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Doppelsieg der Damen, Herren trotz Unentschieden Tabellenführer (Bericht 21./22.05.22)

Nach einer Woche Pause waren am Wochenende wieder beide Bayernligamannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach im Einsatz.

Das Gastspiel der 1. Herren am Samstag bei der Reserve des Noch-Bundesligisten Nürnberger HTC verlief für die Schwabacher nicht ganz so wie erhofft. Die 48er waren schon im ersten Viertel die bessere Mannschaft, konnten dies aber kaum in Torchancen und schon gar nicht in Treffer ummünzen. Im zweiten Viertel gab es zwar klarere Chancen, aber weiterhin keine Tore: Jan Humpenöder lenkte einen Pass von Tobias Probst knapp über die Latte, Christian Ramspeck scheiterte nach Doppelpass mit Joakim Metscher am gegnerischen Torwart. So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Gastgeber zunehmend stärker und drückte auf den Schwabacher Kreis. Bei einer Strafecke fiel folgerichtig das 1:0 für den NHTC 2. Während Schwabach zwar viel Ballbesitz hatte, aber kaum vors Tor kam, konnte Nürnberg kurz darauf eine weitere Strafecke zum 2:0 verwerten. Zum Glück gelang Joakim Metscher auf Zuspiel von Christian Ramspeck noch vor Ende des dritten Viertels der Anschlusstreffer. Das letzte Viertel begann mit einer Schwabacher Überzahl, da ein NHTC-Spieler eine Gelbe Karte wegen Foulspiels erhielt. Diese Chance nutzten die 48er durch Benjamin Gräb, der die Kugel im Nachschuss mit einer argentinischen Rückhand zum Ausgleich in den Nürnberger Kasten schlug. In der restlichen Spielzeit war Schwabach drückend überlegen, blieb aber erfolglos. So fühlt sich das Unentschieden doch ein wenig wie ein Punktverlust an. Dennoch dürfen die 48er zumindest für eine Woche die Tabellenspitze übernehmen, da der bisherige Erste Rosenheim spektakulär mit 2:7 gegen den ASV München verlor.

Gleich zweimal mussten die Damen ran. Am Samstag waren sie beim Tabellenfünften Spvgg Greuther Fürth zu Gast und übernahmen dort von Anfang an das Kommando. Schon in der fünften Minute gingen die 48erinnen in Führung: Nach einer Kurzen Ecke konnte eine Fürther Abwehrspielerin die Kugel auf der Linie nur mit dem Körper stoppen. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Julia Pfeifer souverän. Im ersten Viertel, dem besten des Spiels, ergaben sich noch weitere gute Chancen für die gut aufgelegten Schwabacherinnen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Etwas langsamer ließ man es in den zweiten 15 Minuten angehen, die torlos blieben.

Trotz der eigenen Überlegenheit war die knappe Führung nicht wirklich beruhigend. Umso wichtiger war es, dass Greta Kroth in der 42. Minute bei einem Querpass von rechts parallel zur Grundlinie im Bedrängnis vor dem Tor die Übersicht behielt und zum 2:0 einlochte. Fünf Minuten vor Schluss hatte Judith Steiner das eigentlich überfällige 3:0 auf dem Schläger, schoss jedoch aus zwei Metern daneben. So blieb es beim 2:0-Sieg.

Am Sonntagmittag hatten die Damen dann Heimrecht gegen das Tabellenschlusslicht HC Wacker München und wurden erneut ihrer Favoritenrollen gerecht. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Die Schwabacherinnen jagten den Gästen unmittelbar nach dem Anstoß die Kugel ab und Alisa Herzog versenkte sie nach nur zehn Sekunden Spielzeit zur 1:0-Führung im gegnerischen Tor. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren die 48erinnen klar überlegen, doch dauerte es bis zur Mitte des zweiten Viertels, ehe das Publikum zum zweiten Mal jubeln durfte: Lisa Hertrich sorgte für den 2:0-Pausenstand.

Kaum erklärlich war die Schwabacher Schwächephase nach dem Seitenwechsel; das dritte Viertel wirkte wie eine große Auszeit, in der nicht viel gelang. Erst im vierten Viertel besannen die Gastgeberinnen sich auf ihre Stärke, übernahmen wieder klar das Ruder und sorgten für die Entscheidung. In der 50. Minute erwischte Sabrina Knappke nach einem Durcheinander im Münchner Schusskreis die Kugel aus der Luft und versenkte sie links unten. Das schönste Tor des Tages gelang derselben Spielerin kurz darauf, als sie einen sehenswerten Angriff über rechts mit einem Stecher vom Siebenmeterpunkt erfolgreich abschloss und so für den 4:0-Endstand sorgte. Mit inzwischen schon 22 Zählern belegen die 48erinnen weiterhin Rang zwei in der Tabelle hinter Erlangen.

Die 2. Herren hatten am Sonntag ihr letztes Heimspiel der Hinrunde gegen die Bayreuther TS. Die 48er starteten grundsolide in die Partie und konnten durch ein starkes Abwehrverhalten in der ersten Halbzeit den eigenen Kasten sauber halten. Im Sturm fehlte jedoch bis zum Schluss das Quäntchen Glück, den Ball über die Linie drücken zu können. Nach dem Seitenwechsel musste man die Überlegenheit der deutlich jüngeren Bayreuther Mannschaft anerkennen und sich am mit 0:4 geschlagen geben. Schwabach 2 spielt somit in der unteren Rückrundentabelle mit und freut sich auf zwei Spiele vor heimischen Publikum gegen den TB Erlangen und die Spvgg. Greuther Fürth 2.

Am Samstagabend waren die Mädchen A beim TB Erlangen zu Gast. Erlangen erwischte einen ziemlich guten Start und ging früh in Führung. Insgesamt war es zwar ein sehr ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten, aber an diesem Tag war im Angriff einfach der Wurm drin. Trotz zahlreicher Chancen wollte kein Tor gelingen, und im Gegenzug war Erlangen im Kreis effektiver. So ging das Spiel am Ende viel zu deutlich mit 0:5 verloren.

Ein völlig ungleiches Duell war das Heimspiel der Knaben A gegen die Bayreuther TS. Eigentlich gehört der Gegner in der Oberliga, muss aber in dieser Saison in derVerbandsliga antreten. Die 48er, die auch ohne Auswechselspieler auskommen mussten, standen auf verlorenem Posten und mussten sich trotz großen kämpferischen Einsatzes mit 0:35 geschlagen geben.

Eine vor allem kämpferisch starke Leistung zeigten die Mädchen B am Sonntagmorgen auf eigenem Platz gegen den HTC Würzburg. Ohne Auswechselspielerin antreten zu müssen, machte den Mädchen offensichtlich anfänglich Sorge, jedenfalls fanden sie nach einem ausgeglichenen ersten Viertel erst nach und nach besser ins Spiel und kamen auf den z.T. ungewohnten Positionen zurecht. In der zweiten Halbzeit konnten die 48erinnen die Gäste regelrecht in deren Hälfte einschnüren, doch wollte die Kugel den Weg ins Tor einfach nicht finden. So blieb es bis zum Schluss beim 0:0.

Nach vielen Absagen mussten die Knaben C am Samstag in Erlangen mit einer Rumpfmannschaft antreten. Diese mühte sich zwar, konnte aber mit den Gegnern nicht mithalten und musste so drei klare Niederlagen einstecken: Gegen den Gastgeber unterlag man mit 0:5, gegen die Bayreuther TS mit 0:7 und gegen den HTC Würzburg mit 0:6.

Hochmotiviert gingen die Mädchen C in ihren Heimspieltag am Samstag. Dennoch musste man gegen Fürth 1 ein frühes Tor hinnehmen. Zwar konnte Schwabach nach dem 2:0 der Fürther verkürzen, doch in der zweiten Halbzeit machten die Gäste den Sack zum 4:1-Erfolg zu. Ein Penalty für den CaM Nürnberg entschied die nächste Partie. Dramatischer Höhepunkt des Spiels war eine Verletzung der Schwabacher Torhüterin, die durch eine Mitspielerin ersetzt werden musste. Den positiven Höhepunkt des Tages stellte aus Schwabacher Sicht die letzte Partie gegen Fürth 2 dar, konnten die 48erinnen nun doch endlich die Kugel im gegnerischen Tor unterbringen – und das insgesamt fünfmal ohne einen Gegentreffer.

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