Karl Neubigs Spiel

Verfasst von Alfred Aldenhoven am .

Karl Neubig - ein Urgestein der „48er“

Während des diesjährigen Sommerfest des TV 1848 wurde Karl Neubig für den 500sten Einsatz in der AH Mannschaft geehrt. Er hat seine gesamte fußballerische Laufbahn in seinem Verein verbracht und hat natürlich viel interessantes zu erzählen.

Karl Neubigs Fußballkarriere begann 1954 in der Schülermannschaft. Seine Erfahrung reicht somit weit zurück Ungezählt sind seine Einsätze für die „Turner“. Es sind weit über 1000 Spiele, da ist er sich sicher. An einige erinnert er sich besonders gut. Während eines der unvergessenen Spiele an einem Osterturnier spielte er auch gegen Franz Beckenbauer. Neidlos bewundert er heute noch dessen ungewöhnliches Talent. Wir waren chancenlos, die „Bayern“ gewannen verdient.
Dankbar blickt Karl Neubig zurück, an die vielen Menschen im Verein die ihn und seine Kameraden förderten. Einer seiner Jugendtrainer war Hermann Vogel. Ich habe ihm viel zu verdanken. Wir fuhren mit der Mannschaft auch mal ins benachbarte Ausland. Da hätten wir uns damals doch gar nicht leisten können.
Karl Neubig hatte Talent und so versuchten benachbarte Vereine ihn verständlicher Weise abzuwerben. Die Abwerbeprämie bestand damals z.B. aus neuen Fußballschuhen und einem Trainingsanzug. Doch Vater Neubig verhinderte den Versuch mit seinem Machtwort. „ Karl du bist und bleibst ein „48er“ - Basta.
Und so spielte er weiter bei seinem Verein, der immer Heimat war.

Bis zu seinem 38ten Lebensjahr in der 1. Mannschaft, wechselte er dann zu den Alten Herren und da spielt er noch heute. Hier ist er der Kapitän.
Für seinen unermüdlichen Einsatz überreichte Martin Weninger dem Jubilar den Goldenen Fußballschuh, Vorstand Herbert Rößner dankte für die jahrelange Treue zum Verein.

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Bild: Karl Neubig beim 500ten Spiel für die AH im Kreise seiner Mannschft, der 48er:
zweiter von links Vorstand Herbert Rössner, rechts neben dem Jubilar Herbert Weninger (Mannschaftsbetreuer).

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