Führungstreffer. Allerdings gelang Bayreuth noch vor der Pause der Ausgleich.
In den folgenden beiden Vierteln machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Gäste nutzten dies und zogen auf 3:1 davon. Mit diesem Rückstand ging es ins Schlussviertel.
Dort mobilisierten die Mädchen noch einmal alle Kräfte und zeigten großen Kampfgeist. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang ihnen noch der Treffer zum 2:3-Endstand.
Trotz der knappen Niederlage kann die Mannschaft mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein.
WU10 Oberliga
Grund zum Jubeln hatte die WU10 am Samstag auf heimischem Platz. Ein Sieg und ein Unentschieden standen am Ende eines erfolgreichen Spieltags zu Buche.
Gegen den NHTC Nürnberg gelang ein Blitzstart. Jella schloss ein starkes Solo zur 1:0-Führung ab. Danach kamen die Gäste immer besser ins Spiel, doch die Schwabacherinnen stemmten sich gemeinsam mit ihrer erneut überragenden Torhüterin Emi gegen den Ausgleich. Bei einem Penalty kurz vor der Pause war jedoch auch sie chancenlos.
Die zweite Halbzeit gehörte dann ganz Emi. Ob bei drei Penaltys oder zahlreichen weiteren Chancen – die Nürnbergerinnen scheiterten immer wieder an ihrem starken Stellungsspiel und ihren schnellen Reaktionen. Mit etwas Glück hätte der große Kampf der Schwabacherinnen sogar mit einem Sieg belohnt werden können, doch eine gute Chance kurz vor Schluss fand nicht den Weg ins Tor. So blieb es beim 1:1. Das anschließende Penaltyschießen endete torlos.
Im zweiten Spiel gegen den TB Erlangen stand am Ende ein verdienter 1:0-Erfolg auf der Anzeigetafel. Die Schwabacherinnen erspielten sich immer wieder gute Möglichkeiten und hätten durchaus höher gewinnen können. Auf der Gegenseite musste Emi nur selten eingreifen und entschärfte auch drei gefährliche Fuß-Penaltys souverän.
Das entscheidende Tor fiel kurz nach der Halbzeit – erneut durch Jella per Penalty. Besonders das Spiel über die Außenbahnen sorgte immer wieder für Gefahr vor dem Erlanger Tor. Im Penaltyschießen setzte sich der TV48 ebenfalls mit 1:0 durch, wobei Vici den entscheidenden Treffer erzielte.
Ein rundum erfolgreicher Spieltag für die WU10 – weiter so!
WU8 Verbandsliga
Beim Verbandsliga-Spieltag in Erlangen standen für die WU8 drei spannende Begegnungen auf dem Programm.
Im ersten Spiel gegen Erlangen mussten sich die Schwabacherinnen mit 0:3 geschlagen geben. Die Gastgeberinnen waren an diesem Tag die bessere Mannschaft und gewannen verdient.
Gegen Bayreuth lautete das offizielle Ergebnis 1:3. Einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen sorgten dabei für Diskussionen. Aus Sicht der Schwabacherinnen wäre ein 2:2 das gerechtere Resultat gewesen.
Im abschließenden Spiel gegen die SFG belohnte sich die Mannschaft schließlich für ihren Einsatz und gewann verdient mit 2:1.
Damit konnten die Mädchen den Spieltag mit einem Erfolgserlebnis beenden.
Judo
Eine unvergessliche Woche beim Judotrainingslager in Inzell
Vom 23. bis 30. Mai 2026 verbrachten 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Judovereins eine spannende und abwechslungsreiche Woche im Trainingslager in Inzell. Mit dabei waren Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren sowie unsere Trainer und Übungsleiter Susanne, Gabi, Anastasia, Martin und Jochen.
Judo, Lernen und Gemeinschaft
Im Mittelpunkt der Woche stand natürlich das Judo. Täglich wurde intensiv trainiert, an Techniken gearbeitet und gemeinsam gelernt. Durch abwechslungsreiche Trainingseinheiten und individuelle Förderung konnten alle Judoka sichtbare Fortschritte erzielen. Gleichzeitig nutzten auch die Trainer die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.
Spiel, Spaß und neue Erfahrungen
Neben dem Training sorgte ein vielfältiges Rahmenprogramm für zahlreiche Höhepunkte. Bereits am Dienstag standen bei „Spiel und Spaß mit Jochen“ Tischtennis, Dart und Basketball auf dem Programm. Am Nachmittag ging es bei bestem Wetter zum Fußballgolf, wo Ehrgeiz und gute Laune gleichermaßen gefragt waren.
Ein besonderes Erlebnis war der Austausch mit einer Zirkusgruppe, die ebenfalls in Inzell zu Gast war. Unsere Judoka erhielten spannende Einblicke in die Welt des Zirkus und stellten schnell fest, dass Körperspannung, Konzentration und Körperbeherrschung dort genauso wichtig sind wie auf der Judomatte.
Teamgeist und sportliche Herausforderungen
Am Mittwoch standen Teamspiele auf dem Programm, bei denen Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund standen. Am Nachmittag folgte ein vereinseigener Triathlon mit Schwimmen, Laufen und Lasergewehrschießen. Die Begeisterung war groß, und die Teilnehmer feuerten sich gegenseitig lautstark an.
Am Abend trafen beim traditionellen „Spiel ohne Grenzen“ alle Gruppen des Camps aufeinander. Gemeinsam wurde gespielt, gelacht und angefeuert – eine tolle Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen.
Ausflug nach Berchtesgaden
Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug zum Salzbergwerk in Berchtesgaden. Die spannende Führung unter Tage begeisterte die Kinder ebenso wie das anschließende Eis bei strahlendem Sonnenschein.
Am Abend wurde der Austausch mit der Zirkusgruppe fortgesetzt – diesmal auf der Judomatte. Die jungen Artisten konnten erste Erfahrungen im Judo sammeln und hatten dabei ebenso viel Spaß wie unsere Judoka.
Abschied mit vielen schönen Erinnerungen
Am Freitag stand mit dem Rhönradfahren noch eine weitere besondere Sportart auf dem Programm. Mut, Gleichgewicht und Koordination waren gefragt, bevor am Abend bereits die Koffer gepackt wurden.
Am Samstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer Woche voller Training, Gemeinschaft, neuer Erfahrungen und unvergesslicher Erlebnisse traten wir die Heimreise an.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Trainern und Übungsleitern Susanne, Gabi, Anastasia, Martin und Jochen sowie allen Helfern und Organisatoren, die dieses Trainingslager möglich gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Trainingslager in Inzell!
Triathlon
Landesliga in Bamberg – Sprintdistanz, schnelle Beine und jede Menge Einsatz!
Am 07. Juni ging es für unsere beiden Liga-Teams nach Bamberg. Auf der Sprintdistanz wurde um jede Sekunde und jeden Platz gekämpft.
Damen-Team
Larissa und Emma lieferten sich vereinsintern ein Duell auf Augenhöhe – am Ende trennten die beiden gerade einmal 20 Sekunden und belegten die Plätze 10 und 11. Yvonne komplettierte das Team und erreichte nach 1:29 Stunden das Ziel.
➡️ Platz 10 in der Mannschaftswertung für unsere Damen!
Herren-Team
Alessio zeigte einmal mehr seine starke Form und kam nach 1:07 Stunden auf Platz 18 ins Ziel. Kilian und Marvin machten aus dem Wettkampf kurzerhand ein gemeinsames Intervalltraining und pushten sich gegenseitig bis zur Ziellinie – beide finishten nahezu zeitgleich in 1:20 Stunden. Laurenz durfte nach 1:23 Stunden endlich durchschnaufen und den verdienten Zieleinlauf genießen.
➡️ Platz 11 in der Mannschaftswertung für die Männer!
Landesliga in Erding – morgens Winterjacke, nachmittags Sonnencreme!
Direkt eine Woche nach Bamberg stand schon der nächste Liga-Einsatz an: Olympische Distanz in Erding.
Um 10:54 Uhr (ja, diese Startzeit gibt es wirklich 😄) ging es für unsere Mädels bei frischen 19 Grad Wassertemperatur im Neo in den See. Die eigentliche Herausforderung wartete aber nicht im Wasser, sondern auf der Strecke: Durch die gemeinsame Startwelle mit den Altersklassenathleten wurde es ungewohnt voll. Statt freier Fahrt hieß es Überholen, Ausweichen und Nerven behalten.🚴♀️💨
Anna-Lena zeigte einmal mehr ihre Klasse: Als 7. aus dem Wasser, nach einer starken Radleistung bereits auf Rang 5 und am Ende sensationell auf Platz 3 ins Ziel! 🥉 Finishzeit: 2:18:47. Der Challenge kann kommen! 💪
Am meisten über den Neo hat sich wohl Lena Sophie gefreut;) Allerdings fand sie durch den Verkehr im Weiher nicht so recht in den Rhythmus. Dafür lief es auf dem Rad umso besser. Trotz angeschlagenem Rücken arbeitete sie sich kontinuierlich nach vorne und blieb mit 2:52:49 deutlich unter der 3-Stunden-Marke. Stark! 👏
Larissa war vor allem froh, den Neo nach dem Schwimmen wieder loszuwerden. Offenbar hatte sie ihre Laufbeine vorsichtshalber im zweiten Wechselbeutel verstaut – denn auf den abschließenden 10 Kilometern flog sie in beeindruckenden 42 Minuten über die Strecke. Finish nach 2:44:53. 🚀
Ines hatte nach ihrem allerersten Triathlon vor gerade einmal zwei Wochen vermutlich nicht damit gerechnet, so schnell in der Landesliga an der Startlinie zu stehen. Umso beeindruckender, dass sie die Olympische Distanz souverän meisterte und das nächste Finish feiern durfte!
💙 Das Ergebnis für das Team: ein starker 9. Platz in der Mannschaftswertung!
Neben unseren Liga-Mädels war auch Stefan in Erding am Start – und der zeigte auf der Volksdistanz einmal mehr, dass Geschwindigkeit keine Frage des Alters ist. 😎
Mit einer starken Gesamtzeit von 1:05:58 Stunden flitzte er über die Strecke und sicherte sich damit einen hervorragenden 🥉 3. Platz in der Altersklasse M55!
Schnell geschwommen, flott geradelt und zügig gelaufen – genau die richtige Mischung für einen erfolgreichen Triathlontag. 💪
Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung und dem Platz auf dem Podium! 👏🎉
Landesliga in Forchheim – Teamwork macht schnell!
Eine Woche nach Bamberg waren auch unsere Männer bereits wieder gefordert. In Forchheim stand der Teamwettkampf auf dem Programm – und hier gelten etwas andere Regeln als sonst:
Am Vormittag ging es beim Swim & Run zur Sache, am Nachmittag folgte Bike & Run. Der Clou: Gewertet wird die Zeit des dritten Athleten eines Teams. Heißt übersetzt: Wer heute alleine glänzen will, hat das Prinzip nicht verstanden.
Also wurde gemeinsam geschwommen, gelaufen, gefahren, motiviert, geschoben (mental natürlich 😉) und bis zur Ziellinie zusammengehalten. Genau so, wie Teamwettkampf sein soll!
Unsere Jungs zeigten dabei starken Zusammenhalt und kämpften sich gemeinsam durch den langen Wettkampftag.
👏Am Ende stand ein solider 11. Platz für das Team auf dem Ergebniszettel.
Manchmal sind nicht die schnellsten Beine entscheidend, sondern die stärksten Teamkollegen!
Sparkassen Metropolmarathon
Laufveranstaltung diesmal ohne Funkgerät, Absperrgitter und Streckenplan! 😄
Während in Forchheim Teamwork gefragt war, tauschten einige unserer Citylauf-Organisatoren ihre Helferwesten gegen Laufschuhe und gingen beim Sparkassen Metropolmarathon selbst an den Start.
Und was soll man sagen? Nicht nur Veranstaltungen organisieren können sie – laufen auch! 💪
🔥 Markus finishte nach starken 3:36:19 Stunden.
🔥 Thomas folgte in 3:44:47 Stunden.
🔥 Alexander machte das Trio komplett und erreichte nach 3:51:06 Stunden das Ziel.
Besonders beeindruckend: Alle drei blieben deutlich unter der magischen 4-Stunden-Marke! 👏
Nach vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit für den Schwabacher Citylauf war das der beste Beweis, dass unsere Organisatoren nicht nur wissen, wie man eine Laufveranstaltung auf die Beine stellt, sondern auch, wie man einen Marathon erfolgreich zu Ende bringt.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung! 🎉
Übrigens: 4 Monate noch bis zum Citylauf 😉
Brombachsee Schwimmen
🏊♂️🌊 Brombachseeschwimmen– Freiwasser statt Asphalt! 💪
Während andernorts um Bestzeiten auf Asphalt gekämpft wurde, machten eine Handvoll Schwabacher den Brombachsee unsicher. Auf den 2.000 Metern durch das Freiwasser waren Orientierungssinn, Ausdauer und die Fähigkeit gefragt, auch ohne schwarze Linie am Beckenboden die richtige Richtung zu finden. 😄
🏊 Michael erreichte nach starken 34:12 Minuten das Ziel.
🏊 Marc folgte in 35:59 Minuten.
🏊 Kerstin absolvierte die Strecke in 39:32 Minuten.
🏊 Georg kam nach 48:05 Minuten aus dem Wasser.
🏊 Yvonne machte das Schwabacher Quintett nach 53:20 Minuten komplett.
Ob Bestzeit oder Genuss-Schwimmen – 2 Kilometer im offenen Wasser sind immer eine Herausforderung. Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher!👏
Turnen
Turner-ExKneipe Bavaria
Um den Standort der Luftwaffe in Roth/Kiliansdorf war es viele Jahre sehr ruhig geworden. Die Hubschrauberstaffel wurde abgezogen, die für 160 Mio. Euro erbauten Wartungshallen standen leer. Seit ca. 10 Jahren wird die Kaserne aber wieder auf Vordermann gebracht, die Offizierschule der Luftwaffe wurde von Fürstenfeldbruck nach Roth verlegt, und 2025 begannen 480 Offiziersanwärter hier ihre zentrale Ausbildung. Nach und nach soll die Zahl bis auf 850 steigen. Dementsprechend groß, nein, riesig ist daher auch das supermoderne futuristische Schulgebäude mit einer Fassade aus Alu und Edelstahl. 81,5 Mio. hat allein das Lehrsaalgebäude gekostet, der Hörsaal mit einer gigantischen Videoleinwand hat über 800 Plätze. Die Gesamtinvestition von etwa 262 Mio. umfasst aber auch 12 Unterkunftsgebäude, eine Waffen-kammer sowie ein Sportzentrum mit funkelnagelneuer 4-fach Sporthalle mit allem Drum und Dran. Für den Offiziersnachwuchs, darunter auch weibliche Bewerber, nur das Allerbeste! Flugzeuge sucht man hier jedoch vergebens, die Bewerber können aber das Segelfliegen erlernen. Eine Pilotenausbildung findet an anderen Orten statt, unter anderem in den USA.
Wir waren alle sehr gespannt, was uns bei unserem Besuch erwarten würde. Gleich am Kasernentor wurden wir vom Stabsoberfeldwebel für Presse und Öffentlichkeitsarbeit samt Stabsobergefreitem als Klemmbrettträger empfangen und im Bus zum gigantischen Schulgebäude gebracht. Im Lehrsaal wurden wir von Oberstleutnant Pompe herzlich begrüßt, unter diesem militärischen Rang ging jetzt nichts mehr. Vortrag über die Ausbildung: OTL Dreger. Rundgang Wehrgeschichtliche Lehrsammlung: OTL Dr. Würmseher. Allgemeine Info, Besichtigung der Sporthalle und kurze Rundfahrt: der Kasernenkommandant OTL Sterr höchstpersönlich. Also alles, was in der Kaserne Rang und Namen hat. Vielleicht auch deshalb wurde unsere Besuchszeit um gut eine Stunde überzogen, der Magen knurrte bereits, und der Döllinger in Schouftla wartete auf uns zur Mittagseinkehr. Über die B2 war das Wirtshaus aber ruckzuck erreicht, und auch die gemeinsame Einkehr wurde erfolgreich bewältigt.
