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Bericht 12./13.11.2016 Sieg für 2. Herren, Niederlage für 2. Damen

Mit gemischten Gefühlen startete die 2.Herrenmannschaft der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach am Samstagabend in ihre neue Hallensaison, da man in der Vorsaison zwar den Aufstieg in die 1. Verbandsliga perfekt machen konnte, dieser allerdings sehr glücklich zustande kam. Auftaktgegner war eine sehr erfahrene 2. Mannschaft des TB Erlangen.

Den Schwabachern gelang dennoch der bessere Start in die Partie. Michael Grünwald und Christian Leberl scheiterten jedoch am Erlanger Torhüter. Auf der Gegenseite entschärfte Peter Winkler im Tor der 48er ebenfalls zwei gute Möglichkeiten. Chancenlos war er allerdings in der 10. Spielminute als ein Erlanger Spieler die Kugel im Nachschuss über die Linie drücken konnte. Die Schwabacher Mannschaft ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und hatte nur fünf Minuten nach dem Rückstand eine gute Chance durch Jan-Lasse Sappelt, der allerdings am Pfosten scheiterte. Kurz vor der Halbzeit konnte Oliver Golker ein Zuspiel von Lucca Horvath nicht verwerten und so ging man mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Aus dieser kamen die 48er mit neuem Schwung und konnten in der 33. Minute durch Fabian Kramer per Strafecke ausgleichen. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, da Erlangen zwei Minuten später ebenfalls per Strafecke den alten Abstand wieder herstellen konnte. Nach der erneuten Führung der Gäste war der Spielfluss erst einmal dahin. Erst zehn Minuten vor dem Ende fanden die Schwabacher wieder zu ihrem Spiel und glichen per Rückhandschuss durch Lucca Horvath zum 2:2 aus. Nur eine Zeigerumdrehung später bekam Erlangen eine Strafecke zugesprochen, die allerdings einen Konter der Schwabacher zur Folge hatte, den Norbert Geldner zum 3:2 abschloss. In den letzten Minuten der Partie spielten die 48er die Zeit clever herunter, so dass sich Erlangen keine richtige Chance auf den Ausgleich erspielen konnte und die Schwabacher verdient als Sieger vom Platz gehen konnten.

Auch die 2.Damenmannschaft des TV48 Schwabach konnte in der letzten Saison in die 1. Verbandsliga aufsteigen und hatte damit ähnliche Vorzeichen wie die Herren. Gegner am 1. Spieltag waren die Damen aus Würzburg.

Nach kurzer Abtastphase zu Beginn der Partie, war es in der 13. Minute Tea Damjanovic, die mit ihrem Tor zum 1:0 die Schwabacherinnen in Führung bringen konnte. Nur wenige Augenblicke später glich Würzburg durch ein sehr unglückliches Tor aus Schwabacher Sicht aus. In der 17. Minute war es Rebekka Schmidt, die nach schöner Vorarbeit von Tea Damjanovic, die erneute Schwabacher Führung erzielen konnte. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit leistete man sich aber zu viele Unkonzentriertheiten, so dass Würzburg noch zweimal treffen konnte und man mit einem 2:3 aus eigener Sicht in die Pause ging.

Nach der Halbzeit wollten die Schwabacherinnen alles daran setzen den Ausgleich zu erzielen, scheiterten allerdings dreimal an der gegnerischen Torhüterin. In der 41. Minute wurde außerdem eine Strafecke von Tina Gerstner auf der Linie abgewehrt und nur eine Minute später scheiterte Rebekka Schmidt am Pfosten. Nach dieser Schwabacher Offensive waren es wieder die Würzburgerinnen, die die Initiative ergriffen, in kurzer Zeit zwei Tore schossen und den Spielstand auf 2:5 stellten. In den letzten Minuten versuchte Schwabach nochmal alles, mehr als zwei weitere Pfostenschüsse sprangen dabei allerdings nicht heraus. So blieb es am Ende beim etwas zu hoch ausgefallenen, aber durchaus verdienten Sieg der Gäste aus Würzburg. Bereits am nächsten Wochenende bietet sich die nächste Chancen zu punkten, wenn es zum Auswärtsspiel nach Bayreuth geht.

Recht unterschiedlich fielen die Bilanzen der Jugendmannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende aus. Neben erfreulichen Leistungen waren auch richtige Aussetzer zu verbuchen.

Nach der Feldsaison in der Verbandsliga spielen die Knaben A in der Halle wieder in der Oberliga, wobei sie aber personelle Verstärkung durch B-Knaben brauchen, zumal beim Spieltag am Sonntag in Erlangen mit Patrick Braun ein Führungsspieler krankheitsbedingt fehlte. Umso mehr kann man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Gegen den Gastgeber TB Erlangen gerieten die 48er bis zur Pause mit 0:2 in Rückstand. In der zweiten Hälfte verkürzte Raffael Grimm auf 1:2. Als die 48er dann auf den Ausgleich drängten, fingen sie sich kurz vor Schluss noch einen Konter zum 1:3-Endstand ein. Eine echte Überraschung war das anschließende Unentschieden gegen die HG Nürnberg, die auf dem Feld nordbayerischer Vizemeister war. Jan Humpenöder brachte auf Vorlage von Raffael Grimm die 48er in Führung. Zur Pause stand es 1:1 und kurz nach Wiederanpfiff ging die HGN in Front. Doch der jüngste Spieler auf dem Feld, Dominik Loy, glich vier Minuten vor dem Ende aus. In der Schlussminute hatte Raffael Grimm sogar den Siegtreffer auf dem Schläger, zielte aber knapp vorbei. So blieb es bei dem redlich verdienten Remis.

Das Vorbereitungsturnier der Mädchen A bei der HG Nürnberg verlief durchwachsen. Im ersten Spiel am Samstag gegen den SC Frankfurt 80 bauten die 48erinnen von Anfang an Druck auf und drängten die Hessinnen in die eigene Hälfte. Während der Gegner sich wenig entfalten konnte, kamen die Schwabacherinnen auch vorne zu guten Möglichkeiten und einigen schönen Treffern, so dass am Ende ein ungefährdeter 5:1-Sieg feststand. Gegen den HC Heidelberg hingegen hielten sich die Mädchen nicht immer an die taktischen Vorgaben und ließen den Gegner zu sehr sein eigenes Spiel entfalten. Erst als man schon mit 1:3 zurück lag, bäumten sich die Turnerinnen noch einmal auf und drängten nach vorne, konnten aber nur noch auf 2:3 verkürzen.

Fast chancenlos war man am Sonntagmorgen gegen den Gastgeber. Die HGN machte von Beginn an starken Druck und ließ einen Schwabacher Spielaufbau kaum zu. Der klare 5:0-Erfolg der Nürnbergerinnen spiegelt das Kräfteverhältnis genau wider. Ganz anders lief die letzte Partie gegen den Münchner SC, in der es wieder der TV 1848 war, der über die ganze Spielzeit hinweg dominierte. Die Verteidigung ließ diesmal gar nichts zu und vorne erspielte man sich nicht nur viele Chancen, sondern wusste sie auch sicher zu verwerten. Am Ende schlug ein auch in der Höhe verdienter 7:0-Sieg zu Buche.

Ohne Erfolgserlebnis bleiben die Mädchen B 2 beim ersten Verbandsligaspieltag am Samstag in der heimischen Jahnhalle. Der Bayreuther TS und dem Nürnberger HTC 2 mussten sie sich jeweils mit 0:2 geschlagen geben, gegen den NHTC 3 stand es am Ende 1:3.

Bei den Mädchen C 1 wurden erstmals zwei Mannschaften in der Oberliga gemeldet, was allerdings zur Folge hat, dass die einzelnen Teams nicht so stark sind wie früher das einzige. Das wurde beim Spieltag am Sonntag in Erlangen deutlich, als die erste Mannschaft (Jahrgang 2006) gegen den TB Erlangen mit 0:6 und gegen den Nürnberger HTC 2 mit 0:3 deutlich den Kürzeren zog. Lediglich gegen den NHTC 1 gelang ein 1:1-Unentschieden. Der Jahrgang 2007 firmiert unter Schwabach 2 und verlor gegen die beiden Teams des NHTC klar mit 0:5 und 1:7. Das Spiel gegen die Bayreuther TS hingegen gewannen die Mädchen mit 2:1.

Völlig von der Rolle waren die Knaben C 1 beim ersten Oberligaspieltag am Samstag in der Nürnberger Siedlerhalle. In allen drei Partien mussten sie hohe Niederlagen einstecken, und dass dabei der Torhüter dennoch der beste Spieler war, spricht Bände. Nach dem 0:8 gegen den Nürnberger HTC 1, dem 1:8 gegen die HG Nürnberg 1 und dem 1:7 gegen die HGN 2 werden sich die Trainer etwas einfallen lassen müssen, um die Jungs wieder aufzubauen.

Die Knaben D 1 hingegen starteten am Sonntag erfolgreich in die Hallensaison. Sie konnten in Fürth drei ihrer vier Partien für sich entscheiden, und zwar mit 5:0 gegen den Spvgg Greuther Fürth, mit 5:1 gegen den Nürnberger HTC 2 und mit 3:2 gegen den TB Erlangen. Lediglich gegen den HTC Würzburg gab es eine – vermeidbare – 1:2-Niederlage.

Einen erfreulich guten Spieltag legten auch die Mädchen D 2 in der Verbandsliga hin. Sie verloren am Samstag zwar ihr Auftaktspiel gegen den Gastgeber Spvgg Greuther Fürth 3 unglücklich mit 0:1, erkämpften danach jedoch gegen den CaM Nürnberg mit 1:1 und gegen den TB Erlangen, dem man auf dem Feld noch mit 0:7 unterlegen war, mit 0:0 jeweils ein Unentschieden. Den Spieltag krönte ein 5:1-Erfolg gegen Fürth 4.

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Eröffnung des neuen Hockeyplatz

DSC_0572Wir haben einen neuen Hockeyplatz

Die Bauarbeiten sind beendet und am 14. Oktober wurde der Platz eingeweiht. Es wurde kräfig gefeiert. Endlich ist die dringend notwendige Erneuerung des Kunstrasenplatzes abgeschlossen. Dadurch sei die Zukunftsfähigkeit der Hockeyabteilung gesichert. Darüber freuen sich die Vereinsvorsitzende Gerda Braun, und der Leiter der Hockeyabteilung, Genot Brandl. Schul- und Sportreferent Frank Klingenberg und Sportamtsleiter Gerhard Kappler hatten die Umbauarbeiten mit viel Engagement und Interesse verfolgt. Es lief alles wie am Schnürchen.
Dank der großen Eigenleistung blieb alles noch unter dem gesteckten Kostenrahmen.
Nun beginnen die Punktespiele und nicht nur die Gäste sind überrascht wie toll alles dasteht.

Unser Bild : Gerda Braun begrüßt die zahlreichen Ehrengäste

 

Und hier noch der Bericht aus dem Schwabacher Tagblatt mit freundlicher Genehmigung

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Bericht 05./06.11.2016 Wanderpokale gehen nach Berlin und München

Als perfekte Gastgeber erwiesen sich die Hockerer des TV 1848 wieder einmal am vergangenen Wochenende. Die Organisation des 33. Internationalen Hallenhockeyturniers für Damen und Herren um die Pokale der Stadt Schwabach klappte, wie auch Bürgermeister Roland Oeser bei der Siegerehrung betonte, gewohnt reibungslos, und die heimischen Teams zeigten gute Leistungen, ließen aber in den Endspielen den Gastmannschaften den Vortritt, so dass die Pokale wieder auf Reisen gehen dürfen.

Allstars

Im Bild oben die Mannschaft der ALLSTARS

Von links stehend: Oliver Hentschel, Wolfgang Hentschel, Markus Voh, Felix Lieser, Fabian Lessner, Frank Bischof, Justus Scharowsky

Von links kniend: Tobias Hentschel, Michael D’Angelo, Tobias Hauptstock, Daniel D’Angelo, Florian Gebhard

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Bericht 22./23.10.2016 Erkenntnisreiche Vorbereitungsturniere

Zur Vorbereitung auf die neue Hallensaison 2016/17 nahmen die 1. Herren und die 1. Damen der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende gemeinsam an einem Freundschaftsturnier des Kreuznacher HC teil.

Aufgrund von Absagen wurde auch bei den Herren (wie bei den Damen) nur in einer Vierergruppe gespielt. Die 48er trafen gleich zum Auftakt auf die erste Mannschaft des Gastgebers und konnten gegen den Zweitligisten gut mithalten. Trotz einer sehr guten kämpferischen Leistung musste man sich allerdings am Ende knapp mit 3:4 geschlagen geben. Nicht so gut lief es im zweiten Samstagsspiel gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers, mit dessen defensiver Taktik die Schwabacher einfach nicht zurechtkamen. So ging auch diese Partie verloren (2:4).

Nach einer recht kurzen Nacht ging es am Sonntag im dritten Gruppenspiel gegen Vorwärts Frankfurt. Offensichtlich hatten die Hessen den Turnierball besser überstanden, so dass sie die Partie verdient mit 5:3 für sich entscheiden konnten. Ihr bestes Spiel an diesem Wochenende zeigten die 48er in der Partie um Platz drei, in der man nochmals auf Kreuznach 2 traf. Nach einer konzentrierten Leistung und schönen Spielzügen ging man am Ende als verdienter 5:3-Sieger vom Platz. Angesichts der Tatsache, dass man nur zu zehnt angereist war, konnte man mit den gezeigten Leistungen trotz der drei Niederlagen recht zufrieden sein. In die Torschützenliste der Turner trugen sich Benjamin Gräb, Marc Trautvetter (je 3), Christian Leberl, Michael Grünwald (je 2), Johannes Vydra, Benedikt Runte und Nils Hitzinger (je 1) ein.

Die Damen nutzten ihr Auftaktspiel gegen den SSV Ulm zum Einspielen für die neue Saison und konnten es dank der Treffer von Team Damjanovic und Christina Krick mit 2:1 für sich entscheiden. Mit einem spielerisch stärkeren Gegner hatte man es im zweiten Samstagsspiel zu tun: Das Team des Gastgebers erwies sich als zu kompakt für Schwabach und siegte mit 2:1, wobei erneut Tea Damjanovic für Schwabach erfolgreich war.

Eine sehr einseitige Partie gab es am Sonntagmorgen gegen Vorwärts Frankfurt. Schwabach war in allen Belangen klar überlegen und fuhr einen 11:1-Kantersieg ein. Dabei trugen Judith Steiner (4), Victoria Vockentanz (3), Melissa Knappke, Christina Krick, Tea Damjanovic und Rebekka Schmidt zum Torreigen bei. Aufgrund dieser Ergebnisse trat man im Finale noch einmal gegen den Gastgeber an. Nach einem packenden Spiel musste man sich wieder knapp mit 1:2 geschlagen geben (Torschützin Rebekka Schmidt). Insgesamt konnte man mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein und sieht optimistisch dem Heimturnier in zwei Wochen und dann der Oberligasaison entgegen.

Die Knaben C nahmen am Samstag am Kürbiscup der Grashoppers Höhenkirchen teil. Nach der langen Anfahrt waren die Jungs beim ersten Spiel gegen den HC Wacker München noch nicht ganz bei der Sache und verloren dementsprechend mit 0:4. Mit mehr Konzentration und erwachtem Kampfgeist lief es gegen den SB Rosenheim besser, und es gelang dem 48er Team mit einem 1:1-Unentschieden den ersten Punkt zu holen. Gegen einen sehr gut stehenden und taktisch sehr ausgereiften ESV München unterlagen die Schwabacher im Abschluss deutlich mit 0:5. Im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Grasshoppers Höhenkirchen wurde mit einem 1:1-Remis wieder ein Punkt erkämpft. Somit war nach der Vorrunde der vierte Platz in der Gruppe sicher. Im anschließenden Endrundenspiel um Platz sieben gegen den Münchner SC ließ Schwabach trotz Überlegenheit zu viele Torchancen ungenutzt und verlor mit 1:2.Trotz des eher mäßigen Abschneidens gegen die starken Münchner Vereine konnten die C-Knaben in Höhenkirchen viel Erfahrung sammeln und schauen zuversichtlich auf die anstehende Hallensaison.

KNC 10-2016 Höhenkirchen

Es spielten: Curt Schlimper, Cedric Krühner, Oliver Braun, Vincent Meyer, Ben Schmidthammer, Jaron Ndupu, Luca-Julyano Sappelt, Felix Neidel, Finn Yabroudi, Tobias Reuter und Georg Schlimper.

Die Mädchen C und D nahmen mit je zwei Mannschaften an Turnieren der HG Nürnberg teil. Bei den C-Mädchen, die am Sonntag spielten, gab es leider eine Reihe von Absagen, so dass vor allem die erste Mannschaft, in der die jüngeren Mädchen standen, eine recht knappe Personaldecke hatte. Die 48erinnen wehrten sich zwar tapfer ihrer Haut, mussten jedoch gegen RW München mit 0:3 und gegen die HGN 2 mit 1:2 Niederlagen hinnehmen, ehe man gegen die Spvgg Greuther Fürth 2 zu einem 0:0-Remis kam. Im Spiel um Platz sieben unterlag man Fürth 1 knapp mit 0:1. Der ältere Jahrgang firmierte unter Schwabach 2 und zog von Sieg zu Sieg: Nach einem 4:1 über die SF Großgründlach, einem 1:0 gegen die HGN 1 und einem 3:0 gegen Fürth 1 zog das Team ins Finale ein. Nach einem spannenden Spiel besiegten die Schwabacherinnen dort die HGN 2 mit 3:2 und sicherten sich so den Turniersieg.

Bei den Mädchen D, bei denen auch einige Neulinge mit nur wenig Spielpraxis dabei waren, bemühte sich Trainerin Silvia Rudolf darum, am Samstag zwei etwa gleichstarke Teams zu bilden. Schwabach 2 spielte zum Auftakt gegen die HGN 1 torlos unentschieden und gewann anschließend gegen den HC Schweinfurt mit 2:0. Der Nürnberger HTC 1 erwies sich beim 1:8 im letzten Gruppenspiel als übermächtig. Das Spiel um Platz fünf verloren die 48erinnen gegen ältere und größere Konkurrentinnen von der Spvgg Greuther Fürth mit 1:6. Die Fürtherinnen waren es auch gewesen, die in der Gruppenphase Schwabach 1 mit 2:4 die einzige Niederlage zugefügt hatten. Zuvor hatten die Turnerinnen gegen die HGN 2 mit 2:0 und gegen den NHTC 2 mit 3:2 gewonnen. Dies bedeutete den Gruppensieg und den Einzug ins Finale gegen den NHTC 1. In einem spannenden Endspiel mit einer tollen kämpferischen Leistung musste man sich am Ende leider knapp mit 1:2 geschlagen geben. Platz zwei ist jedoch auch so ein schönes Ergebnis.

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Kantersieg für 1. Herren Bericht 07.-09.10.2016

Während die 1. Herren der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach in der bayerischen Oberliga am Sonntag einen Kantersieg feiern konnten, mussten die Damen zwei Niederlagen einstecken.

Ihren vierten Sieg im vierten Saisonspiel holten am Sonntag die 1. Herren bei der Bayreuther TS. Der Gastgeber konnte aufgrund einiger Verletzungen nur mit zehn Spielern antreten und stellte so keine große Hürde für die Schwabacher dar. Über die gesamten 70 Minuten hinweg lief das Spiel in eine Richtung, das Tor der Oberfranken. Schon in der vierten Minute brachte Nick Distler den TV 1848 mit 1:0 in Führung, Marc Trautvetter und zweimal Daniel d’Angelo erhöhten noch vor der Pause auf 4:0.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Bayreuther lediglich, durch ein Bollwerk am eigenen Kreis die Niederlage in Grenzen zu halten, freilich angesichts der zahlreichen Chancen der Schwabacher mit nur geringem Erfolg. Benjamin Gräb, zweimal Johannes Vydra, Nick Distler und Michael Grünwald schraubten den Spielstand bis zum Endergebnis von 9:0 in die Höhe. Mit ihrem vierten Dreier führen die 48er die Tabelle der Bayernliga nun souverän an.

Die Damen spielten bereits am Freitagabend beim TB Erlangen und begannen die Partie druckvoll. Eine Viertelstunde lang bestimmten sie das Spiel klar, versäumten es aber, Nägel mit Köpfen, sprich Tore zu machen. Nachdem die Gastgeber eine Auszeit genommen hatten, konnten sie mehr Ordnung in ihr Spiel bringen. Nach und nach gaben die 48erinnen das Ruder aus der Hand. Bis zur Pause gelang es jedoch keinem der beiden Teams, ein Tor zu erzielen.

Erlangen kam mit neuem Schwung aus der Kabine und übernahm das Kommando auf dem Platz, während die Schwabacherinnen in der zweiten Halbzeit mehr reagierten als selbst agierten. In der 45. Minute erzielten die Gastgeberinnen bei einer kurzen Ecke im Nachschuss ein Tor, das zwar aus Schwabacher Sicht fragwürdig war, aber von den Schiedsrichtern gegeben wurde. Nach einer Auszeit spielten die 48erinnen in der Schlussviertelstunde zwar wieder offensiver, aber ein Treffer wollte ihnen nicht mehr gelingen. So blieb es bei der 0:1-Niederlage.

Eine recht ungleiche Sache war das Spiel am Samstag beim Münchner SC 2; die Bundesligareserve war mit vielen jungen, sehr athletischen Spielerinnen gespickt, deren Auftreten Schwabach in der Anfangsphase so einschüchterte, dass man schon nach zehn Minuten mit 0:2 hinten lag. Auch eine Auszeit half wenig. Zwar versuchten die Schwabacher Damen, mit ruhigen Spielzügen zu Chancen zu kommen, doch ein Torerfolg sprang nicht dabei heraus. Ganz anders sah es bei den Gastgeberinnen aus: Sie nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und führten zur Pause bereits mit 4:0.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Schwabach hatte nur wenige Chancen im Spiel nach vorne und konnte nichts Zählbares daraus machen. Die Münchnerinnen hingegen vollstreckten zielsicher und waren auch in der zweiten Halbzeit viermal erfolgreich, so dass am Ende ein sehr deutlicher 8:0-Erfolg für den MSC zu Buche schlug. Während die Damen aus der Landeshauptstadt damit auf Rang zwei kletterten, ist Schwabach in der Tabelle auf Platz fünf zurückgefallen.

Kein Bein kriegt im Moment die 2. Herrenmannschaft in der 1. Verbandsliga auf dem Boden. Auf im Spiel zweier bis dahin punktloser Teams am Sonntag auf eigenem Platz gegen die HG Nürnberg 3 hatten die Schwabacher keine reelle Siegchance. Nach der 2:6-Niederlage tragen sie die Rote Laterne.

Wieder ein sehr einseitiges Spiel war die Verbandsligapartie der Knaben A am Samstagnachmittag auf eigenem Platz gegen die SF Großgründlach. Schon zur Pause stand es 7:2 für Schwabach, am Ende war daraus ein 15:4-Erfolg geworden. Neben den Standardtorschützen konnten sich diesmal erfreulicherweise mit Christoph Rauh und Philipp Löser neue Namen in die Torschützenliste eintragen.

Die Knaben B starteten bei der Bayerischen Pokalmeisterschaft in München zwar motiviert und konzentriert in ihr Halbfinale gegen den Nürnberger HTC. Doch im Laufe der Partie schlichen sich zu viele Fehler ein, die vom Gegner konsequent bestraft wurden. So unterlag man am Ende mit 0:4.

Im Spiel um Platz drei traf man auf den HC Schweinfurt, der sein Semifinale gegen den ESV München verloren hatte. Mit einer spielerisch und kämpferisch sehr guten Leistung konnte man diese Partie mit 4:0 für sich entscheiden und den Bronzeplatz erreichen. Die Tore erzielten dabei Fabian Wittke, Jan Humpenöder, Valentin Gudalovic und Sebastian Probst mit dem Schlusspfiff. Pokalsieger wurde der ESV München nach einem Sieg im Penaltyschießen gegen den Nürnberger HTC.

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Es spielten:

Stehend v.l.n.r.

Trainer Markus Ochsenreither, Jan Humpenöder, Sebastian Probst, Valentin Gudalovic, Franz Dann, Torwart Gustav Lippmann, Kai Bischof, Betreuerin Claudia Kosmann

Knieend v.l.n.r.

Colin Ziehr, Fabian Wittke, Dominik Loy, Janis Straussberger, Semih Soy, Benedikt Hirsch, Leo Kosmann

 

Wenig zu erben gab es für die junge und somit unerfahrene Knaben-D 2- Mannschaft bei ihrem Verbandsligaspieltag in Erlangen: Alle vier Partien gingen verloren. Im Einzelnen musste man sich dem TB Erlangen 3 mit 0:5, dem TBE 4 mit 1:6, der Spvgg Greuther Fürth mit 0:3 und den SF Großgründlach mit 1:2 geschlagen geben.

Einen sehr guten Tag erwischten die Mädchen D bei ihrem Heimturnier am Samstag. Besonders wichtig war den Mädchen der lang ersehnte 1:0-Sieg gegen den Erzrivalen Nürnberger HTC. Ein klarer 6:0-Erfolg gelang gegen die ersatzgeschwächte HG Nürnberg. Mit demselben Ergebnis schickte man den TB Erlangen 1 nach Hause, gegen den TBE 2 ließ man es mit 3:0 etwas langsamer angehen. Am Sonntag nahmen die 48erinnen mit 25 Mädchen am City-Lauf teil und bekamen damit den Preis für das größte Team. Luisa Wagner war in ihrem Jahrgang die Schnellste, Julia Rebeschieß belegte in ihrem Platz 2.

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Jugend in Ludwigshafen erfolgreich (Bericht 29./30.10.16)

Bericht 29./30.10.2016

Am vergangenen Wochenende waren drei Jugendmannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach gemeinsam bei einem Vorbereitungsturnier des TFC Ludwigshafen zu Gast. Mit den gezeigten Leistungen konnte man insgesamt sehr zufrieden sein.

Die männliche Jugend B hatte es im Auftaktmatch mit Blau-Weiß Köln zu tun. Obwohl die 48er überlegen waren, dauerte es bis zur 16. Minute (es wurde immer 1x25 Minuten gespielt), bis Tim Distler sein Team durch eine Kurze Ecke in Führung brachte. Den Ausgleich der Kölner in der 19. Minute steckte man gut weg und ging nur 60 Sekunden später durch eine weitere Strafecke, die diesmal Matteo Drozynski verwandelte, wieder in Führung. Dieses 2:1 brachte man sicher über die Zeit. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Gold-Weiß Wuppertal dominierten die 48er. Diesmal fiel das 1:0 durch Matteo Drozynski schon in der sechsten Minute, in der 13. ließ Tim Distler das zweite Tor folgen. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Wuppertaler reagierte Julian Braun kurz vor Schluss mit dem 3:1. In der letzten Minute bekamen die Gegner noch einen Siebenmeter, der zum 3:2-Endstand führte.

Das erste Sonntagsspiel musste die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen. Gleich in der ersten Minute brachte Matteo Drozynski sein Team gegen die Grashoppers Zürich in Front. Doch es gelang nicht, sich abzusetzen. So erzielten die Schweizer in der elften Minute den Ausgleich. Mit einem tollen Solo aus der eigenen Hälfte sorgte Tobias Haag in der 17. Minute zwar für das 2:1, doch Zürich glich im Gegenzug noch einmal aus. Wieder verstrichen nur 60 Sekunden, bis Tim Distler zum 3:2 traf. Und diese Führung hielt dann bis zum Ende, so dass man schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber für das Finale qualifiziert war. In dieser Partie starteten die 48er schwungvoll und führten schon nach sechs Minuten mit 2:0 (Julian Braun und Tim Distler). Gegen Ende schaltete man einige Gänge zurück und fing sich prompt noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand ein.

Die größte Herausforderung des Wochenendes wartete im Finale mit der spielerisch und kämpferisch starken Mannschaft des Marienburger SC aus Köln. Zum ersten Mal im Turnier geriet man in Rückstand. Nach vier Minuten stand es 0:1 und als Marienburg eine Viertelstunde später einen weiteren Treffer draufsetzte, fühlte es sich schon als Sieger. Doch die 48er bäumten sich noch einmal auf und verkürzten in der 20. Minute durch Tobias Haag auf 1:2. Mit der letzten Strafecke gelang demselben Spieler Sekunden vor Schluss auch noch der Ausgleich. Je drei Schützen sollten nun vom Siebenmeterpunkt antreten, um die Entscheidung herbeizuführen. Jetzt wurde Torwart Johannes Stünzendorfer zum Matchwinner, der die ersten beiden Siebenmeter der Gegner hielt. Da Tim Distler und Julian Braun trafen, gewannen die 48er das Spiel mit 4:2 und wurden dadurch Turniersieger.

Die Mädchen A verschenken in ihrem ersten Spiel gegen den Marienburger SC einen möglichen Sieg, als sie ihre Überlegenheit nicht ausnutzen konnten. Zu viele Möglichkeiten wurden vergeben, so dass man sich am Ende mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben musste. Besser lief es mit der Chancenverwertung gegen Schwarz-Weiß Bonn 2. Diesmal belohnten sich die erneut dominierenden 48erinnen mit vier schönen Toren zum 4:0-Endstand. Der letzte Gegner am Samstag war der Gastgeber. In dieser Partie lief es für die Schwabacherinnen wieder bis zum Schusskreis einwandfrei, doch im Abschluss war man recht harmlos. Mehrfach wurde die gegnerische Torhüterin sogar einfach angeschossen. Immerhin fand die Kugel einmal ihren Weg ins Tor zum 1:0-Sieg.

Nach der „Players Night“ war das letzte Gruppenspiel am Sonntagmorgen gegen den HTC Neunkirchen recht schwierig. Es unterliefen den 48erinnen viele Leichtsinnsfehler und ihr Spiel ließ lange Zeit den nötigen Druck vermissen. Mit einer Leistungssteigerung gegen Ende und auch etwas Glück konnten sie die Partie zuletzt doch noch mit 2:1 für sich entscheiden. Dadurch waren die Mädchen Gruppensieger und zogen ins Finale gegen die TG Frankenthal ein.

Die Schwabacherinnen waren heiß auf den Turniersieg und zeigten eine gegenüber dem ersten Tagesspiel deutlich bessere Leistung. Alle waren hochkonzentriert und kämpften bis zum Umfallen. Die Partie zweier gleichstarker Mannschaften stand die gesamte Spielzeit über auf Messers Schneide. Beide Teams hatten gute Chancen, wobei Schwabach wohl die beste Möglichkeit hatte: Erst im Spiel „eins gegen eins“ gegen die Torhüterin und danach sogar mit freier Schussbahn aufs Tor – aber die Kugel ging daneben. In den letzten beiden Minuten waren die 48erinnen in Unterzahl und schafften es dennoch, zwei Strafecken abzuwehren, so dass die Partie mit 0:0 endete und ebenfalls ins Siebenmeterschießen ging. Dieses wurde durch einen einzigen Treffer, den die erste Frankenthaler Schützin erzielt hatte, entschieden. Zwar hielt Schwabachs Torhüterin den zweiten Siebenmeter und der dritte ging daneben, doch waren die Schützinnen der 48erinnen einfach zu nervös und wohl auch zu erschöpft. Keine von ihnen brachte die Kugel im Gehäuse unter, so dass Frankenthal am Ende 1:0 gewann. Doch auch auf den zweiten Platz und v.a. die gezeigte Leistung dürfen die Turnerinnen stolz sein.

Nicht so erfolgreich verlief das Turnier für die weibliche Jugend B. Diese musste in der deutlich stärkeren der beiden Gruppen antreten und verlor bereits ihr erstes Spiel recht unglücklich mit 1:2 gegen Schwarz-Weiß Bonn 1.Wenn die 48erinnen ihre zahlreichen Möglichkeiten konsequenter genutzt hätten, wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Auch im zweiten Spiel gegen den Marienburger SC war die Chancenverwertung nur wenig besser, aber diesmal waren die 48erinnen klar überlegen und konnten trotzdem einen 3:0-Erfolg einfahren. Gegen den Lokalrivalen HG Nürnberg agierten die 48erinnen im letzten Match am Samstag sehr unkonzentriert und mussten sich deshalb verdientermaßen mit 0:2 geschlagen geben.

Der letzte Gruppengegner war am Sonntagmorgen der HTC Neunkirchen, der die Kürze der Nacht offensichtlich besser weggesteckt hatte. Jedenfalls stand es am Ende 1:0 für die Saarländerinnen und die 48erinnen belegten nur Platz vier in ihrer Gruppe. Ein überaus einseitiges Spiel war zum Abschluss die Partie um Platz sieben gegen Dresden. Die 48erinnen dominierten die Partie völlig und nutzten diesmal auch viel besser ihre Möglichkeiten aus. Mit einem 9:0-Sieg bescherten sie sich selbst auch ein sportlich versöhnliches Wochenende, das zudem ja auch den Teamgeist und – durch die gemeinsame Fahrt im Reisebus – auch den Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen der Abteilung gefördert hat.

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Niederlage im Spitzenspiel (Bericht 15./16.10.16)

SCHWABACH (ws) – Nach dem schönen Fest zur offiziellen Indienstnahme des neuen Kunstrasens am Samstagnachmittag hätte man sich in der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach noch einen Sieg im Spitzenspiel gegen den Verfolger Münchner SC 2 gewünscht. Doch da hatte der Gast etwas dagegen.

Das Spiel begann schon mit fast einer halben Stunde Verspätung, die auf das Konto der Schiedsrichter aus Nürnberg ging. Der MSC hatte die Verzögerung offensichtlich besser weggesteckt und übernahm zu Beginn das Kommando. Nach einer Kurzen Ecke in der neunten Minute landete die Kugel ein erstes Mal im Schwabacher Tor, doch war die Hereingabe innerhalb des Schusskreises gestoppt worden, so dass der Treffer nicht zählte. Nur vier Minuten später fiel jedoch wirklich das 0:1: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld hängte ein Münchner Stürmer seinen Verfolger ab und passte genau auf einen im Schusskreis sträflich frei stehenden Mitspieler, der wenig Mühe hatte, den Ball ins Tor zu bringen. Nur kurz darauf rettete Torwart Nicolai Metscher nach einem erneuten Abwehrfehler mit einer schönen Parade. Erst in der 20. Minute hatten die 48er bei einer Kurzen Ecke ihre erste Chance, doch rechnete Christian Leberl vergeblich damit, dass Hereingeber Michael Grünwald zum langen Pfosten laufen würde, so dass sein Pass dorthin ins Leere ging. Um den Spielfluss der jetzt besser werdenden Schwabacher zu hemmen, nahm der Münchner Trainer in der 25. Minute eine Auszeit. Zwei Minuten später rettete bei einer Münchner Ecke zunächst erneut Nicolai Metscher, und beim Nachschuss war Benedikt Runte auf der Linie zur Stelle. Da Johannes Vydra bei der zweiten Schwabacher Ecke in der 30. Minute danebenzielte, ging man mit dem 0:1 in die Kabinen.

Unmittelbar nach Wiederabpfiff überrumpelte der Gast die Schwabacher Hintermannschaft, doch ging die Kugel knapp neben das Tor. Die 48er hatten in der Folgezeit ihre beste Phase und drangen nun öfters vor das Münchner Tor vor. In der 43. Minute verhängten die Schiedsrichter einen Siebenmeter gegen München wegen Stockschlagens, den Daniel d’Angelo zum Ausgleich nutzte. Mit einer gelben Karte gegen den MSC und mehreren grünen Karten brachten die Unparteiischen nun etwas Farbe ins Spiel, doch konnten die 48er, die länger in Überzahl waren, keinen Nutzen daraus ziehen. Bei der Vorwärtsbewegung waren die Schwabacher nicht effektiv genug und bei Münchner Gegenstößen zeigten sich große Lücken in der Turnerverteidigung, die der Gast gut nutzte. Eine Kurze Ecke in der 58. Minute konnte Nicolai Metscher noch abwehren, aber kurz darauf nutzten die Münchner einen Abwehrfehler mit einem Schuss aus spitzem Winkel mit der argentinischen Rückhand zur erneuten Führung. Zwei weitere Chancen der Gäste bei Tempogegenstößen konnten noch abgewehrt werden und ein Treffer der Münchner nach Kurzer Ecke wurde wegen eines vorherigen Stockfouls nicht gegeben. Doch kurz vor dem Schlusspfiff fand ein langer Schlenzball aus der Münchner Hälfte einen freistehenden Münchner Angreifer, der sich durchsetzte und zum 3:1-Endstand einschoss. Trotz der Niederlage überwintert Schwabach dank des besseren Torverhältnisses und eines mehr ausgetragenen Spieles vor München auf Platz eins der Bayernliga.

Am Sonntag bestritten die Damen ihr letztes Spiel vor der Hallensaison beim HTC Würzburg. Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die 48erinnen, die eigentlich unbedingt einen Dreier hatten einfahren wollen. In der fünften Minute bekamen die Gastgeberinnen einen Siebenmeter zugesprochen, den sie zur 1:0-Führung verwandelten. In der Folgezeit waren die 48erinnen klar spielbestimmend, versäumten es aber, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen. So hatte der 0:1-Rückstand noch zur Pause Bestand.

Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild, die 48er dominierten weiterhin die Partie. Nach einer Kurzen Ecke schien es dann soweit, landete die Kugel doch im Würzburger Tor. Der Treffer fand jedoch keine Anerkennung durch die Schiedsrichter. Nachdem die Schwabacher Hintermannschaft bei einigen Würzburger Möglichkeiten hatte klären können, klappte es endlich mit dem Ausgleich: Anne Sellmann setzte sich energisch durch und krönte ihr Solo mit dem Treffer zum 1:1. Die 48erinnen waren weiter spielbestimmend und drängten auf den Siegtreffer. In der letzten Spielminute vollendete Christine Schleicher einen schönen Spielzug erfolgreich, doch der Jubel blieb des Schwabacherinnen auf den Lippen hängen, versagten die Schiedsrichter doch auch diesem Treffer die Anerkennung, ohne dass man dies aus Schwabacher Sicht verstehen konnte. Mit nur sieben Punkten aus sechs Spielen überwintert der TV 1848 nun auf Platz vier der Bayernliga.

Knapper als die letzten Spiele war die Partie der Knaben A am Samstag bei der Bayreuther TS, was auch daran lag, dass bei Schwabach wichtige Spieler fehlten. So geriet man sogar zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand und zur Pause stand es nur 3:2. Nach Wiederanpfiff glichen die Oberfranken zwar noch einmal aus, doch dann zog Schwabach auf 6:3 davon, ehe Bayreuth seinen letzten Treffer setzte. Mit zwei Toren in der Schlussphase erhöhten die Turner auf 8:4. Die Tore erzielten dabei Patrick Braun (5), Levin Vaas (2) und Jan Humpenöder. Mit 30 Punkten aus zehn Spielen sicherten sich 48er so souverän die Meisterschaft in der Verbandsliga.

Nicht recht zufrieden konnte man mit dem Auftreten der Mädchen C 1 am Samstagmorgen in Nürnberg sein. Zwei Niederlagen gegen die HG Nürnberg 1 mit 0:2 und den TB Erlangen 1 mit 0:1 stand nur ein 2:1-Erfolg gegen den Nürnberger HTC 2 entgegen.

Die Knaben C 2 zeigten bei ihrem Spieltag in Fürth ebenfalls am Samstag in der ersten Partie gegen die HG Nürnberg 3 eine sehr gute Leistung und gewannen mit 2:0. Gegen den HTC Würzburg 3 führte man zwar schon mit 2:0, verlor aber am Ende mit 3:5. Hier ließ man sich wie auch im letzten Spiel gegen die Bayreuther TS 1 (1:2) von der körperlichen Überlegenheit der Gegner etwas den Schneid abkaufen.

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Sieg und Niederlage für Damen (Bericht 01./02.10.16)

Licht und Schatten gab es beim Doppelwochenende der Oberligadamen der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach. Nach einer unglücklichen Niederlage am Samstag folgte am Sonntag ein verdienter Sieg. Die Mädchen A kamen bei der Bayerischen Meisterschaft trotz guter Leistungen nicht über den vierten Platz hinaus.

Am Samstag war auf dem Platz an der Jahnstraße der ESV München zu Gast. In der Anfangsphase drückten die Turnerinnen vehement auf das Gästetor, fanden aber kein Durchkommen gegen die massive Defensive der Münchnerinnen. In einer Auszeit in der dreizehnten Minute wollte Trainer Florian Gebhardt seine Schützlinge eigentlich noch einmal aufs Toreschießen einschwören, doch die Maßnahme ging nach hinten los. Gleich nach Wiederbeginn schnappte sich der ESV die Kugel zu einem Konter und ging völlig überraschend in Führung. Kurz darauf musste Tea Damjanovic verletzungsbedingt eine Pause einlegen, konnte zum Glück jedoch später wieder weiterspielen. Die 48erinnen drängten gleich vehement auf den Ausgleich und tatsächlich gelang dieser Christine Schleicher nach einer schönen Kombination schon in der 16. Minute. In der Folgezeit tat man sich wieder sehr hart gegen das Münchner Bollwerk. Bis zur Pause sprangen lediglich zwei Kurze Ecken heraus, die beide vergeben wurden.

In der 41. Minute passierte, was man unbedingt hatte vermeiden wollen: Die Gäste konnten erneut in Führung gehen und sich für den Rest des Spiels darauf beschränken, hinten drin zu stehen und die Schwabacher Angriffsbemühungen abzublocken. Dies taten die Gäste sehr geschickt. Am nächsten am Ausgleich dran war in 54. Minute Tea Damjanovic, aber sie scheiterte knapp. Auch insgesamt vier Kurze Ecken konnten nicht verwertet werden. Und so kam es, dass die unterlegene Gastmannschaft die drei Punkte aus Schwabach entführen konnte.

Auch in das zweite Heimspiel am Sonntagmittag gegen den HCL Rot-Weiß München gingen die 48erinnen von Anfang an sehr energisch und wurden diesmal schon in der sechsten Minute belohnt, als Rebekka Schmidt ein Zuspiel von Tea Damjanovic zur 1:0-Führung verwerten konnte. Die Gastgeberinnen dominierten die Partie klar, versäumten es jedoch bis zur Pause, den Vorsprung auszubauen. Bei der ersten Strafecke in der 22. Minute scheiterte Christina Krick am Pfosten, drei Minuten später fand Tea Damjanovic ihre Meisterin in der Münchner Torhüterin. So ging man mit dem knappen 1:0 in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann wie die erste mit Schwabacher Überlegenheit. Und wieder war es die sechste Minute, die einen Treffer der Turnerinnen brachte: Hannah Brandl erkämpfte sich an der rechten Außenbahn die Kugel, passte auf Alexandra Schwarz, die mit einem genialen Querpass Melissa Knappe am linken Pfosten bediente; diese schoss unhaltbar ein. In der 48. Minute strich ein Schuss von Christine Schleicher knapp am gegnerischen Tor vorbei und auch zwei Kurze Ecken wurden Mitte der zweiten Halbzeit nicht genutzt. In der 60. Minute sorgte schließlich Tea Damjanovic auf Vorlage von Alexandra Schwarz für die endgültige Entscheidung für die drückend überlegenen Schwabacherinnen. Das 3:0 war auch zugleich der Endstand, da zwei weitere Strafecken in den letzten Minuten vergeben wurden. Weil sie schon drei Spiele bestritten haben, stehen die 48erinnen trotz der samstäglichen Niederlage im Moment an der Spitze der Bayernligatabelle.

Die Mädchen A zeigten bei der Bayerischen Meisterschaft am Wochenende bei der HG Nürnberg zwar auf den Punkt ihre besten Saisonleistungen, brachten sich aber durch eine schlechte Chancenverwertung um den Lohn ihrer Leistung. Im Halbfinale am Samstag trafen die Turnerinnen als Nord 2 auf den ESV München, der als Südmeister (ohne Punktverlust) klarer Favorit war. So ging man hochmotiviert, aber zugleich mit Respekt in die Partie. Die Münchnerinnen begannen gleich mit Druck auf die Verteidigung und störten früh beim Spielaufbau. Die Schwabacher Hintermannschaft konnte jedoch oft schon recht früh klären und gelegentlich gelangen auch eigene Angriffe. Die Münchnerinnen scheiterten auch mehrfach an der hervorragend haltenden Torhüterin Amy Breden, so dass man mit einem torlosen Remis in die Pause ging. Ein kurze Phase der Unachtsamkeit nach Wiederbeginn, in der die Schwabacher Verteidigerinnen zu weit von den Gegenspielerinnen weg standen, nutzte München eiskalt zur 1:0-Führung. Nachdem die 48erinnen sich nach dem Schock gefangen hatten, kamen sie deutlich besser ins Spiel und hatten in der Schlussphase auch zwei gute Torchancen, die jedoch nicht genutzt wurden, so dass man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben musste.

Im Spiel um Platz drei am Sonntag ging es gegen den Münchner SC, der der HG Nürnberg mit 0:3 unterlegen war. Die erneut sehr konzentriert agierenden 48erinnen dominierten diese Partie von Anfang an und spielten sich einige schöne Chancen heraus; leider klappte es wieder nicht mit der Verwertung. Die wenigen Münchner Angriffe wurden von den Verteidigerinnen Annika Rösch und Emily Haberkern in der Regel früh abgefangen, so dass der Gegner überhaupt nur zweimal auf das Schwabacher Tor schoss. Im Spiel nach vorne zeigten sich die Turnerinnen sehr variabel und kreativ, doch reichte es nie zum Torerfolg. Gleich zweimal verfehlte man knapp das schon leere Tor. So stand es am Ende der regulären Spielzeit noch immer 0:0. Die Entscheidung fiel im Penalty-Shoot-Out, und wie so oft wurde dabei das Spielgeschehen umgedreht: Die Münchnerinnen trafen einmal mehr und durften sich über die bronzenen Nadeln freuen. Meister wurde die HG Nürnberg mit einem 2:1-Sieg über den ESV München.

Es spielten: Nele Wackersreuther, Lea Schmidt, Annika Rösch, Christin Schöne, Suara Staub, Emily Haberkern, Emelie Haas, Amy Breden, Sophia Denndorf, Celina Loy, Maya Dünkelmeyer, SofiaHerzog, Nell Koller, Jaqueline Weber und Fiona Hommel; Trainer Michael Grünwald und Victoria Vockentanz)

Nur in der Anfangsphase hatten die Knaben A am Samstag beim HTC Würzburg Probleme. In den ersten Minuten gerieten sie mit 0:2 ins Hintertreffen. Danach drehten die 48er aber auf und führten bereits zur Pause klar mit 5:2. Auch die zweite Halbzeit dominierte Schwabach deutlich, so dass am Ende ein 12:4-Erfolg zu Buche schlug. Die Treffer für den TV 1848 erzielten Levin Vaas (4), Patrick Braun (4), Raffael Grimm (2) und Jan Humpenöder (2).

Eine ausgeglichene Bilanz erzielten die Knaben D 1 beim Oberligaspieltag am Sonntag in Nürnberg. Einer 2:4-Niederlage gegen den Nürnberger HTC 2 stand ein 3:2-Erfolg über den TB Erlangen 1 gegenüber. Vom TBE 2 trennte man sich 0:0 unentschieden.

Durch ein Missverständnis in der Terminierung (die Gäste hatten sich auf Sonntag eingestellt), musste beim Verbandsligaspieltag der Mädchen D am Samstag in Schwabach schnell ein neuer Spielplan zusammengestellt werden. Der TV 48 teilte seine Spielerinnen auf zwei Teams auf und lieh auch Erlangen noch eine Spielerin für dessen zwei Mannschaften. So konnten alle Teams drei Spiele bestreiten. Schwabach 2 gewann dabei gegen den Marktbreiter HC mit 3:0, musste sich aber dem TB Erlangen 2 mit 0:2 und dem TBE 3 mit 2:4 geschlagen geben. Nach einem verschlafenen Auftaktspiel gegen den TBE 3 (0:10) und einer weiteren deutlichen Niederlage gegen den TBE 2 (0:4) gelange Schwabach 3 im letzten Spiel mit 3:0 noch ein schöner Erfolg.

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