Jahnstraße 6
91126 Schwabach

Telefon 09122 / 2583
Telefax 09122 / 2960

Die Exkneipe ließ das Mahnmal restaurieren

Auf unserem Vereinsgelände steht ganz in der Nähe der Garagen ein Mahnmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Vereinsmitglieder. 1920 wurde es für die 64 Opfer des 1. Weltkriegs errichtet, damals auf dem Platz des jetzigen Parkplatzes an der Jahnstraße. Für die 39 Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkriegs wurde es nach 1945 um die beiden Seitenflügel erweitert. Bedingt durch den Neubau der Jahnhallen 1971/72 musste es jedoch seinen angestammten Platz räumen und wurde an seinen jetzigen Platz versetzt. Im Laufe der Zeit fand sich aber leider niemand mehr für die Pflege dieses Mahnmals. Der danebenstehende Container und allerhand Gerümpel stellten auch nicht den erwünschten Rahmen dar. Deshalb fassten die Mitglieder der Turner-Exkneipe Bavaria 2016 den Beschluss das Mahnmal und seine unmittelbare Umgebung wieder in einen würdigen Zustand zu bringen.

 

Winter 2015/16 Schandfleck 2016 runderneuert

Kurt Berger und Otmar Thumshirn nahmen sich der Sache an, es wurden Kirsch-lorbeer- und Rhododendronbüsche gepflanzt, eine Granitumrandung verlegt, Blumenschalen angeschafft und auf den beiden Fahnenmasten neue Vereinsfahnen aufgezogen.

Seitdem kümmert sich die Kneipe um dieses Mahnmal, doch konnte man natürlich nicht verhindern, dass es mit der Zeit sehr unter den Witterungseinflüssen litt. Also wurde einstimmig der Beschluss gefasst: Eine fachmännische Restaurierung muss durchgeführt werden! Steinmetz Eckert aus Rednitzhembach wurde beauftragt, der in mühevoller Arbeit das Mahnmal säuberte, die vergoldeten Inschriften erneuerte und Schattenlinien nachzog. Erfreulicherweise bekamen wir von Hans Grießhammer eine namhafte Spende, so dass die Kneipe die Kosten von etwas über 900 € nicht alleine tragen muss. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, und wir hoffen natürlich, dass es von unseren Mitgliedern und allen, die unser Gelände nutzen, auch respektiert wird. Es ist kein Platz, um sich hinzusetzen oder seine Getränkeflaschen oder Sportkleidung abzulegen, es ist ein Ort des Gedenkens und vor allem eine Mahnung:

Nie wieder Krieg! - Wie aktuell!

 

Nach der Restaurierung, hoffentlich bleibt’s so!

Drucken E-Mail

Lustvoll

Mit der Kneipe lustvoll durch die Sommerhitze

(Otmar Thumshirn) Eigentlich hätte der „Lustvolle Spaziergang durch Schwabachs Stadtgeschichte“ mit der Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, doch die damals noch vorgeschriebene FFP2 -Maskenpflicht ließ uns lieber verzichten, es wäre weder lustvoll noch lustig gewesen.

Aber nun im Juni bei herrlichem Sommerwetter klappte es mit dieser besonderen Stadtführung. Staunend erfuhren wir, dass unsere biedere und sittsame Heimatstadt im Laufe der Geschichte durchaus auch ihre verschwiegenen und zwielichtigen Orte aufweisen konnte, aber ebenfalls auch ganz öffentliche, wie diverse Badstuben oder sogar geduldete „Frauenhäuser“. Natürlich war „unsittliches Treiben“ nicht nur auf vergangene Jahrhunderte beschränkt, einige der einschlägigen Lokale und Cafés, gerne besucht von honorigen Schwabacher Bürgern, waren dem einen oder anderen schon noch in Erinnerung. Nach dem 2. Weltkrieg hatten natürlich auch die hier stationierten amerikanischen Besatzer ihren Anteil, „Nelly’s Nightclub“ war allen noch ein Begriff. Nach sehr unterhaltsamen 1 ½ Stunden waren aber dann alle reif für den 48er Biergarten, wo bereits eine stattliche Anzahl der „hockenden Abteilung“ auf uns wartete. Die ca. 30 Teilnehmer zeigten uns wieder einmal, dass wir mit unserem Jahresprogramm auf dem richtigen Wege sind.

Die Plätze im Schatten waren bei der Führung sehr gefragt.lustvoll 3

Drucken E-Mail

Himmelfahrts Wanderung

Himmelfahrt / Vatertag = Wandertag der Exkneipe

(Otmar Thumshirn) Für den Vatertag war ja nun wirklich besseres Wetter vorausgesagt, die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, aber für eine gemütliche Wanderung taugte es schon. Dennoch trauten etliche Kneipianer*innen anscheinend dem Wetter nicht, so dass diesmal die Gruppe recht überschaubar war. Vom 48er ging’s zuerst mal ins Schwabachtal zur Badstrasse und dann stadteinwärts zum Zollhäusle bei der Alten Linde. Nach einem kurzen Geschichtsstopp führte die Strecke über die Lorbeerstraße zur Eichwasenstraße und dem ehemaligen Nürnberger Torplatz, wo bis 1978 ebenfalls ein Zollhäusle stand. Das „Sauerkrautbergla“ (die Frauentrautgasse) hinab führte der Weg dann über den Pinzenberg beim „Lösel“ vorbei, zu der im Umbau befindlichen Hördlertorstraße, dann über den Nadlersbach und das Schwabach ins „Franzosenviertel“, der Boxlohe. Hier hatten sich ja Ende des 17. Jahrhunderts hugenottische Glaubens-flüchtlinge niedergelassen und ihr Handwerk, die Herstellung von Gobelins und Tapisserie, mitgebracht. Die Franzosenkirche und französische Straßennamen (Poujolsberg, seit 2021 auch der Marie-Claraveaux-Weg) zeugen davon. Dem bronzenen Wunderkind Jean-Philippe Baratier auf der Bank vor der Kirche statteten wir natürlich auch einen kurzen Besuch ab, bevor es dann zur Mittagseinkehr mit Sau vom Spieß in den 48er Biergarten ging, wo bereits einige „Fußkranke“ auf uns warteten. Fazit: Das Häuflein war diesmal klein, aber geschwitzt hat dieses Jahr bestimmt keiner.

Himmelfahrt (1)

Drucken E-Mail

Im Märzenbecherwald

(Otmar Thumshirn) „Kloß mit Soß“ kennt ja wohl jeder, aber die Schwander Soos mit dem Märzenbecherwald? Also machte sich die Exkneipe - sinnigerweise im März - auf, um dieses Naturschauspiel zu erkunden. Ganz umweltbewusst ging’s in Fahrgemeinschaften Richtung Schwand an den Donau-Main-Kanal, und von dort zu Fuß in die „Soos“, einem ehemals sumpfigen Waldstück (daher der Name), das für die Märzenbecher den idealen Boden bietet. Auf einem abgetrennten Pfad bewunderte die Wandergruppe den mit den Märzenbechern übersäten Waldboden, wunderschöne weiße Glöckchen, wohin man auch sah. Dazwischen immer wieder lila bis weiß blühende Exemplare des äußerst seltenen Seidelbasts. Beide Pflanzen sind nicht nur hochgiftig, sondern auch streng geschützt.

Märzenbecher (2)Märzenbecher 2

 

Nach diesem Augenschmaus ging’s durch den Wald weiter bis zur Leerstettener Schleuse, wo die Gruppe einiges Interessantes über den Bau und den Zweck des Donau-Main-Kanals und seiner Schleusen erfuhr. Nach einer guten Stunde fuhren die Kneipianer*innen dann zurück zur gemeinsamen Einkehr im 48er Vereinslokal, wo dann noch einige „Fußkranke“ zu der geselligen Runde stießen. Wiederum eine gelungene Veranstaltung!

Drucken E-Mail

Turner-Exkneipe demonstriert

(Otmar Thumshirn) Für den letzten Januarsonntag hatte die Kneipe zu einem gemeinsamen vormittäglichem Spaziergang eingeladen. Nein, natürlich nicht zu einem dieser neuerdings angesagten Anti-Coronamaßnahmen-Spaziergängen, sondern um zu demonstrieren, dass man auch in diesen Zeiten Gemeinschaft pflegen und soziale Kontakte aufrechterhalten kann. So traf sich dann bei kaltem,Glühweinwand22 windigem, aber Gott sei Dank sonnigem Wetter eine stattliche Anzahl Kneipenmitglieder, um zum gemeinsamen Ziel, dem Thüraufs-Garten zu wandern. Dort wurden wir schon von Erika und einem großen Topf Winzer-Glühwein erwartet, so dass sich die Wanderer schnell wieder aufwärmen konnten. Erst als der Behälter nichts mehr hergab, machte sich die Truppe zurück auf den Weg zum 48er Vereinslokal, wo man dann bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Spanferkel, Rostbraten und Rouladen die wiederum gelungene Unternehmung ausklingen ließ.
Glühwein in Sicht

 

Drucken E-Mail

Wenn die Exkneipe wandert, ist schönes Wetter!

 (Otmar Thumshirn) Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen – ideale Voraussetzungen für die Karfreitagswanderung der Turner-Exkneipe. Und so fanden sich auch rekordverdächtige 27 Wanderer, darunter auch etliche gerngesehene Gäste, am 48er ein, um zu einer 1 ½-stündigen gemütlichen Wanderung in die Laubenhaid zu starten. Hatte man vor einigen Wochen noch die Märzenbecher in der Schwander Soos bewundert, so wurde die Wandergruppe diesmal von tausenden von blühenden Buschwindröschen überrascht, die wie ein Blütenteppich den Waldboden überzogen. Ihren Abschluss fand die kurzweilige Wanderung natürlich wieder mit dem traditionellen Fischschmaus bei unserem Vereinswirt Wolfgang, wo bereits weitere acht Mitglieder auf die Wandergruppe warteten.

Wanderung 22

Drucken E-Mail

Abteilungsversammlung 22 der Turner Exkneipe

(Otmar Thumshirn) Die Abteilungsversammlung bzw. Hauptkneipe am 17. Februar war wieder einmal sehr gut besucht. Insgesamt 25 Mitglieder trugen sich in die Anwesenheitsliste und das von Kurt Berger gestaltete Kneipbuch ein. Abteilungsleiter Otmar Thumshirn führte durch die Versammlung und berichtete über die diversen Aktivitäten. Der Kassenbericht von Karin Neubig war sehr erfreulich. Nachdem Vorsitzender Herbert Rößner kurz über die Lage des Vereins und anstehende Renovierungsarbeiten berichtet hatte, erfolgte einstimmig die Entlastung der Abteilungsleitung.Nächster Punkt war dann die alljährliche Spende zur Förderung der Jugendarbeit in unserem Verein. Jeweils 400 € gehen dieses Jahr an die Judo- und die Taekwondoabteilung.

2016_turner-ex_mahnmal_20160516_1350411048

Seit 2015 hat die Kneipe die Pflege des Mahnmals in der Nähe der Garagen übernommen. Inzwischen ist die Oberfläche stark verschmutzt und die goldenen Schrift-zeichen bedürfen der Auffrischung. Die Kneipe will diesen Zustand beseitigen lassen, die Kosten von ca. 1.000 € wurden einstimmig genehmigt, eine Spende über 200 € ist zugesagt. Die Aussage der Vereinsleitung, dass der „Gerümpelplatz“ neben dem Mahnmal endlich in einen ordentlichen Zustand versetzt werden soll, löste große Freude aus.

In den nächsten Monaten sind noch folgende Unternehmungen geplant:
Mittwoch, 23.03. – Märzenbecherwald oder Buschwindröschen/Teufelswald
Karfreitag, 15.04. – Wanderung und Fischschmaus im 48er
Himmelfahrt, 26.05. – Wanderung und 48er Biergarten
Fronleichnam, 16.06. – „Lustvoller Spaziergang“
Freitag, 08.07. – 48er Sommerfest mit Sonnwendfeuer

Nach ca. 45 Minuten konnte man dann zum gemütlichen Teil übergehen, der sich verständlicherweise etwas länger als die Versammlung hinzog.

Drucken E-Mail

Lustvoll

„Lustvoller“ Adventsspaziergang der Exkneipe


(Otmar Thumshirn) Eigentlich wollte sich die Turner-Exkneipe am 3. Advent zusammen mit der Stadtheimatpflegerin zu einer Adventskranz„Lustvollen Stadtführung“ aufmachen. Doch seltsamerweise verlangt die Stadt für diese ausschließlich im Freien stattfindente Führung 2 G plus, das bedeutet Testpflicht! Sonntagvormittags! Da kann einem schon mal die „Lust“ vergehen! Also Programmänderung: Treffpunkt TV 48 zu einem gemütlichen, aber trotzdem „lustvollen“ Spaziergang über den Neuen Bau zum Forstersweiher mit seinen zahlreichen Enten, entlang der Badstraße in den Schwabachgrund und dann hoch zur Reichenbacher Straße. Vorbei an der Lebenshilfe und um das Schulsportgelände hinter der Hocheder-Halle herum ging’s dann nach gut 1 ¼ Stunden schnurstracks in die 48er Vereinsgaststätte, wo uns der Vereinswirt bereits zum Mittagstisch mit Spanferkel und Putenoberkeule erwartete. Bei zwei Zwischenstopps hatte Kneipwart Otmar die zahlreichen Teilnehmer mit seinen humorvollen Gedichten zum Schmunzeln gebracht, der „lustvolle“ Anteil des Spaziergangs war damit erfüllt, auch ohne Test!

Drucken E-Mail

Weitere Beiträge ...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.