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Turner-Exkneipe demonstriert

(Otmar Thumshirn) Für den letzten Januarsonntag hatte die Kneipe zu einem gemeinsamen vormittäglichem Spaziergang eingeladen. Nein, natürlich nicht zu einem dieser neuerdings angesagten Anti-Coronamaßnahmen-Spaziergängen, sondern um zu demonstrieren, dass man auch in diesen Zeiten Gemeinschaft pflegen und soziale Kontakte aufrechterhalten kann. So traf sich dann bei kaltem,Glühweinwand22 windigem, aber Gott sei Dank sonnigem Wetter eine stattliche Anzahl Kneipenmitglieder, um zum gemeinsamen Ziel, dem Thüraufs-Garten zu wandern. Dort wurden wir schon von Erika und einem großen Topf Winzer-Glühwein erwartet, so dass sich die Wanderer schnell wieder aufwärmen konnten. Erst als der Behälter nichts mehr hergab, machte sich die Truppe zurück auf den Weg zum 48er Vereinslokal, wo man dann bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Spanferkel, Rostbraten und Rouladen die wiederum gelungene Unternehmung ausklingen ließ.
Glühwein in Sicht

 

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Lustvoll

„Lustvoller“ Adventsspaziergang der Exkneipe


(Otmar Thumshirn) Eigentlich wollte sich die Turner-Exkneipe am 3. Advent zusammen mit der Stadtheimatpflegerin zu einer Adventskranz„Lustvollen Stadtführung“ aufmachen. Doch seltsamerweise verlangt die Stadt für diese ausschließlich im Freien stattfindente Führung 2 G plus, das bedeutet Testpflicht! Sonntagvormittags! Da kann einem schon mal die „Lust“ vergehen! Also Programmänderung: Treffpunkt TV 48 zu einem gemütlichen, aber trotzdem „lustvollen“ Spaziergang über den Neuen Bau zum Forstersweiher mit seinen zahlreichen Enten, entlang der Badstraße in den Schwabachgrund und dann hoch zur Reichenbacher Straße. Vorbei an der Lebenshilfe und um das Schulsportgelände hinter der Hocheder-Halle herum ging’s dann nach gut 1 ¼ Stunden schnurstracks in die 48er Vereinsgaststätte, wo uns der Vereinswirt bereits zum Mittagstisch mit Spanferkel und Putenoberkeule erwartete. Bei zwei Zwischenstopps hatte Kneipwart Otmar die zahlreichen Teilnehmer mit seinen humorvollen Gedichten zum Schmunzeln gebracht, der „lustvolle“ Anteil des Spaziergangs war damit erfüllt, auch ohne Test!

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Nostalgie

Nostalgie-Filmabend der Exkneipe
(Otmar Thumshirn) Für einen grauen unfreundlichen Novemberabend ist eine Filmvorführung ja wohl genau das Richtige. Was also lag näher, als sich zum 50jährigen Bestehen unserer Jahnhalle 1 den 1971 von Dieter Grau gedrehten Farbfilm über den Abriss der Bau der Jahnhallebaufälligen alten Halle, einer ehemaligen Ausstellungs-halle aus dem Jahre 1911, sowie den Neubau mit Grundsteinlegung, Richtfest und großer Einweihungsfeier anzuschauen. Im Vorspann gab es sogar noch ein besonderes Schmankerl zu bestaunen, einen Schwarz-Weiß-Stummfilm vom Gauturnfest 1912 auf unserem Gelände.

Angesichts der steigenden Coronazahlen war man doch gespannt, ob der Filmabend von den Mitgliedern der Kneipe angenommen würde. Aber nach der Einlasskontrolle mittels Impfpass konnte Abteilungsleiter Otmar eine stattliche Anzahl von Gästen begrüßen, die sich in das wiederum von Kurt Berger passend illustrierte Kneipbuch eingetragen hatten. Dass dann der Film vom Hallenbau aus technischen Gründen leider ohne Ton laufen musste, tat dem Interesse der Anwesenden aber keinerlei Abbruch, im Gegenteil, ohne das James-Last-Gedudel konnte man sich doch viel besser austauschen wenn man das eine oder andere bekannte Gesicht entdeckte. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang dann der Abend zur Zufriedenheit aller Anwesenden aus.

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Die Kneipe besucht den Tomatengiganten bei Abenberg

Betriebsbesichtigungen sind seit Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der Kneipe. Diesmal ging es Ende September bequem im Reisebus zum gigantischen Gewächshaus der Gartenbaufirma Drechsler in Sichtweite der Burg Abenberg.

Tomaten 2 Seniorchef Bernd Drechsler führte die überaus interessierte Gruppe persönlich durch den riesigen Glasbau, der einzig und allein der Produktion von Tomaten dient. Sieben verschiedene Sorten werden angebaut. Im Knoblauchsland konnte sich der Betrieb nicht mehr ausweiten, so dass man nach Abenberg auswich. Grund war auch eine schon bestehende angrenzende Biogasanlage, die für den Großteil des Strom- und Wärmebedarfs sorgt. Das benötigte Wasser kommt zum allergrößten Teil aus riesigen Regenauffangbecken. Die Schädlingsbekämpfung erfolgt durch Nützlinge, die erforderliche Bestäubung durch Hummeln, beide ebenso wie die Jungpflanzen Importe aus Holland. Zwischen 20 und 35 Arbeitskräfte ernten das Jahr über ca. 300 Tonnen Tomaten - gelbe, rote, runde, längliche, kleine, große - die dann nach Nürnberg transportiert und von „Franken-Gemüse“ für den Handel verpackt und vertrieben werden.

Tomaten1 Die 34 Teilnehmer der Kneipe waren sichtlich überwältigt von den Dimensionen: das sechs Meter hohe Gewächshaus hat eine Fläche von ca. 225 x 230 m, das entspricht in etwa sieben Fußballfeldern. 2017 war Baubeginn, 2019 dann die Einweihung. Natürlich gab es am Ende der 1 ½ stündigen Besichtigungstour auch Kostproben, und das einhellige Urteil war: Schmeckt nicht nach Wasser, schmeckt nach Tomate! Abschluss des hochinteressanten Vormittags war dann natürlich die traditionelle Einkehr beim 48er Vereinswirt.

Otmar Thumshirn

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Die Kneipe rief - und alle kamen

Unglaubliche acht Monate waren die Aktivitäten der Kneipe coronabedingt auf Eis gelegen. Zuletzt brachte die Oktoberwanderung im Heidenberg die Mitglieder der Kneipe zusammen. Danach herrschte nur noch schriftlicher Kontakt. Im November gab’s einen Wandervorschlag im Rednitz- und Schwabachtal, im Januar einen Jahresbericht für die ausgefallene Hauptversammlung, im März ein sehr gut angenommenes Bildersuchrätsel mit Gutscheinen fürs Vereinslokal als Preise, im April wieder ein Wandervorschlag zu den Buschwindröschen im Teufelswäldchen bei Limbach. Dann endlich im Juni erlaubten die längst überfälligen Lockerungen wieder eine gemeinsame Veranstaltung.

Erstaunliche 23 Teilnehmer trafen sich am 48er zu einem unterhaltsamen Stadtspaziergang „Vom Einfluss zum Ausfluss - Geschichte und Gschichtli der Schwabacher Brücken. Bei herrlichem Wetter erfuhren die Kneipianer*innen nicht nur Wissenswertes über die Geschichte der Brücken und Stege sowie des Schwabach-flusses von der Quelle bis zur Mündung in die Rednitz, sondern auch das eine oder andere Gschichtla und natürlich auch Wissenswertes über die verheerende Überschwemmung 1732, die Verwüstung der Stadt 1632 im Dreißigjährigen Krieg durch Wallenstein und die Geschichte der Müllerstochter Anna Wolf, die den Bürgermeister Driller 11 Wochen in ihrer Mühle versteckte.

Den Abschluss bildete dann ein Besuch des 48er Biergartens, wo bereits etliche Nichtwanderer warteten, und man den Tag bei einem kühlen Bierchen und einer deftigen Brotzeit ausklingen ließ.

Einfluss

Hier am Einfluss begann die 1 ½ stündige Erkundungstour.

Otmar Thumshirn

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Die Kneipe feiert Weinfest

Oktober ist ja wohl die beste Zeit für ein zünftiges Weinfest. Aber mit der 3 G-Regel? Natürlich geht das, man muss sie nur strikt befolgen! Dennoch standen drei andere „G“ im Vordergrund: Gemeinschaft, Geselligkeit und Gute Laune. Das Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte war voll besetzt, die Tische herbstlich dekoriert und Wirt Wolfgang hatte zum Frankenwein die passenden Gerichte wie Zwiebelkuchen oder Flammkuchen bereit. Hans Grießmeier sorgte unermüdlich mit seiner „Quetschn“ und zahlreichen bekannten Gassenhauern für die richtige Stimmung, als alter Club-Fan sichtlich beflügelt vom 4:0 Sieg des „Ruhmreichen“.

Ein Höhepunkt war natürlich die Wahl des/der Weinkönigs*in. Mit Heinz, Christa und Uta wurden mehr oder weniger freiwillige Kandidaten gefunden, die sich mit Sachkenntnis oder ganz einfach ratend 20 Fragen zum Wein stellen mussten. Mit hauch-dünnem Vorsprung wurde nach dieser Fragerunde unter tosendem Beifall Christa I. zur Weinkönigin gekrönt. Unter ihrer Regentschaft wurde noch lange weitergefeiert und gesungen. Fazit: Ein gelungenes Fest, frohe Gesichter, „Schöi wor’s!“

was wird als nächstes gespieltWeinkönigin

 was wird als nächstes gespielt?                                                                                                              Weinkönigin Christa

 

 

 

 

 

 

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22 Wanderer und ein Hund

Die Wettervorhersage für die Augustwanderung der Kneipe war nicht gerade gut gewesen, doch wenn Engel reisen, bzw. die Kneipe wandert, dann hat Petrus eigentlich immer ein Einsehen. So traf sich denn die stolze Zahl von 22 Kneipianer*innen plus Emil, dem Hund, bei gutem Wanderwetter zu einer gemütlichen und interessanten Tour rings um den Autobahnanschluss A6/B2. Von der Alten Penzendorfer Straße ging’s über die im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler unrühmlich vermerkte Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die nunmehr eingehauste A6. An Penzendorf vorbei erreichte man das Rednitztal, das sowohl von der B2, mit 845 km die längste deutsche Bundesstraße, als auch der A6 durchschnitten und verschandelt wird. Bei kurzen Stopps informierte Abteilungsleiter Otmar über die Bedeutung und Geschichte dieser beiden wichtigen Fernstraßen.

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 An der Kläranlage vorbei erreichten die Wanderer das Tal der Schwabach kurz vor der Mündung in die Rednitz. Auf einem schmalen Trampelpfad ging’s dann hoch über dem Schwabachtal bis zur Renn- bzw. Farbmühle, jetzt Noris Blattgold, und nach gut 1 ½ Std. zurück zum Ausgangspunkt. Den Abschluss bildete dann noch eine gemütliche Einkehr im 48er Biergarten, wo bereits weitere zehn Kneipenmitglieder auf die Wandergruppe warteten.

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Turner Ex Kneipe erstürmt unseren Hausberg

 

(Otmar Thumshirn) Lüften heißt die neue Devise im Kampf gegen die Ansteckung mit Corona. Eine Wanderung in der frischen Luft unseres Naherholungsgebietes Heidenberg ist da natürlich total angesagt! Also traf sich am frühen Nachmittag des „Tags der Deutschen Einheit“ eine stattliche Anzahl Wanderer auf dem Parkplatz oberhalb von Neppersreuth im Heidenberg. Die Tour führte zuerst zum nunmehr nur noch 200 m hohen Sendemasten der Telekom, der vor 15 Jahren bei der Umstellung auf das digitale Fernsehen um 20 m gekappt worden war. Weiter ging dann der Weg in Richtung Kühedorf, wo die Schar der Wanderer aber dann vom Hauptweg abbog, um das sagenumwobene Luderloch unterhalb der Ofenplatte zu suchen und zu besichtigen. In der gerade einmal drei Meter langen Höhle soll in einer eisernen Truhe ein von einem schwarzen Pudel bewachter Schatz lagern. Leider war er aber an diesem 3. Oktober nicht zu sehen, weder der Pudel noch der Schatz..

Nach einem kurzen Anstieg war dann die Ofenplatte erreicht, mit 462 m der höchste Punkt des Heidenbergs und in coronafreien Zeiten Schauplatz des Sagenfestes. Den hölzernen Aussichtsturm, 1941 errichtet, gibt es seit 1953 leider nicht mehr, sodass die Aussicht nur noch nach Norden möglich war, aber immerhin nicht nur bis Schwabach, sondern bis Nürnberg und darüber hinaus. Ein Foto aus den 50er Jahren, das den staunenden Wanderern präsentiert wurde, zeigte eine Gruppe von Schwabacher Skifahrern des DAV am Fuß des ehemaligen Aussichtsturms mit vielen bekannten Gesichtern. Der Heidenberg war eben zu dieser Zeit mit schneereichen Wintern das Top-Skigebiet für viele Brettlfans. Von dort ging es dann wieder zurück zum Parkplatz und weiter ins 48er Vereinsheim, wo man sich dann bei Speis und Trank wieder von der Wanderung erholen konnte.

Luderloch

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