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Nostalgie

Nostalgie-Filmabend der Exkneipe
(Otmar Thumshirn) Für einen grauen unfreundlichen Novemberabend ist eine Filmvorführung ja wohl genau das Richtige. Was also lag näher, als sich zum 50jährigen Bestehen unserer Jahnhalle 1 den 1971 von Dieter Grau gedrehten Farbfilm über den Abriss der Bau der Jahnhallebaufälligen alten Halle, einer ehemaligen Ausstellungs-halle aus dem Jahre 1911, sowie den Neubau mit Grundsteinlegung, Richtfest und großer Einweihungsfeier anzuschauen. Im Vorspann gab es sogar noch ein besonderes Schmankerl zu bestaunen, einen Schwarz-Weiß-Stummfilm vom Gauturnfest 1912 auf unserem Gelände.

Angesichts der steigenden Coronazahlen war man doch gespannt, ob der Filmabend von den Mitgliedern der Kneipe angenommen würde. Aber nach der Einlasskontrolle mittels Impfpass konnte Abteilungsleiter Otmar eine stattliche Anzahl von Gästen begrüßen, die sich in das wiederum von Kurt Berger passend illustrierte Kneipbuch eingetragen hatten. Dass dann der Film vom Hallenbau aus technischen Gründen leider ohne Ton laufen musste, tat dem Interesse der Anwesenden aber keinerlei Abbruch, im Gegenteil, ohne das James-Last-Gedudel konnte man sich doch viel besser austauschen wenn man das eine oder andere bekannte Gesicht entdeckte. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang dann der Abend zur Zufriedenheit aller Anwesenden aus.

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Die Kneipe feiert Weinfest

Oktober ist ja wohl die beste Zeit für ein zünftiges Weinfest. Aber mit der 3 G-Regel? Natürlich geht das, man muss sie nur strikt befolgen! Dennoch standen drei andere „G“ im Vordergrund: Gemeinschaft, Geselligkeit und Gute Laune. Das Nebenzimmer unserer Vereinsgaststätte war voll besetzt, die Tische herbstlich dekoriert und Wirt Wolfgang hatte zum Frankenwein die passenden Gerichte wie Zwiebelkuchen oder Flammkuchen bereit. Hans Grießmeier sorgte unermüdlich mit seiner „Quetschn“ und zahlreichen bekannten Gassenhauern für die richtige Stimmung, als alter Club-Fan sichtlich beflügelt vom 4:0 Sieg des „Ruhmreichen“.

Ein Höhepunkt war natürlich die Wahl des/der Weinkönigs*in. Mit Heinz, Christa und Uta wurden mehr oder weniger freiwillige Kandidaten gefunden, die sich mit Sachkenntnis oder ganz einfach ratend 20 Fragen zum Wein stellen mussten. Mit hauch-dünnem Vorsprung wurde nach dieser Fragerunde unter tosendem Beifall Christa I. zur Weinkönigin gekrönt. Unter ihrer Regentschaft wurde noch lange weitergefeiert und gesungen. Fazit: Ein gelungenes Fest, frohe Gesichter, „Schöi wor’s!“

was wird als nächstes gespieltWeinkönigin

 was wird als nächstes gespielt?                                                                                                              Weinkönigin Christa

 

 

 

 

 

 

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Die Kneipe besucht den Tomatengiganten bei Abenberg

Betriebsbesichtigungen sind seit Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der Kneipe. Diesmal ging es Ende September bequem im Reisebus zum gigantischen Gewächshaus der Gartenbaufirma Drechsler in Sichtweite der Burg Abenberg.

Tomaten 2 Seniorchef Bernd Drechsler führte die überaus interessierte Gruppe persönlich durch den riesigen Glasbau, der einzig und allein der Produktion von Tomaten dient. Sieben verschiedene Sorten werden angebaut. Im Knoblauchsland konnte sich der Betrieb nicht mehr ausweiten, so dass man nach Abenberg auswich. Grund war auch eine schon bestehende angrenzende Biogasanlage, die für den Großteil des Strom- und Wärmebedarfs sorgt. Das benötigte Wasser kommt zum allergrößten Teil aus riesigen Regenauffangbecken. Die Schädlingsbekämpfung erfolgt durch Nützlinge, die erforderliche Bestäubung durch Hummeln, beide ebenso wie die Jungpflanzen Importe aus Holland. Zwischen 20 und 35 Arbeitskräfte ernten das Jahr über ca. 300 Tonnen Tomaten - gelbe, rote, runde, längliche, kleine, große - die dann nach Nürnberg transportiert und von „Franken-Gemüse“ für den Handel verpackt und vertrieben werden.

Tomaten1 Die 34 Teilnehmer der Kneipe waren sichtlich überwältigt von den Dimensionen: das sechs Meter hohe Gewächshaus hat eine Fläche von ca. 225 x 230 m, das entspricht in etwa sieben Fußballfeldern. 2017 war Baubeginn, 2019 dann die Einweihung. Natürlich gab es am Ende der 1 ½ stündigen Besichtigungstour auch Kostproben, und das einhellige Urteil war: Schmeckt nicht nach Wasser, schmeckt nach Tomate! Abschluss des hochinteressanten Vormittags war dann natürlich die traditionelle Einkehr beim 48er Vereinswirt.

Otmar Thumshirn

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Die Kneipe rief - und alle kamen

Unglaubliche acht Monate waren die Aktivitäten der Kneipe coronabedingt auf Eis gelegen. Zuletzt brachte die Oktoberwanderung im Heidenberg die Mitglieder der Kneipe zusammen. Danach herrschte nur noch schriftlicher Kontakt. Im November gab’s einen Wandervorschlag im Rednitz- und Schwabachtal, im Januar einen Jahresbericht für die ausgefallene Hauptversammlung, im März ein sehr gut angenommenes Bildersuchrätsel mit Gutscheinen fürs Vereinslokal als Preise, im April wieder ein Wandervorschlag zu den Buschwindröschen im Teufelswäldchen bei Limbach. Dann endlich im Juni erlaubten die längst überfälligen Lockerungen wieder eine gemeinsame Veranstaltung.

Erstaunliche 23 Teilnehmer trafen sich am 48er zu einem unterhaltsamen Stadtspaziergang „Vom Einfluss zum Ausfluss - Geschichte und Gschichtli der Schwabacher Brücken. Bei herrlichem Wetter erfuhren die Kneipianer*innen nicht nur Wissenswertes über die Geschichte der Brücken und Stege sowie des Schwabach-flusses von der Quelle bis zur Mündung in die Rednitz, sondern auch das eine oder andere Gschichtla und natürlich auch Wissenswertes über die verheerende Überschwemmung 1732, die Verwüstung der Stadt 1632 im Dreißigjährigen Krieg durch Wallenstein und die Geschichte der Müllerstochter Anna Wolf, die den Bürgermeister Driller 11 Wochen in ihrer Mühle versteckte.

Den Abschluss bildete dann ein Besuch des 48er Biergartens, wo bereits etliche Nichtwanderer warteten, und man den Tag bei einem kühlen Bierchen und einer deftigen Brotzeit ausklingen ließ.

Einfluss

Hier am Einfluss begann die 1 ½ stündige Erkundungstour.

Otmar Thumshirn

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Schwabach

Die Sunna scheint, laff mer durch Schwouba!

Der Titel des Büchleins von J.A. Seidling und Theo Wechsler über einen Stadtspaziergang durch unsere Heimatstadt passte haargenau zum gemütlichen Samstagnachmittagsrundgang der Turner-Exkneipe. Die Sonne strahlte, und so machten sich die zahlreich erschienenen Kneipianer*innen vom „Turnplatz“ auf zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die man zwar sicher schon oft angeschaut hatte, die aber mit den lustigen, aber manchmal auch nachdenklichen Mundart-gedichten von Theo Wechsler wieder unter einem ganz anderen Licht erschienen.

Dä Ottn Soosä

RathauseckKennst’n aa, in Ottn Soosä?
Am Routhaus hängt ä droo.
Su richti fenzi schaut ä drei,
als meechäd ä wos soong.
(Theo Wechsler)

 

Kneipwart Otmar hatte neben den Gedichten etliche „Gschichtli“ und Anekdoten bereit, sodass der Rundgang übers Luitpoldschulhaus, Stadtkirche, Kappadozia, Rathaus, Schöner Brunnen, Goldschläger-Schaupavillon, Aich, Neubaubrücke und zurück zum 48er nicht langweilig wurde. Das herrliche Wetter war natürlich ideal für die Einkehr auf der Terrasse unseres Vereinslokals, wo man bei Speis und Trank den Nachmittag ausklingen ließ.

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22 Wanderer und ein Hund

Die Wettervorhersage für die Augustwanderung der Kneipe war nicht gerade gut gewesen, doch wenn Engel reisen, bzw. die Kneipe wandert, dann hat Petrus eigentlich immer ein Einsehen. So traf sich denn die stolze Zahl von 22 Kneipianer*innen plus Emil, dem Hund, bei gutem Wanderwetter zu einer gemütlichen und interessanten Tour rings um den Autobahnanschluss A6/B2. Von der Alten Penzendorfer Straße ging’s über die im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler unrühmlich vermerkte Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die nunmehr eingehauste A6. An Penzendorf vorbei erreichte man das Rednitztal, das sowohl von der B2, mit 845 km die längste deutsche Bundesstraße, als auch der A6 durchschnitten und verschandelt wird. Bei kurzen Stopps informierte Abteilungsleiter Otmar über die Bedeutung und Geschichte dieser beiden wichtigen Fernstraßen.

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 An der Kläranlage vorbei erreichten die Wanderer das Tal der Schwabach kurz vor der Mündung in die Rednitz. Auf einem schmalen Trampelpfad ging’s dann hoch über dem Schwabachtal bis zur Renn- bzw. Farbmühle, jetzt Noris Blattgold, und nach gut 1 ½ Std. zurück zum Ausgangspunkt. Den Abschluss bildete dann noch eine gemütliche Einkehr im 48er Biergarten, wo bereits weitere zehn Kneipenmitglieder auf die Wandergruppe warteten.

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Turner Ex Kneipe erstürmt unseren Hausberg

 

(Otmar Thumshirn) Lüften heißt die neue Devise im Kampf gegen die Ansteckung mit Corona. Eine Wanderung in der frischen Luft unseres Naherholungsgebietes Heidenberg ist da natürlich total angesagt! Also traf sich am frühen Nachmittag des „Tags der Deutschen Einheit“ eine stattliche Anzahl Wanderer auf dem Parkplatz oberhalb von Neppersreuth im Heidenberg. Die Tour führte zuerst zum nunmehr nur noch 200 m hohen Sendemasten der Telekom, der vor 15 Jahren bei der Umstellung auf das digitale Fernsehen um 20 m gekappt worden war. Weiter ging dann der Weg in Richtung Kühedorf, wo die Schar der Wanderer aber dann vom Hauptweg abbog, um das sagenumwobene Luderloch unterhalb der Ofenplatte zu suchen und zu besichtigen. In der gerade einmal drei Meter langen Höhle soll in einer eisernen Truhe ein von einem schwarzen Pudel bewachter Schatz lagern. Leider war er aber an diesem 3. Oktober nicht zu sehen, weder der Pudel noch der Schatz..

Nach einem kurzen Anstieg war dann die Ofenplatte erreicht, mit 462 m der höchste Punkt des Heidenbergs und in coronafreien Zeiten Schauplatz des Sagenfestes. Den hölzernen Aussichtsturm, 1941 errichtet, gibt es seit 1953 leider nicht mehr, sodass die Aussicht nur noch nach Norden möglich war, aber immerhin nicht nur bis Schwabach, sondern bis Nürnberg und darüber hinaus. Ein Foto aus den 50er Jahren, das den staunenden Wanderern präsentiert wurde, zeigte eine Gruppe von Schwabacher Skifahrern des DAV am Fuß des ehemaligen Aussichtsturms mit vielen bekannten Gesichtern. Der Heidenberg war eben zu dieser Zeit mit schneereichen Wintern das Top-Skigebiet für viele Brettlfans. Von dort ging es dann wieder zurück zum Parkplatz und weiter ins 48er Vereinsheim, wo man sich dann bei Speis und Trank wieder von der Wanderung erholen konnte.

Luderloch

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Wer wagt gewinnt...

Otmar Thumshirn - Der für Juni geplante Bunte Abend fiel, wie so viel anderes auch, dem Corona-Virus zum Opfer. Doch gerade nach einem Vierteljahr „Lockdown“ ist der Wunsch nach normaler Geselligkeit riesengroß. Dennoch war es ein gewisses Wagnis, statt des Bunten Abends einen Biergartenbesuch zu planen. Kommen die Leute, wie können sie sitzen, passt das Wetter? Die neuerlichen Lockerungen kamen da gerade rechtzeitig, sodass die zahlreich erschienenen Kneipenmitglieder die 48er Terrasse nicht in Kleinstgrüppchen bevölkern mussten, sondern an größeren Tischen Platz nehmen konnten. Auch dunkle Wolken am Himmel hinderten die Bavarianer nicht am Kommen. Wirt Wolfgang hatte für eine zünftige Brotzeitkarte gesorgt, und unser Haus-und-Hof-Musiker Hans Grießmeier sorgte mit seiner „Quetschn“ für gute Stimmung. Natürlich überraschte auch der Held’n Heinz wieder mal mit seinen lustigen „Gschichtli“ und sorgte für etliche Lacher. Trotz Corona und nicht gerade hochsommerlichen Temperaturen konnte man 37 Teilnehmer zählen – wer wagt, gewinnt!

48igerbunterabend

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