Jahnstraße 6
91126 Schwabach

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Die Exkneipe ließ das Mahnmal restaurieren

Auf unserem Vereinsgelände steht ganz in der Nähe der Garagen ein Mahnmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Vereinsmitglieder. 1920 wurde es für die 64 Opfer des 1. Weltkriegs errichtet, damals auf dem Platz des jetzigen Parkplatzes an der Jahnstraße. Für die 39 Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkriegs wurde es nach 1945 um die beiden Seitenflügel erweitert. Bedingt durch den Neubau der Jahnhallen 1971/72 musste es jedoch seinen angestammten Platz räumen und wurde an seinen jetzigen Platz versetzt. Im Laufe der Zeit fand sich aber leider niemand mehr für die Pflege dieses Mahnmals. Der danebenstehende Container und allerhand Gerümpel stellten auch nicht den erwünschten Rahmen dar. Deshalb fassten die Mitglieder der Turner-Exkneipe Bavaria 2016 den Beschluss das Mahnmal und seine unmittelbare Umgebung wieder in einen würdigen Zustand zu bringen.

 

Winter 2015/16 Schandfleck 2016 runderneuert

Kurt Berger und Otmar Thumshirn nahmen sich der Sache an, es wurden Kirsch-lorbeer- und Rhododendronbüsche gepflanzt, eine Granitumrandung verlegt, Blumenschalen angeschafft und auf den beiden Fahnenmasten neue Vereinsfahnen aufgezogen.

Seitdem kümmert sich die Kneipe um dieses Mahnmal, doch konnte man natürlich nicht verhindern, dass es mit der Zeit sehr unter den Witterungseinflüssen litt. Also wurde einstimmig der Beschluss gefasst: Eine fachmännische Restaurierung muss durchgeführt werden! Steinmetz Eckert aus Rednitzhembach wurde beauftragt, der in mühevoller Arbeit das Mahnmal säuberte, die vergoldeten Inschriften erneuerte und Schattenlinien nachzog. Erfreulicherweise bekamen wir von Hans Grießhammer eine namhafte Spende, so dass die Kneipe die Kosten von etwas über 900 € nicht alleine tragen muss. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, und wir hoffen natürlich, dass es von unseren Mitgliedern und allen, die unser Gelände nutzen, auch respektiert wird. Es ist kein Platz, um sich hinzusetzen oder seine Getränkeflaschen oder Sportkleidung abzulegen, es ist ein Ort des Gedenkens und vor allem eine Mahnung:

Nie wieder Krieg! - Wie aktuell!

 

Nach der Restaurierung, hoffentlich bleibt’s so!

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