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Dan-Prüfung in Wilhermsdorf mit drei 48ern

Dan PrüffungJa, jede Gürtelprüfung ist etwas Besonderes, aber bei der Dan-Prüfung erreicht man den Größten Schritt in seiner Judolaufbahn. Man steigt vom Schüler zum Meister auf.

Die sogenannte Dan-Prüfung ist die Prüfung bei der ein Judoka den Schritt vom Braungurt (1. Kyu) zum Schwarzgurt anstrebt. Die Anforderungen sind deutlich höher als bei den vorangehenden Prüfungen. So können Kleinigkeiten wie eine falsche Zugrichtung, eine falsche Drehbewegung, eine kleine Unsauberkeit in der Durchführung der Technik oder ein entfallener japanischer Wurfname ausschlaggebend sein, um eine Prüfung leider nicht erfolgreich zu bewältigen.

Nach langer Vorbereitung mit Lehrgängen und vielen Trainingsstunden wagten diesen Schritt am 4. Dezember drei Schwabacher Judoka vom TV1848. Ulrike Eisele, Ulrich Tippelt und Martin Simon. Jeder hatte eine andere Zielsetzung an diesem Tag. Ulrike Eisele absolvierte alle sieben Prüfungsfächer für den ersten Dan an einem Tag. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Prüfungsfächer zusammen doch sehr umfangreich sind. Es werden Vorkenntnisse, Boden- und Standtechniken, der eigene Spezialwurf, die Kata und noch einiges mehr abgefragt. Mit einer guten Leistung überzeugte sie die Prüfer und darf ab sofort den 1. Dan tragen.

Ulrich Tippelt machte an diesem Tag einen Teil hiervon, nämlich die Nage-No-Kata. Dieser Teil ist besonders zeitaufwendig, da jeder Schritt und Bewegungsablauf aber auch eine Wurfreihenfolge fest vorgeschrieben ist. Ulrich Tippelt begann nicht als Jugendlicher mit dem Judosport sondern kämpfte sich im fortgeschrittenen Alter durch die Prüfungen und die gestellten Aufgaben. Ulrich gehört mittlerweile fest zum Etat der Abteilung. Jetzt heißt es bei ihm weiter üben, um auch die restlichen Prüfungsfächer im neuen Jahr zu bestehen.

Martin Simon der bereits den 1. Dan trägt, wollte hier einen draufsetzen und machte den 2. Dan. Hier muss man acht Prüfungsfächer ablegen. Je höher der Dan-Grad, desto tiefgründiger, genauer und „wissenschaftlicher“ werden die Fragen der Prüfer. Durch eine gute Vorbereitung konnte dies Martin Simon nicht aus der Ruhe bringen, sodass er ab sofort den 2. Dan trägt.

Von diesen „Qualifikationen“ werden nicht nur die drei profitieren, sondern alle Judokinder, die mit den Dan-Trägern im Training auf der Matte stehen. Die gesamte Judoabteilung und Vorstandschaft ist sehr stolz auf eure gezeigten Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!

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