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Turner Ex Kneipe erstürmt unseren Hausberg

 

(Otmar Thumshirn) Lüften heißt die neue Devise im Kampf gegen die Ansteckung mit Corona. Eine Wanderung in der frischen Luft unseres Naherholungsgebietes Heidenberg ist da natürlich total angesagt! Also traf sich am frühen Nachmittag des „Tags der Deutschen Einheit“ eine stattliche Anzahl Wanderer auf dem Parkplatz oberhalb von Neppersreuth im Heidenberg. Die Tour führte zuerst zum nunmehr nur noch 200 m hohen Sendemasten der Telekom, der vor 15 Jahren bei der Umstellung auf das digitale Fernsehen um 20 m gekappt worden war. Weiter ging dann der Weg in Richtung Kühedorf, wo die Schar der Wanderer aber dann vom Hauptweg abbog, um das sagenumwobene Luderloch unterhalb der Ofenplatte zu suchen und zu besichtigen. In der gerade einmal drei Meter langen Höhle soll in einer eisernen Truhe ein von einem schwarzen Pudel bewachter Schatz lagern. Leider war er aber an diesem 3. Oktober nicht zu sehen, weder der Pudel noch der Schatz..

Nach einem kurzen Anstieg war dann die Ofenplatte erreicht, mit 462 m der höchste Punkt des Heidenbergs und in coronafreien Zeiten Schauplatz des Sagenfestes. Den hölzernen Aussichtsturm, 1941 errichtet, gibt es seit 1953 leider nicht mehr, sodass die Aussicht nur noch nach Norden möglich war, aber immerhin nicht nur bis Schwabach, sondern bis Nürnberg und darüber hinaus. Ein Foto aus den 50er Jahren, das den staunenden Wanderern präsentiert wurde, zeigte eine Gruppe von Schwabacher Skifahrern des DAV am Fuß des ehemaligen Aussichtsturms mit vielen bekannten Gesichtern. Der Heidenberg war eben zu dieser Zeit mit schneereichen Wintern das Top-Skigebiet für viele Brettlfans. Von dort ging es dann wieder zurück zum Parkplatz und weiter ins 48er Vereinsheim, wo man sich dann bei Speis und Trank wieder von der Wanderung erholen konnte.

Luderloch

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Schwabach

Die Sunna scheint, laff mer durch Schwouba!

Der Titel des Büchleins von J.A. Seidling und Theo Wechsler über einen Stadtspaziergang durch unsere Heimatstadt passte haargenau zum gemütlichen Samstagnachmittagsrundgang der Turner-Exkneipe. Die Sonne strahlte, und so machten sich die zahlreich erschienenen Kneipianer*innen vom „Turnplatz“ auf zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die man zwar sicher schon oft angeschaut hatte, die aber mit den lustigen, aber manchmal auch nachdenklichen Mundart-gedichten von Theo Wechsler wieder unter einem ganz anderen Licht erschienen.

Dä Ottn Soosä

RathauseckKennst’n aa, in Ottn Soosä?
Am Routhaus hängt ä droo.
Su richti fenzi schaut ä drei,
als meechäd ä wos soong.
(Theo Wechsler)

 

Kneipwart Otmar hatte neben den Gedichten etliche „Gschichtli“ und Anekdoten bereit, sodass der Rundgang übers Luitpoldschulhaus, Stadtkirche, Kappadozia, Rathaus, Schöner Brunnen, Goldschläger-Schaupavillon, Aich, Neubaubrücke und zurück zum 48er nicht langweilig wurde. Das herrliche Wetter war natürlich ideal für die Einkehr auf der Terrasse unseres Vereinslokals, wo man bei Speis und Trank den Nachmittag ausklingen ließ.

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Wer wagt gewinnt...

Otmar Thumshirn - Der für Juni geplante Bunte Abend fiel, wie so viel anderes auch, dem Corona-Virus zum Opfer. Doch gerade nach einem Vierteljahr „Lockdown“ ist der Wunsch nach normaler Geselligkeit riesengroß. Dennoch war es ein gewisses Wagnis, statt des Bunten Abends einen Biergartenbesuch zu planen. Kommen die Leute, wie können sie sitzen, passt das Wetter? Die neuerlichen Lockerungen kamen da gerade rechtzeitig, sodass die zahlreich erschienenen Kneipenmitglieder die 48er Terrasse nicht in Kleinstgrüppchen bevölkern mussten, sondern an größeren Tischen Platz nehmen konnten. Auch dunkle Wolken am Himmel hinderten die Bavarianer nicht am Kommen. Wirt Wolfgang hatte für eine zünftige Brotzeitkarte gesorgt, und unser Haus-und-Hof-Musiker Hans Grießmeier sorgte mit seiner „Quetschn“ für gute Stimmung. Natürlich überraschte auch der Held’n Heinz wieder mal mit seinen lustigen „Gschichtli“ und sorgte für etliche Lacher. Trotz Corona und nicht gerade hochsommerlichen Temperaturen konnte man 37 Teilnehmer zählen – wer wagt, gewinnt!

48igerbunterabend

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Turner Ex Kneipe geht wandern

Glühwein oder Veitshöchheim?

(Otmar Thumshirn) Die Kneipe hatte für Freitag, 14. Februar, zur winterlichen Glühwein-Wanderung eingeladen. Einen Winter gab es ja dieses Jahr nicht, das Sturmtief Sabine hatte gewütet, im Fernsehn gab’s abends den Frankenfasching zu sehen, so war es nicht besonders verwunderlich, dass die Schar der Wanderer recht überschaubar war. Doch die Stimmung war gut, die Regenschirme konnten geschlossen bleiben, der Glühwein und die Krapfen im Thüraufs-Garten schmeckten, und das Nebenzimmer im Vereinsheim blieb diesmal leer - die kleine aber feine Schar passte locker in die Gaststube. Und Punkt 19:00 Uhr konnte man zuhause, so man wollte, rechtzeitig die Eröffnung des Veitshöchheimer Spektakels verfolgen. Schön war’s, und versäumt haben nur die Daheimgebliebenen etwas!

 

Glühwein

 

 

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Loire Bretagne, Normandie

Wenn einer eine Reise tut …

(Otmar Thumshirn) Der trübe und nebelige November ist immer eine gute Zeit für Reiseberichte. Während in den vergangenen Jahren über Wohnmobilreisen nach Irland, Südfrankreich und Barcelona berichtet wurde, entführte Abteilungsleiter Otmar diesmal die äußerst interessierten Kneipenmitglieder mit zahlreichen Lichtbildern zu den Schlössern der Loire, in die Bretagne und die Normandie.

Highlights an der Loire waren neben den herrlich in Parklandschaften gelegenen Chateaus auch die Stadt Orleans und Angers mit der imposanten über 100 Meter langen Tapesserie der Offenbarungen des Johannes, der Apokalypse. In der Bretagne beeindruckten neben der zerklüfteten Atlantikküste vor allem die riesigen fünf bis siebentausend Jahre alten Steinreihen, Tumulusgräber und Menhire, aber auch die kunstvollen Darstellungen der Calvaires. Die Normandie mit ihrer schroffen Kalksteinküste am Ärmelkanal, aber auch weiten Sandbuchten, war 1944 Schauplatz der Landung der Alliierten, wovon riesige Soldatenfriedhöfe zeugen. Sie war aber auch Ausgangspunkt für die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer im Jahre 1066, wovon der berühmte Wandteppich von Bayeux auf einer Länge von 41 Metern berichtet. Insgesamt waren Otmar und Eva Thumshirn ca. 4.300 km in vier Wochen unterwegs.

 

Bretangne1kreidefelsen

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Ein kleines Stück Normalität

Himmelfahrtswanderung? – Na klar!

Eine Himmelfahrtswanderung in Coronazeiten? Unmöglich? Von wegen! Wie’s geht, zeigte die Kneipe bei herrlichem Sonnenschein. Ausgerüstet mit einem Wegeplan und insgesamt 20 Fragen machten sich die Kneipenmitglieder streng nach Vorschrift in Zweiergruppen und mit gebührendem Abstand auf den Weg zu einer Stadtrallye. Statt der erwarteten 10 – 12 Wanderer waren stattliche 22 erschienen, doch auch dies bereitete keinerlei Schwierigkeiten. Auf einem 5-km – Rundkurs (Abkürzen war natürlich erlaubt) vom 48er zum Stadtpark, Parkbad, Landschaftspark Süd und Finanzamt ging’s dann wieder zurück zum Turnplatz.

Himmelfahrt20

Wie viele Tore stehen vor dem Finanzamt? *

Die Fragen waren insgesamt leicht zu beantworten, doch die eine oder andere Ecke war auch für alteingesessene Schwabacher Neuland. Nach ca. 1 ½ Std. trudelte dann die Truppe wieder im 48er Biergarten ein, die reservierten Tische waren schnell besetzt, und der Spanferkelbraten von Vereinswirt Wolfgang fand großen Anklang. Da konnte selbst die Maskenpflicht bei der Selbstbedienung der guten Laune keinen Abbruch tun.

Die Kneipe ist halt (auch) mit Abstand die beste Abteilung!

 

* Die Auflösung: 13 ist die richtige Antwort.

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Stadtwanderung

Die seltsamen Schilder in Schwabach:
„toujours plaisir und vergnügen“

Otmar Thumshirn - Traditionell lädt die Exkneipe im Dezember zu ihrer letzten Veranstaltung im Jahr zu einer Schwabacher Stadtführung ein. Thema am 2. Advent waren „Die seltsamen Schilder in Schwabach“, insgesamt 18 Schilder in der altehrwürdigen Schwabacher Frakturschrift, die als Überbleibsel der Ortung 2017 über das Stadtgebiet verteilt sind.
Mit dem Stadtführer Horst Sprang hatten wir einen echten Glücksgriff getan, denn seine fundierten, kurzweiligen und mit viel Humor gewürzten Erklärungen machten die knapp 1 ½ stündige Tour zu einem wahren Vergnügen. Die zahlreichen Kneipenmitglieder waren auf jeden Fall begeistert, auch wenn die Zeit nur für eine kleine Auswahl der Schilder reichte. Den Abschluss dieser wiederum sehr gelungenen Veranstaltung bildete dann die gemeinsame Mittagseinkehr im Vereinslokal.

Unser Bild beweist, dass es in Schwabach auch noch genügend andere Schilder zu bewundern gibt.

 

die seltsamen Schilder

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Turner Ex Weinfest 2019

Weinfest „Goldener Oktober“

Otmar Thumshirn - Wegen Krankheiten und anderweitigen Veranstaltungen war der Besuch unseres Weinfestes leider nicht so gut wie erhofft. Dennoch hatten sich knapp 30 froh-gestimmte Kneipen-Mitglieder eingefunden, um gemeinsam zu feiern. Vereinswirt Wolfgang hatte für Frankenwein und die dazu passenden Speisen gesorgt, und mit Hans Grießmeier und seinem Akkordeon war bestens für gute Stimmung gesorgt. Vor allem seine witzigen „Liedla“, viele allen bekannten Evergreens und andere musikalische Highlights aus vergangenen Zeiten animierten die Anwesenden zum eifrigen Mitsingen, Schunkeln und Klatschen. Unser Haus- und Hofmusikus war kaum noch zu bremsen. Heinz Held ließ es sich auch wieder nicht nehmen uns mit Sketchen und einigen Witzen bestens zu unterhalten. Fazit: Trotz der diesmal etwas enttäuschenden Beteiligung herrschte bis zum Schluss eine tolle Stimmung. Auf ein Neues im nächsten Jahr!

 

Weinfestprost19Weinfest19

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