Jahnstraße 6
91126 Schwabach

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Weinfest 2022 der Turner-Exkneipe

Weinkönig(Otmar Thumshirn) Bereits zum vierten Mal seit 2018 veranstaltete die Exkneipe ein stimmungsvolles Weinfest im Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte. Lediglich 2020 war es der Pandemie zumOpfer gefallen. Auch diesmal war es wieder ein voller Erfolg, die Frankenweine und die dazu passenden Schmankerln unseres Vereinswirts Wolfgang mundeten, und unser Haus-und-Hof-Musikant Hans sorgte mit seinem Akkordeon und vielen lustigen „Liedli“ für eine tolle Stimmung. Die fast 40 Gäste verbrachten so einen unterhaltsamen und äußerst geselligen Abend im vollbesetzten Nebenzimmer.Nachdem im vergangenen Jahr eine Weinkönigin gekürt worden war, musste ihr dieses Jahr natürlich aus Gründen der Gleichberechtigung ein Mann als König folgen. Drei wenn auch unfreiwillige mutige Kandidaten stellten sich den kniffligen Fragen von Kneipwart Otmar zum Thema Wein. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das unser Vereinsvorsitzender Herbert denkbar knapp für sich entscheiden konnte. Die Amtszeit von Weinkönigin Christa war somit beendet, und der neue König wurde unter tosendem Applaus seiner Untertanen gekrönt. Bei allerbester Stimmung wurde noch lange weiter gefeiert, und unser Musikus Hans lief wie gewohnt nochmal zur Höchstform auf.

Schöi wor’s!

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Herbstfahrt der Exkneipe

(Otmar Thumshirn) Eine Tagesfahrt nach Amberg? Was gibt’s denn da zu sehen? Eine ganze Menge! Amberg ist ein hübsches, lebhaftes Städtchen, etwas größer als Schwabach, mit einer fast kompletten Stadtmauer mit fünf Toren, jede Menge sehenswerte Bauten, dem Flüsschen Vils mitten durch die Stadt und immerhin sechs Brauereien. So endete natürlich unsere etwa 1 ½- stündige äußerst interessante Stadtführung in einer gemütlichen Brauereigaststätte, wo neben dem guten Essen vor allem das Zoiglbier großen Anklang fand. Nach der Mittagspause gings dann zu der hoch über Amberg thronenden Wallfahrtskirche Mariahilf, wo Otmar die Entstehungsgeschichte der Wallfahrt erläuterte, aber natürlich auch das Innere der Kirche mit dem Gnadenbild, einer Kopie der berühmten Darstellung von Lukas Cranach d.Ä. und vor allem die Deckenfresken von Cosmas Damian Asam, die die Geschichte der Wallfahrt darstellen.

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Weiter ging’s dann mit dem Bus zum weithin sichtbaren Monte Kaolino bei Hirschau.

Die 120 m hohe riesige Abraumhalde aus Quarzsand, einem Nebenprodukt bei der Kaolingewinnung, ist Zentrum einer beeindruckenden Freizeitlandschaft mit Freibad, Campingplatz, Hochseilgarten, Sommerrodelbahn und natürlich der 220 m langen und 35 Grad steilen Skipiste, auf der wir sogar einige Skifahrer bewundern konnten. Natürlich ließen wir uns mit dem bootsähnlichen Lift auf den Monte transportieren, von wo aus man einen herrlichen Rundblick auf das Gelände und die riesigen ganz in der Nähe befindlichen Tagebaugruben hatte. Zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages kehrten dann noch einige Teilnehmer beim 48er Vereinswirt ein. Wiederum eine sehr gelungene Herbstfahrt der Kneipe!

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Turner-Exkneipe besucht Apollo-Logistikzentrum

(Otmar Thumshirn) Bereits Anfang 2020 hatte die Kneipe bei Apollo wegen einer Betriebsbesichtigung nachgefragt. Doch der Zusage folgte wenig später prompt eine Absage: Corona ließ grüßen! Aber nun, nach zwei Jahren, war es dann soweit, die Kneipe wurde ins Logistikzentrum in der Berliner Straße eingeladen. Trotz extremer Hitze fanden sich 22 schwitzende Kneipianer*innen bei Apollo ein, zwei weitere befanden sich noch auf ihrer Odyssee zwischen der Wallenrodstraße und dem Rohbau an der Alten Rother Straße. Erst im 48er Biergarten fand man wieder zusammen.

Apollo 1Apollo 2

Wir wurden äußerst herzlich vom Leiter des Logistikzentrums, Herrn Kasper, empfangen, der uns im klimatisierten Pausenraum bei kühlen Getränken einen sehr informativen Überblick über die Abläufe vom Eintreffen der Brillengestelle und der Gläser bis zu Ihrem Versand an die Apollofilialen in Deutschland und Österreich gab. Bei einem anschließenden Rundgang durch die riesige Halle konnten wir einen guten Überblick über die Abläufe im Logistikzentrum gewinnen. Wir waren wirklich sehr beeindruckt! Zum Abschluss kehrten wir in den Pausenraum zurück, wo dann bei Kaffee und Kuchen Herr Kasper noch weitere Fragen beantwortete. Wir bedankten uns sehr herzlich für seine äußerst informative, aber auch unterhaltsame Führung sowie die Bewirtung. Mit so viel Gastfreundschaft hatte wirklich keiner gerechnet! Als Dreingabe konnte sich dann noch jeder eine Fan-Sonnenbrille in Schwarz/Rot/Gold mitnehmen. Den willkommenen Abschluss mit Brotzeit und einem kühlen Bierchen bildete dann der gemeinsame Besuch unseres 48er Biergartens.

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Lustvoll

Mit der Kneipe lustvoll durch die Sommerhitze

(Otmar Thumshirn) Eigentlich hätte der „Lustvolle Spaziergang durch Schwabachs Stadtgeschichte“ mit der Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, doch die damals noch vorgeschriebene FFP2 -Maskenpflicht ließ uns lieber verzichten, es wäre weder lustvoll noch lustig gewesen.

Aber nun im Juni bei herrlichem Sommerwetter klappte es mit dieser besonderen Stadtführung. Staunend erfuhren wir, dass unsere biedere und sittsame Heimatstadt im Laufe der Geschichte durchaus auch ihre verschwiegenen und zwielichtigen Orte aufweisen konnte, aber ebenfalls auch ganz öffentliche, wie diverse Badstuben oder sogar geduldete „Frauenhäuser“. Natürlich war „unsittliches Treiben“ nicht nur auf vergangene Jahrhunderte beschränkt, einige der einschlägigen Lokale und Cafés, gerne besucht von honorigen Schwabacher Bürgern, waren dem einen oder anderen schon noch in Erinnerung. Nach dem 2. Weltkrieg hatten natürlich auch die hier stationierten amerikanischen Besatzer ihren Anteil, „Nelly’s Nightclub“ war allen noch ein Begriff. Nach sehr unterhaltsamen 1 ½ Stunden waren aber dann alle reif für den 48er Biergarten, wo bereits eine stattliche Anzahl der „hockenden Abteilung“ auf uns wartete. Die ca. 30 Teilnehmer zeigten uns wieder einmal, dass wir mit unserem Jahresprogramm auf dem richtigen Wege sind.

Die Plätze im Schatten waren bei der Führung sehr gefragt.lustvoll 3

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Wenn die Exkneipe wandert, ist schönes Wetter!

 (Otmar Thumshirn) Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen – ideale Voraussetzungen für die Karfreitagswanderung der Turner-Exkneipe. Und so fanden sich auch rekordverdächtige 27 Wanderer, darunter auch etliche gerngesehene Gäste, am 48er ein, um zu einer 1 ½-stündigen gemütlichen Wanderung in die Laubenhaid zu starten. Hatte man vor einigen Wochen noch die Märzenbecher in der Schwander Soos bewundert, so wurde die Wandergruppe diesmal von tausenden von blühenden Buschwindröschen überrascht, die wie ein Blütenteppich den Waldboden überzogen. Ihren Abschluss fand die kurzweilige Wanderung natürlich wieder mit dem traditionellen Fischschmaus bei unserem Vereinswirt Wolfgang, wo bereits weitere acht Mitglieder auf die Wandergruppe warteten.

Wanderung 22

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Die Exkneipe ließ das Mahnmal restaurieren

Auf unserem Vereinsgelände steht ganz in der Nähe der Garagen ein Mahnmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Vereinsmitglieder. 1920 wurde es für die 64 Opfer des 1. Weltkriegs errichtet, damals auf dem Platz des jetzigen Parkplatzes an der Jahnstraße. Für die 39 Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkriegs wurde es nach 1945 um die beiden Seitenflügel erweitert. Bedingt durch den Neubau der Jahnhallen 1971/72 musste es jedoch seinen angestammten Platz räumen und wurde an seinen jetzigen Platz versetzt. Im Laufe der Zeit fand sich aber leider niemand mehr für die Pflege dieses Mahnmals. Der danebenstehende Container und allerhand Gerümpel stellten auch nicht den erwünschten Rahmen dar. Deshalb fassten die Mitglieder der Turner-Exkneipe Bavaria 2016 den Beschluss das Mahnmal und seine unmittelbare Umgebung wieder in einen würdigen Zustand zu bringen.

 

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Winter 2015/16 Schandfleck 2016 runderneuert

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Kurt Berger und Otmar Thumshirn nahmen sich der Sache an, es wurden Kirsch-lorbeer- und Rhododendronbüsche gepflanzt, eine Granitumrandung verlegt, Blumenschalen angeschafft und auf den beiden Fahnenmasten neue Vereinsfahnen aufgezogen.

Seitdem kümmert sich die Kneipe um dieses Mahnmal, doch konnte man natürlich nicht verhindern, dass es mit der Zeit sehr unter den Witterungseinflüssen litt. Also wurde einstimmig der Beschluss gefasst: Eine fachmännische Restaurierung muss durchgeführt werden! Steinmetz Eckert aus Rednitzhembach wurde beauftragt, der in mühevoller Arbeit das Mahnmal säuberte, die vergoldeten Inschriften erneuerte und Schattenlinien nachzog. Erfreulicherweise bekamen wir von Hans Grießhammer eine namhafte Spende, so dass die Kneipe die Kosten von etwas über 900 € nicht alleine tragen muss. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, und wir hoffen natürlich, dass es von unseren Mitgliedern und allen, die unser Gelände nutzen, auch respektiert wird. Es ist kein Platz, um sich hinzusetzen oder seine Getränkeflaschen oder Sportkleidung abzulegen, es ist ein Ort des Gedenkens und vor allem eine Mahnung:

Nie wieder Krieg! - Wie aktuell!

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Nach der Restaurierung, hoffentlich bleibt’s so!

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Himmelfahrts Wanderung

Himmelfahrt / Vatertag = Wandertag der Exkneipe

(Otmar Thumshirn) Für den Vatertag war ja nun wirklich besseres Wetter vorausgesagt, die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, aber für eine gemütliche Wanderung taugte es schon. Dennoch trauten etliche Kneipianer*innen anscheinend dem Wetter nicht, so dass diesmal die Gruppe recht überschaubar war. Vom 48er ging’s zuerst mal ins Schwabachtal zur Badstrasse und dann stadteinwärts zum Zollhäusle bei der Alten Linde. Nach einem kurzen Geschichtsstopp führte die Strecke über die Lorbeerstraße zur Eichwasenstraße und dem ehemaligen Nürnberger Torplatz, wo bis 1978 ebenfalls ein Zollhäusle stand. Das „Sauerkrautbergla“ (die Frauentrautgasse) hinab führte der Weg dann über den Pinzenberg beim „Lösel“ vorbei, zu der im Umbau befindlichen Hördlertorstraße, dann über den Nadlersbach und das Schwabach ins „Franzosenviertel“, der Boxlohe. Hier hatten sich ja Ende des 17. Jahrhunderts hugenottische Glaubens-flüchtlinge niedergelassen und ihr Handwerk, die Herstellung von Gobelins und Tapisserie, mitgebracht. Die Franzosenkirche und französische Straßennamen (Poujolsberg, seit 2021 auch der Marie-Claraveaux-Weg) zeugen davon. Dem bronzenen Wunderkind Jean-Philippe Baratier auf der Bank vor der Kirche statteten wir natürlich auch einen kurzen Besuch ab, bevor es dann zur Mittagseinkehr mit Sau vom Spieß in den 48er Biergarten ging, wo bereits einige „Fußkranke“ auf uns warteten. Fazit: Das Häuflein war diesmal klein, aber geschwitzt hat dieses Jahr bestimmt keiner.

Himmelfahrt (1)

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Im Märzenbecherwald

(Otmar Thumshirn) „Kloß mit Soß“ kennt ja wohl jeder, aber die Schwander Soos mit dem Märzenbecherwald? Also machte sich die Exkneipe - sinnigerweise im März - auf, um dieses Naturschauspiel zu erkunden. Ganz umweltbewusst ging’s in Fahrgemeinschaften Richtung Schwand an den Donau-Main-Kanal, und von dort zu Fuß in die „Soos“, einem ehemals sumpfigen Waldstück (daher der Name), das für die Märzenbecher den idealen Boden bietet. Auf einem abgetrennten Pfad bewunderte die Wandergruppe den mit den Märzenbechern übersäten Waldboden, wunderschöne weiße Glöckchen, wohin man auch sah. Dazwischen immer wieder lila bis weiß blühende Exemplare des äußerst seltenen Seidelbasts. Beide Pflanzen sind nicht nur hochgiftig, sondern auch streng geschützt.

Märzenbecher (2)Märzenbecher 2

 

Nach diesem Augenschmaus ging’s durch den Wald weiter bis zur Leerstettener Schleuse, wo die Gruppe einiges Interessantes über den Bau und den Zweck des Donau-Main-Kanals und seiner Schleusen erfuhr. Nach einer guten Stunde fuhren die Kneipianer*innen dann zurück zur gemeinsamen Einkehr im 48er Vereinslokal, wo dann noch einige „Fußkranke“ zu der geselligen Runde stießen. Wiederum eine gelungene Veranstaltung!

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