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Mit dem Wohnmobil unterwegs

Turnerex1.1Turner Ex 2.1Turner ex3.1

Nach dem Reisebericht mit Lichtbildern „Rund um die grüne Insel Irland“ im vergangenen Jahr ging es diesmal nach Südfrankreich und über die Pyrenäen nach Barcelona. Das Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte war wieder voll besetzt, als Abteilungsleiter und Kneipwart Otmar Thumshirn die zahlreichen Kneipenmitglieder mit auf diese Reise nahm. Er zeigte faszinierende Aufnahmen aus Frankreichs Zentral-Massiv, von den vorgeschichtlichen Felsendörfern in den südlichen Flusstälern, von trutzigen Burgen und Wehrdörfern auf dem Weg nach Katalonien mit der Klosteranlage Montserrat und seiner Hauptstadt Barcelona. Entlang der Costa Brava ging’s dann über die Camargue und die Rhone aufwärts nach Arles und Avignon. Ein Highlight war sicherlich die riesige Verdonschlucht, 21 km lang und mit bis zu 700 m senkrecht abfallenden Felswänden. Man darf jetzt schon gespannt sein, wo’s nächstes Jahr hingeht.

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Weinfest der Turner Ex Bavaria

Weinfest182Was kann man im „Goldenen Oktober“ Besseres machen, als ein Weinfest zu begehen? Über 30 Mitglieder waren der Einladung der Kneipe gefolgt, unser Vereinswirt hatte die Tische im Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte herbstlich gedeckt und zu einer Auswahl von Frankenweinen passende Gerichte wie z.B. Flammkuchen und Schupfnudeln vorbereitet. Weinfest181Unser Musikus Hans Grießmeier war schnurstracks vom leider verlorengegangenen Clubspiel mit seiner „Quetschn“ zu uns geeilt und musste die frohgelaunte Runde nicht lange zum Mitsingen und Schunkeln bitten.

Der „Helden Heinz“ unterhielt in seiner unnachahmlichen Art wieder einmal mit zwei kurzen Einlagen, und Kneipwart Otmar hatte mit seinem Sketch vom Alois, der zum allerersten Mal ganz alleine zum Einkauf in den Supermarkt geschickt worden war und dort allerhand Abenteuerliches erlebte, die Lacher auf seiner Seite. Fazit: Ein überaus gelungener Abend, der im nächsten Jahr sicherlich eine Neuauflage erleben wird!

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..und keiner ist allein

Die Kneipe auf Herbstfahrt nach Coburg

Veste Coburg(1)Die Fahrten der Kneipe werden immer sicherer: Nachdem wir vor einigen Jahren einen pensionierten Pfarrer als Fahrer hatten, chauffierte uns diesmal ein Kommissar nach Coburg. Der kurze Fußweg zum Eingang der Veste war leider wegen Baumpflegearbeiten gesperrt, und so mussten wir erst einmal die ganze imposante Festungsanlage umrunden, um zu unserer höchst interessanten Führung durch die Räumlichkeiten der Burg zu gelangen. Auch Martin Luther fand hier Zuflucht während seiner Reichsacht.

Nach der Mittagseinkehr in der Altstadt lud Abteilungsleiter Otmar zu einem Stadtbummel ein und informierte dabei die Kneipenmitglieder über die Historie Coburgs sowie die wichtigsten Gebäude und berühmte Persönlichkeiten der Stadt, aber natürlich fand auch die berühmte 31 cm lange Coburger Bratwurst Erwähnung. Der fast quadratische Marktplatz wird von prächtigen Gebäuden, wie dem farbenfrohen Rathaus und dem prächtigen Stadthaus mit ihren einmaligen Coburger Erkern eingerahmt. In der Mitte steht unübersehbar das Denkmal von Coburgs berühmtesten Sohn, dem Prinzgemahl Albert, Gatte der englischen Queen Victoria.

DSCN4332 (2)(1)Nicht weit davon entfernt, gegenüber dem Gymnasium Casimirianum, die zweitürmige Morizkirche, die nach dem Stadtpatron, dem heiligen Mauritius, benannt ist. Dieser Mauritius ist als Coburger Mohr allgegenwärtig. Nicht nur am Rathaus und auf dessen Giebel als „Bratwurstmännle“, sogar auf den Kanaldeckeln ist sein Konterfei zu sehen. Höhepunkt der interessanten Stadtführung war aber für die meisten der riesige und figurenreiche Epitaph in der Morizkirche, den der Stifter des bereits erwähnten Casimirianums, Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg, für seine Eltern errichten ließ.

DSCN4335 (2)(1)Der herrliche Spätsommertag lud aber natürlich auch zu einer Kaffee- oder Eispause auf den Coburger Marktplatz ein, bevor die Kneipe auf der Heimfahrt bei immer noch 26 Grad zu einer zünftigen Brotzeit und süffigem Kellerbier im Löwenbräu Keller Buttenheim einkehrte. Genau der richtige Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

 

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145 Jahre Turner Exkneipe „Bavaria“: 1873 – 2018

145 Jahre Turner ExkneipeDie Kneipe rief, und (fast) alle kamen, um das 145-jährige Jubiläum zu feiern. Das Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte war mit ca. 60 festlich gestimmten Personen voll besetzt, als unser 48er Musikzug unter der Leitung von Heidi Habiger in voller Besetzung die Veranstaltung schwungvoll eröffnete. Natürlich durften „Turner auf zum Streite“, das Frankenlied, aber auch ein Potpourri zum Mitschunkeln oder der beliebte Steigermarsch als Zugabe nicht fehlen und sorgten für eine tolle Einstimmung.

In seiner Festansprache gab Abteilungsleiter Otmar Thumshirn einen Überblick über die wechselhafte Geschichte der Kneipe. Von einem einflussreichen Gremium, das häufig die Geschicke des Vereins mitbestimmte, wandelte sich die Kneipe zu einer rein gesellschaftlichen Gruppierung im Verein, die ihren Mitgliedern, aber auch allen anderen 48ern, monatliche Veranstaltungen anbietet, wie z.B. Wanderungen, Führungen, Besichtigungen, gesellige Abende und Fahrten. Eine Herzensangelegenheit ist den Mitgliedern aber auch die Förderung des TV 48, insbesondere der Vereinsjugend, was ein Spendenaufkommen von über 11.500 € seit 2001 eindrucksvoll beweist.

145 Jahre Turner ExkneipeGroßes Interesse stieß bei den Gästen eine kleine Ausstellung im Gastzimmer: Man konnte in den ideenreich und künstlerisch ausgestalteten Kneipbüchern von 1928 bis heute blättern, im Album mit den Fotos aller Mitglieder ab 1920 – einige sogar aus dem Gründungsjahr - stöbern, den riesigen Turnvater-Jahn-Bierkrug von 1898 bewundern oder versuchen, die Satzung von 1926 zu entziffern.

Der Beschluss des Festkomitees, auf die üblichen Ehrungen zu verzichten und stattdessen zu einem warmen fränkischen Büfett einzuladen, fand große Zustimmung. Mit vielen Gesprächen und Erinnerungen klang dann die Veranstaltung aus, auch weil es ja ab 20:00 Uhr für die deutschen Fußballer um Kopf und Kragen ging. Und doch war die Veranstaltung ein voller Erfolg – und unsere Kicker haben ja dann doch noch in letzter Sekunde gewonnen!

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Karfreitag wandert die Kneipe

Die fleißigen WandererBei herrlichem Sonnenschein, aber einem frischen Wind, trafen sich an die 30 Kneipianer zu ihrer traditionellen Karfreitagswanderung. Um 10:00 Uhr ging’s los durch die Laubenhaid Richtung Unterreichenbach. Kneipwart Otmar Thumshirn wusste wieder einige interessante Geschichten und Anekdoten zu erzählen. So wurde am Wegzeichen des Jakobsweges die Geschichte des Heiligen Jakobus erzählt, und am Wendepunkt der Wanderung, der Unterreichenbacher Jakobskirche, erfuhr man einiges über den Schwabacher Maler Alfred Kohler, der hier auf dem Friedhof begraben ist.

Weiter ging’s dann zum ehemaligen Standort des Unterreichenbacher Schlosses, dessen Besitzer, Markgraf Wilhelm Friedrich von Brandenburg/Ansbach, Bruder einer englischen Königin, den Schwabachern 1717 ihren Schönen Brunnen samt Wasserleitung bescherte – allerdings auf Kosten der Stadt.

Nicht weit entfernt – kaum jemand kennt diesen Gedenkstein – an der Reichenbacher Str. 70, steht ein Sühne- oder Mordstein zum Gedenken an den dort im 30-jährigen Krieg wegen seiner Kuh von Freibeutern gemeuchelten Caspar Hüttlinger, ein Vorfahr der Drahtfabrikanten Hüttlinger in Schwabach.

Nach dieser gruseligen Geschichte war dann die Vereinsgaststätte Endziel der interessanten Karfreitagswanderung, wo man sich mit der ebenfalls zahlreich erschienenen Nichtwanderertruppe zum ausgiebigen Fischschmaus traf.

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Die Kneipe besucht die Sonnwendfeier

Sonnwendfeier 2018Nach einem verregneten Freitagvormittag zeigte Petrus ein Erbarmen und schob die Regenwolken beiseite, so dass einem zahlreichen Besuch des 48er Sommerfestes mit Sonnwendfeuer nichts entgegenstand. Die Turner Exkneipe war wohl von allen Abteilungen mit 30 Personen am stärksten vertreten und zeigte somit eindrucksvoll ihre Verbundenheit mit dem Verein. Bei flotter Musik - die „Rotten Bones“ spielten vorwiegend Irish Folk und Country, während der 48er Musikzug mit schwungvoller Blasmusik unterhielt - ließ man sich die Sau vom Spieß und andere Schmankerl unseres Vereinswirts schmecken, und natürlich auch das eine oder andere Bierchen.

Bei Eintritt der Dämmerung zog dann eine stattliche Anzahl von Kindern, angeführt von unserem neuen Jugendleiter, im Fackelzug um den Rasenplatz und entzündete den imposanten Holzstoß vor der Terrasse. Die Flammen loderten hoch in den Abendhimmel, natürlich begleitet vom traditionellen „Flamme empor“ und dem Steigermarsch „Glück auf!“ unseres Musikzuges. Damit klang dieser traditionelle gesellige Abend aus und man freut sich schon auf die nächste Veranstaltung, die Herbstfahrt im September nach Coburg.

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Ein äußerst lehrreicher Stadtparkspaziergang

2018 StadtparkspaziergangDas Angebot der Kneipe, statt einer Himmelfahrtswanderung einen Spaziergang durch den heimischen Stadtpark zu unternehmen, stieß auf großes Interesse. 32 Kneipianer lauschten den Erklärungen von Stadtführer Klaus Huber, dem wandelnden Stadtlexikon Schwabachs.

Auch alteingesessene Schwabacher erfuhren jede Menge Neues. So war unser Stadtpark, der 1882 entstand, im Laufe seiner Geschichte Naherholungsgebiet für Arbeiter, Eislieferant für Brauereien und Schieß- und Exerzierplatz der leichten Reiterei der hiesigen Garnison. Heute ist er im Stile eines „Englischen Gartens“ gerne angenommenes Freizeitziel und auch attraktiver Veranstaltungsort. Statt des alten Holzpavillons wurde ein schmucker neuer Pavillon errichtet, den „Hansgirgl“ und ein Alpinum sowie die Eisweiher der Brauereien entlang der Birkenstraße (mit Ausnahme des „Schwanenweihers“) gibt es jedoch nicht mehr. Die beiden Wappen-Löwen am Eingang von der Bahnhofstraße her blieben beim Abriss der Stadtmauer im 19. Jahrhundert übrig und erhielten dort ein neues Domizil.

Nach so vielen interessanten Details verlangte auch der Körper seinen Tribut, und so zog man zum Mittagessen zum 48er Vereinswirt. Obwohl sich die Sau am Spieß noch etwa eine Stunde im Grill drehen lassen musste, war es dennoch wieder ein gelungener Abschluss.

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Betriebsbesichtigung bei RIBE

Haupteingang Fa. RIBE in der BahnhofstraßeAn die 30 interessierte Kneipenmitglieder trafen sich am Donnerstag, 12. April vormittags zu einer Betriebsbesichtigung im Werk 1 der Firma Bergner, kurz RIBE genannt. Nach einer kurzen Begrüßung erläuterte uns Frau Flock anhand einer PowerPoint-Präsentation die verschiedenen Geschäftsbereiche der RIBE Gruppe. Diese sind die Verbindungstechnik, technische Federn, Elektroarmaturen und Anlagentechnik, also beileibe nicht nur Schrauben. An sieben Standorten weltweit mit dem Hauptsitz in Schwabach beschäftigt RIBE über 1.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 190 Millionen Euro (2016).

DSCN3395In zwei Gruppen wurden wir dann unter fachkundiger Leitung durch die Staucherei geführt, wo unter ohrenbetäubendem Lärm Spezialschrauben hauptsächlich für die Automobilindustrie hergestellt werden. Ohne RIBE-Schrauben würden wohl die meisten unserer fahrbaren Untersätze in ihre Bestandteile auseinanderfallen. Wir durften die computergesteuerte Messkontrolle bestaunen und in einer weiteren Halle auch noch die Herstellung technischer Federn verfolgen. Auch wenn wir nur einen kleinen Ausschnitt aus der Produktion sehen konnten, verschaffte uns unser Besuch doch einen eindrucksvollen Einblick in die Produktion von Schwabachs größtem Arbeitgeber. Nach dem Besuch bei Niehoff im vergangenen Jahr eine weitere hochinteressante Betriebsbesichtigung.

Ein gemeinsames Mittagessen bei unserem Vereinswirt beendete diesen erlebnisreichen Vormittag.

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