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Goldener Schläger wandert nach Osternienburg Bericht 16./17.03.2019

 Wieder einmal als besonders gute Gastgeber erwiesen sich die Schwabacher Goldschläger, das Freizeitteam der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach, am Wochenende bei ihrem Heimturnier, das in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfand. Nicht nur dass bei den Spielen in der Jahnhalle alles reibungslos klappte und der Turnierabend in der Vereinsgaststätte ein voller Erfolg war, spricht für die 48er, sondern auch dass sie zwar ordentliche Leistungen ablieferten, aber dennoch den Gästen vornehm die vorderen Plätze überließen.

GSS 2019

Zehn Mannschaften wetteiferten um den Wanderpokal, einen vergoldeten Hockeyschläger, und spielten in Partien zu je 20 Minuten zunächst in zwei Fünfergruppen. Die Goldschläger trafen hier zum Auftakt auf die neu formierte Freizeitmannschaft des Nürnberger HTC. Die Schwabacher gerieten in einem ausgeglichenen Spiel durch ein Missverständnis in der Verteidigung mit 0:1 in Rückstand, doch Heiko Jäger konnte zum verdienten 1:1-Endstand ausgleichen. Der nächste Gegner war der Turnierneuling Tresenwalder aus Machern bei Leipzig. In einem sehr fairen Spiel auf Augenhöhe hatten die Gastgeber zwar die besseren Chancen, konnten aber keine verwerten. Am nächsten dran war man bei einem Siebenmeter (beim Freizeithockey statt Kurzer Ecke), den Monika Marschel aber nicht verwandeln konnte, so dass es beim torlosen Remis blieb. So klar überlegen waren die Goldschläger im letzten Samstagsspiel gegen die Mözis aus Mödling in Oberösterreich, dass ihr Torwart keinen einzigen Ballkontakt hatte. Trotzdem kamen sie wieder nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus, weil man vorne auch beste Chancen vergab. Und als die Kugel einmal doch im gegnerischen Kasten einschlug, als Simone Lanzl eine Vorlage von Stefan Waldraff verlängerte, zählte der Treffer nicht, weil der vorangehende Freischlag falsch ausgeführt worden war.

Vor dem letzten Gruppenspiel am Sonntagmorgen gegen Argo aus Berlin war noch alles möglich. Bei einem Sieg wären die Goldschläger Erster in der Gruppe geworden, eine Niederlage bedeutete Platz fünf. Der Gast machte am Anfang Druck und prompt fing man sich in der fünften Minute ein Gegentor ein, als die Hintermannschaft bei einem gegnerischen Freischlag schlief und ein Berliner frei zum Stecher kam. Es entwickelte sich nun ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei mit längerer Dauer des Spiels die schön herausgespielten Schwabacher Gelegenheiten eigentlich die besseren waren. Doch leider wurde es wieder nichts mit einem Torerfolg, auch wenn in der Schlussphase erst Monika Marschel und dann Stefan Waldraff ganz nah dran waren.

Aufgrund des 0:1 wurde man mit nur drei Punkten Gruppenletzter und bestritt das Spiel um Platz neun gegen die Wadlbeißer aus Wiener Neudorf in Niederösterreich. Und in diesem Spiel platzte nun endlich der Knoten, die 48er konnten ihre Überlegenheit diesmal auch in Tore ummünzen, auch wenn noch einige gute Chancen übereilt vergeben wurden. Aber immerhin brachte Simone Lanzl durch einen Stecher auf Vorlage von Monika Marschel ihr Team in der fünften Minute in Führung. Den Sack zu machte Anja Meßberger-Haas, als sie drei Minuten vor Schluss einen Siebenmeter zum 2:0-Endstand verwandelte.

Die Spiele um die Plätze sieben und fünf endeten jeweils unentschieden, so dass sich der NHTC und die Kugelblitze aus Düsseldorf den siebten und die Mözis und Hockgeier vom Münchner SC den fünften Rang teilten. Platz drei sicherten sich die Knoblauchschlenzer von den SF Großgründlach durch ein 1:0 gegen die Tresenwalder, und mit demselben Ergebnis entschieden die Anhaltiner Blitze aus Osternienburg das Finale gegen Argo für sich. So wandert der goldene Hockeyschläger, bei der Siegerehrung überreicht durch die Vereinsvorsitzende Gerda Braun und den Abteilungsleiter Gernot Brandl, wieder einmal für ein Jahr zu den Stammgästen aus Sachsen-Anhalt. Für die Goldschläger waren im Einsatz: Andrea Braun, Ingo Denndorf, Sven Dietrich, Isabella Drozynski, Jan Füllmann, Michael Herzog, Jens Hitzinger, Heiko Jäger, Simone Lanzl, Monika Marschel, Anja Meßberger-Haas, Werner Romann, Wolfram Schröttel und Stefan Waldraff; Trainer Boris Rembeck.

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