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..und keiner ist allein

Die Kneipe auf Herbstfahrt nach Coburg

Veste Coburg(1)Die Fahrten der Kneipe werden immer sicherer: Nachdem wir vor einigen Jahren einen pensionierten Pfarrer als Fahrer hatten, chauffierte uns diesmal ein Kommissar nach Coburg. Der kurze Fußweg zum Eingang der Veste war leider wegen Baumpflegearbeiten gesperrt, und so mussten wir erst einmal die ganze imposante Festungsanlage umrunden, um zu unserer höchst interessanten Führung durch die Räumlichkeiten der Burg zu gelangen. Auch Martin Luther fand hier Zuflucht während seiner Reichsacht.

Nach der Mittagseinkehr in der Altstadt lud Abteilungsleiter Otmar zu einem Stadtbummel ein und informierte dabei die Kneipenmitglieder über die Historie Coburgs sowie die wichtigsten Gebäude und berühmte Persönlichkeiten der Stadt, aber natürlich fand auch die berühmte 31 cm lange Coburger Bratwurst Erwähnung. Der fast quadratische Marktplatz wird von prächtigen Gebäuden, wie dem farbenfrohen Rathaus und dem prächtigen Stadthaus mit ihren einmaligen Coburger Erkern eingerahmt. In der Mitte steht unübersehbar das Denkmal von Coburgs berühmtesten Sohn, dem Prinzgemahl Albert, Gatte der englischen Queen Victoria.

DSCN4332 (2)(1)Nicht weit davon entfernt, gegenüber dem Gymnasium Casimirianum, die zweitürmige Morizkirche, die nach dem Stadtpatron, dem heiligen Mauritius, benannt ist. Dieser Mauritius ist als Coburger Mohr allgegenwärtig. Nicht nur am Rathaus und auf dessen Giebel als „Bratwurstmännle“, sogar auf den Kanaldeckeln ist sein Konterfei zu sehen. Höhepunkt der interessanten Stadtführung war aber für die meisten der riesige und figurenreiche Epitaph in der Morizkirche, den der Stifter des bereits erwähnten Casimirianums, Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg, für seine Eltern errichten ließ.

DSCN4335 (2)(1)Der herrliche Spätsommertag lud aber natürlich auch zu einer Kaffee- oder Eispause auf den Coburger Marktplatz ein, bevor die Kneipe auf der Heimfahrt bei immer noch 26 Grad zu einer zünftigen Brotzeit und süffigem Kellerbier im Löwenbräu Keller Buttenheim einkehrte. Genau der richtige Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

 

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Die Kneipe besucht die Sonnwendfeier

Sonnwendfeier 2018Nach einem verregneten Freitagvormittag zeigte Petrus ein Erbarmen und schob die Regenwolken beiseite, so dass einem zahlreichen Besuch des 48er Sommerfestes mit Sonnwendfeuer nichts entgegenstand. Die Turner Exkneipe war wohl von allen Abteilungen mit 30 Personen am stärksten vertreten und zeigte somit eindrucksvoll ihre Verbundenheit mit dem Verein. Bei flotter Musik - die „Rotten Bones“ spielten vorwiegend Irish Folk und Country, während der 48er Musikzug mit schwungvoller Blasmusik unterhielt - ließ man sich die Sau vom Spieß und andere Schmankerl unseres Vereinswirts schmecken, und natürlich auch das eine oder andere Bierchen.

Bei Eintritt der Dämmerung zog dann eine stattliche Anzahl von Kindern, angeführt von unserem neuen Jugendleiter, im Fackelzug um den Rasenplatz und entzündete den imposanten Holzstoß vor der Terrasse. Die Flammen loderten hoch in den Abendhimmel, natürlich begleitet vom traditionellen „Flamme empor“ und dem Steigermarsch „Glück auf!“ unseres Musikzuges. Damit klang dieser traditionelle gesellige Abend aus und man freut sich schon auf die nächste Veranstaltung, die Herbstfahrt im September nach Coburg.

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145 Jahre Turner Exkneipe „Bavaria“: 1873 – 2018

145 Jahre Turner ExkneipeDie Kneipe rief, und (fast) alle kamen, um das 145-jährige Jubiläum zu feiern. Das Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte war mit ca. 60 festlich gestimmten Personen voll besetzt, als unser 48er Musikzug unter der Leitung von Heidi Habiger in voller Besetzung die Veranstaltung schwungvoll eröffnete. Natürlich durften „Turner auf zum Streite“, das Frankenlied, aber auch ein Potpourri zum Mitschunkeln oder der beliebte Steigermarsch als Zugabe nicht fehlen und sorgten für eine tolle Einstimmung.

In seiner Festansprache gab Abteilungsleiter Otmar Thumshirn einen Überblick über die wechselhafte Geschichte der Kneipe. Von einem einflussreichen Gremium, das häufig die Geschicke des Vereins mitbestimmte, wandelte sich die Kneipe zu einer rein gesellschaftlichen Gruppierung im Verein, die ihren Mitgliedern, aber auch allen anderen 48ern, monatliche Veranstaltungen anbietet, wie z.B. Wanderungen, Führungen, Besichtigungen, gesellige Abende und Fahrten. Eine Herzensangelegenheit ist den Mitgliedern aber auch die Förderung des TV 48, insbesondere der Vereinsjugend, was ein Spendenaufkommen von über 11.500 € seit 2001 eindrucksvoll beweist.

145 Jahre Turner ExkneipeGroßes Interesse stieß bei den Gästen eine kleine Ausstellung im Gastzimmer: Man konnte in den ideenreich und künstlerisch ausgestalteten Kneipbüchern von 1928 bis heute blättern, im Album mit den Fotos aller Mitglieder ab 1920 – einige sogar aus dem Gründungsjahr - stöbern, den riesigen Turnvater-Jahn-Bierkrug von 1898 bewundern oder versuchen, die Satzung von 1926 zu entziffern.

Der Beschluss des Festkomitees, auf die üblichen Ehrungen zu verzichten und stattdessen zu einem warmen fränkischen Büfett einzuladen, fand große Zustimmung. Mit vielen Gesprächen und Erinnerungen klang dann die Veranstaltung aus, auch weil es ja ab 20:00 Uhr für die deutschen Fußballer um Kopf und Kragen ging. Und doch war die Veranstaltung ein voller Erfolg – und unsere Kicker haben ja dann doch noch in letzter Sekunde gewonnen!

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Herbstwanderung der Turner - Exkneipe Bavaria

Freitag der 13. Oktober muss kein verhängnisvolles Datum sein, denn zur Herbstwanderung der Kneipe an diesem Tag stellte sich endlich der ersehnte Goldene Oktober ein. Über 20 wanderfreudige Mitglieder trafen sich in Rednitzhembach am bunt bemalten Trafohaus, um eine Teilstrecke des dortigen Kunstweges zu begehen.
Die zahlreichen direkt am Weg befindlichen Exponate wurden auf Hinweistafeln erklärt und wurden gebührend bewundert, ernteten aber teilweise auch verwundertes Kopfschütteln. Solche doch recht abstrakten Kunstwerke sind halt Ansichtssache. Nach gut 1 ½ Stunden wurde wieder der Ausgangspunkt am Trafohaus erreicht, von wo aus die müde und hungrige Schar den Gasthof Rabus ansteuerte. Dort war man sich in geselliger Runde wieder vollkommen einig, das Essen dort ist nicht Geschmacksache, es schmeckt!

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Der Fluß bleibt sauber

Besichtigung der Schwabacher Kläranlage

Kläranlagen gehören nicht unbedingt zu den Topzielen von Vereinsausflügen. Die Besichtigung der Schwabacher Anlage im März war aber wirklich einen Besuch wert, so das übereinstimmende Urteil der Kneipenmitglieder.

Die Erläuterungen des stellvertretenden Betriebsleiters Thomas Richter waren hoch-interessant, hatten sich doch bisher die wenigsten Gedanken gemacht, welcher immense Aufwand mit den Abwässern aus dem 186 km langen Kanalnetz unserer Heimatstadt geschehen muss, bevor sie mit einem Reinigungsgrad von ca. 98 % in die Rednitz geleitet werden können. Angefangen von der imponierenden Schalt-anlage, den verschiedenen Vorklär-, Belebungs- und Nachklärbecken, den Faul-türmen, der Schlammpresse, den Gasbehältern und dem Blockheizwerk usw. – man kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Eine hochkomplizierte aber auch hocheffiziente Anlage zu unser aller Wohl. Natürlich war man sich einig, in Zukunft noch mehr darauf zu achten, was man alles dem Kanalnetz anvertraut. Ein Besuch der Schwabacher Kläranlage ist auf jeden Fall zu empfehlen – es stinkt auch nicht!DSCN2087

Ein geselliges Beisammensein im Vereinsheim, zu dem sich noch einige verhinderte „Kneipianer“ gesellten, rundete diese gelungene Veranstaltung ab.

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Betriebsbesichtigung bei RIBE

Haupteingang Fa. RIBE in der BahnhofstraßeAn die 30 interessierte Kneipenmitglieder trafen sich am Donnerstag, 12. April vormittags zu einer Betriebsbesichtigung im Werk 1 der Firma Bergner, kurz RIBE genannt. Nach einer kurzen Begrüßung erläuterte uns Frau Flock anhand einer PowerPoint-Präsentation die verschiedenen Geschäftsbereiche der RIBE Gruppe. Diese sind die Verbindungstechnik, technische Federn, Elektroarmaturen und Anlagentechnik, also beileibe nicht nur Schrauben. An sieben Standorten weltweit mit dem Hauptsitz in Schwabach beschäftigt RIBE über 1.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 190 Millionen Euro (2016).

DSCN3395In zwei Gruppen wurden wir dann unter fachkundiger Leitung durch die Staucherei geführt, wo unter ohrenbetäubendem Lärm Spezialschrauben hauptsächlich für die Automobilindustrie hergestellt werden. Ohne RIBE-Schrauben würden wohl die meisten unserer fahrbaren Untersätze in ihre Bestandteile auseinanderfallen. Wir durften die computergesteuerte Messkontrolle bestaunen und in einer weiteren Halle auch noch die Herstellung technischer Federn verfolgen. Auch wenn wir nur einen kleinen Ausschnitt aus der Produktion sehen konnten, verschaffte uns unser Besuch doch einen eindrucksvollen Einblick in die Produktion von Schwabachs größtem Arbeitgeber. Nach dem Besuch bei Niehoff im vergangenen Jahr eine weitere hochinteressante Betriebsbesichtigung.

Ein gemeinsames Mittagessen bei unserem Vereinswirt beendete diesen erlebnisreichen Vormittag.

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Herbstfahrt der "Turner Ex Kneipe"

Herbstfahrt ins „Liebliche Taubertal“

DSCN3288Die alljährliche Herbstfahrt der Kneipe ging diesmal nach Bad Mergentheim an der Romantischen Straße im „Lieblichen Taubertal“. Zwar kämpfte die Sonne vormittags noch meist vergeblich gegen den Hochnebel an, doch ein strahlender Herbstnach-mittag entschädigte die zahlreichen Teilnehmer. Der Vormittag war mit einem geführten Rundgang durch die malerische Altstadt und zum beeindruckenden Deutschordensschloss ausgefüllt. Nach dem Mittagessen folgte ein Besuch des gepflegten Kurparks mit seinem japanischen und einem Rosengarten, musikalisch unterlegten Wasserspielen und natürlich der Gelegenheit zur Einkehr im Kurcafé.

Absoluter Höhepunkt war aber der anschließende Besuch der Creglinger Herrgotts-kirche mit dem weltberühmten Riemenschneideraltar. Unsere Führerin verstand es mit ihrem einfühlsamen und engagierten Vortrag alle in ihren Bann zu ziehen. Ein beeindruckendes Erlebnis.

DSCN3293Beim gemeinsamen Abendessen in Bad Windsheim klang der erlebnisreiche Tag aus, bevor es wieder auf die Heimfahrt ging.

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20 Jahre Damen in der Turner Ex-Kneipe Bavaria

Vor nunmehr 20 Jahren entschlossen sich die bis dahin nur männlichen Mitglieder der Ex-Kneipe auch Frauen in ihre Reihen aufzunehmen. Ein weiser Entschluss, wie sich herausstellte, denn die Anzahl der „Mannsbilder“ war auf ein existenzbedrohendes Maß gesunken. Das 20-jährige Jubiläum „Damen in der Kneipe“ wurde daher gerne als Anlass für ein geselliges Zusammensein im Vereinsheim genommen.

2016-06 Turner-Ex Frangn RaguuuUnd siehe da: Die stattliche Zahl von 35 Mitgliedern fand sich am Mittwoch, dem 15. Juni, im Nebenzimmer ein und wartete gespannt, was denn da auf sie zukommen würde. Ganz bewusst hatte die Abteilungsleitung auf feierliche Ansprachen und Ehrungen verzichtet, es sollte ja ein fröhlicher Abend in geselliger Runde werden. Den schwungvollen Auftakt gaben die vier Musiker vom „Frangn Raguu“, allesamt Mitglieder des 48er Musikzugs, die den ganzen Abend mit ihren volkstümlichen Stücken für eine tolle Stimmung sorgten. Abteilungsleiter Otmar Thumshirn ließ in seiner Begrüßung in humorvoller Weise die Geschichte der Kneipe Revue passieren und erwähnte besonders die „Damen der ersten Stunde“, die fast alle anwesend waren: Nelly Ahorn†, Hermine Bachmann, Marianne Dechet, Erika Hochmuth, Irmgard Lang, Gisela Roiderer, Helene Scholz, Erika Thürauf, Eva-Marie Thumshirn, Erna Wolkersdorfer und Erika Zellhorst (Seniorenheim).

2016-06 Turner-Ex 20 Jahre DamenBeim Sketch von Otmar mit seinen beiden Pappkameraden Schorsch und Gobel, die im schönsten Fränkisch die Aufnahme von „Weibsbildern“ in die Kneipe diskutierten wurde schallend gelacht, auch der Held’n Heinz ließ es sich nicht nehmen und rief bei seinem Auftritt als Künstler mit „menschlichen“ Kunstwerken wahre Lachsalven hervor. Kurt Berger animierte begleitet vom „Frangn Raguuu“ die gut gelaunten Bavarianer/innen beim allseits bekannten „Drunt in der grünen Au“ zum lautstarken Mitsingen des Refrains, um dann später in einem weiteren Sketch zusammen mit Otmar als Verkäuferin im „Happy Leberkäsweggla To Go Paradies“ die Lachmuskeln der Anwesenden zu strapazieren.

Das Wagnis, so einen Abend zu gestalten, war offensichtlich gelungen, das Programm mit Musik und lustigen Einlagen ein voller Erfolg. Erst zu später Stunde brachen die Bavarianer/innen auf, Kommentar:„Ein toller Abend – schon lange nicht mehr so gelacht! Vielen Dank!“ - Mal schaun, vielleicht gibt’s ja wieder mal was zu feiern.

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