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Aufstieg rückt in weite Ferne (Bericht 06./07.05.17)

Freud und Leid lag bei der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach am vergangenen Wochenende nah zusammen. Zwar gewannen die Damen ihre Partie beim ESV München mit 1:0, die Herren verloren jedoch gegen den Tabellenführer Münchner SC 2 deutlich mit 1:7 und haben nun bereits sechs Punkte Rückstand auf den Erstplatzierten.

Am Sonntagmorgen gastierten die Schwabacher Damen beim Tabellennachbarn ESV München. Nach hart umkämpften 70 Minuten ging man am Ende mit einem 1:0-Sieg vom Platz und nahm wichtige drei Punkte mit nach Schwabach.

In der Anfangsphase waren die Gäste die druckvollere Mannschaft und erspielten sich einige Chancen auf die Führung, die allerdings ungenutzt blieben. Nach zehn Minuten kamen auch die Münchnerinnen zu Gelegenheit, konnten jedoch Torhüterin Rebecca Haas nicht überwinden. In der 22. Minute gelang Victoria Vockentanz per Nachschuss der 1:0-Führungstreffer, nachdem Paula Brandl mit ihrem Rückhandschuss noch an der gegnerischen Torhüterin scheiterte. Nach diesem Tor passierte nicht mehr viel und so gingen beide Mannschaften mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Immer stärker werdender Regen erschwerte den Teams im Laufe der zweiten Halbzeit jedoch das Hockeyspielen. So blieb es bis kurz vor Schluss beim 1:0 für Schwabach. Sieben Minuten vor dem Ende zogen die Münchnerinnen die Option, eine weitere Feldspielerin für die Torhüterin einzuwechseln, um den Druck auf die Schwabacher Defensive zu erhöhen. Doch auch dieses Unterfangen brachte nichts mehr ein und so blieb es bei dem knappen 1:0-Sieg und drei wichtigen Punkten für Schwabach. Schon am nächsten Wochenende stehen zwei Heimspiele gegen den Münchner SC 2 und die Damen aus Würzburg an.

Als eine Nummer zu groß für Schwabachs 1. Herrenmannschaft, erwies sich am Sonntagmittag mit der zweiten Mannschaft des Münchner Sport-Clubs der aktuelle Spitzenreiter der Oberliga. Bei regnerischem Wetter musste man sich in München am Ende mit 1:7 geschlagen geben, was die Aufstiegschancen in weite Ferne rücken ließ.

Von Beginn an waren die Münchner die spielbestimmende Mannschaft und schnürten die Schwabacher tief in der eigenen Hälfte ein. Bereits in der 8. Minute nutzten die Gastgeber eine Unachtsamkeit in der Defensive und erzielten das 1:0. Nur wenige Augenblicke später führte eine ähnliche Situation zum 2:0. Auch nach diesen Gegentreffern ließ man dem Gegner immer wieder zu viel Raum in den Zweikämpfen, sodass sich München Chance um Chance erspielen konnte. Mitte der ersten Halbzeit bestraften dies die Gastgeber mit zwei weiteren Treffern zum 4:0. Erst zehn Minuten vor dem Seitenwechsel schafften es die Schwabacher den Druck zu erhöhen und wurden prompt belohnt. Nach einem schönen Pass von Nils Hitzinger erzielte Alexander Rath den 4:1-Anschlusstreffer. Mit diesem Ergebnis ging es für beide Teams auch in die Halbzeitpause.

Zwar hatte man sich für die zweite Hälfte vorgenommen, den Druck aufrecht zu erhalten, doch wie schon im ersten Spielabschnitt hatten die Münchner den besseren Start und erhöhten bereits in der 42. Minute auf 5:1. Weiterhin hatten die Schwabacher immer wieder mit Abstimmungsproblemen und Unkonzentriertheiten zu kämpfen, was es dem Gegner einfach machte, sich Möglichkeiten heraus zu spielen. Durch eine Strafecke in der 55. Minute baute München das Ergebnis so auf 6:1 aus. Die wenigen Schwabacher Offensivaktionen blieben ebenfalls ungenutzt und mit dem 7:1 kurz vor Ende der Partie setzten die Gastgeber den Schlusspunkt. Mit nun sechs Punkten Rückstand auf den Münchner SC müssen sich die Schwabacher wohl aus dem Aufstiegskampf verabschieden und in den nächsten Wochen ihre Form aus den vorangegangenen Spielen wieder finden.

Während die Jugendteams der Hockeyabteilung des TV 1848 am Wochenende ein normales Punktspielprogramm absolvierten, konnten drei Kindermannschaften ein erlebnisreiches Hockeywochenende in Erfurt erleben.

Die Mädchen A standen bei ihrem Gastspiel am Samstag beim HTC Würzburg von Anfang an unter starkem Druck. Der Gastgeber dominierte die Partie und stürmte immer wieder Richtung Schwabacher Kreis. Auch bei Ballbesitz der 48erinnen griffen die Mädchen aus Unterfranken früh und energisch an, so dass Schwabach nur selten aus der eigenen Hälfte herauskam. Zwar gelangen ein paarmal schöne Angriffe, doch blieben sie folgenlos. Umso wichtiger war es, dass die starke Schwabacher Abwehrchefin Emily Haberkern mit ihren Mitspielerinnen dem Würzburger Druck standhielt. Mit großem kämpferischen Einsatz gelang das bis zum Schluss, obwohl den Turnerinnen gegen Ende die Luft ausging, so dass sie gar nicht mehr aus dem eigenen Kreis herauskamen. Dass am Ende das torlose Remis Bestand hatte, kann also als schöner Erfolg gewertet werden.

Klar überlegen waren die Knaben A beim Verbandsligaspiel am Samstag beim HTC Würzburg. Sie bedrängten das gegnerische Tor von Beginn an konsequent und gingen schon in der fünften Minute durch Sebastian Probst in Führung. Schnell bauten Valentin Gudalovic und noch einmal Probst die Führung auf 3:0 aus. In der 22./24. Minute gelang Leo Kosmann ein Doppelschlag und Jan Humpenöder setzte 60 Sekunden später noch eins drauf zur 6:0-Pausenführung. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Würzburg der Ehrentreffer durch eine Kurze Ecke. In engem Zusammenspiel erhöhten gegen Ende des Spiels Valentin Gudalovic und Jan Humpenöder auf 8:1. Dies war auch der Endstand, da Humpenöder den Nachschuss der Würzburger Schlussecke auf der Torlinie abwehren konnte.

Die Knaben B zeigten am Sonntag gegen den HC Schweinfurt von Anfang an eine sehr konzentrierte Leistung und erspielten sich zahlreiche Chancen. Leider ließ die Konzentration beim Abschluss nach, so dass es zur Pause noch 0:0 stand. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht, und in der 40. Minute war es endlich soweit: Oliver Braun erzielte das längst überfällige 1:0 für die Turner. Dies war zugleich auch der Endstand, da auch in der Schlussphase die guten Möglichkeiten nicht genutzt werden konnten. Nach dem verdienten Sieg wird es das Ziel der nächsten Trainingseinheiten sein, die Chancenverwertung zu verbessern.

Zwei Anfänger und einige Knaben D-Spieler bestritten am Samstag in Großgründlach ihre ersten Knaben C-Spiele in der Schwabacher Reservemannschaft. Dass sich das Team erst finden musste, zeigte sich in den Spielen gegen die beiden Vertretungen der Spvgg Greuther Fürth, die beide knapp (mit 1:2 bzw. 0:1) verloren gingen: Die Zuordnung stimmte nicht und die Versuche, die Kugel durch die Mitte aus der Gefahrenzone zu spielen, misslangen. Konsequenter spielten die 48er im letzten Spiel gegen den TB Erlangen 2 und konnten so auch einen verdienten 2:0-Erfolg erringen.

Die Mädchen B 2 waren bei ihrem ersten Saisonspiel am Sonntagmittag zuhause gegen die Bayreuther TS 1 die körperlich deutlich unterlegene Mannschaft. Mit großem Kampfgeist stemmten sich die 48erinnen gegen die Übermacht der Oberfränkinnen, konnten jedoch eine 0:3-Niederlage nicht verhindern.

Mädchen C und Mädchen D waren zusammen in Erfurt beim Puffbohnenturnier. Die Mädchen C marschierten am Samstag ohne Gegentor durch die Vorrunde, wobei sie sich von Spiel zu Spiel steigern konnten. Zum Auftakt gab es ein 4:0 gegen Jena, es folgte ein torloses Remis gegen Erfurt und schließlich besiegte man Bielefeld klar mit 5:0. Am Sonntagmorgen traf man im Halbfinale auf Zehlendorf 88 Berlin und gewann dank einer sehr guten Leistung und schönem Zusammenspiel mit 1:0. Das Finale bestritten die 48erinnen gegen Rotation Prenzlauer Berg. Nach einem ausgeglichenem Spiel auf hohem Niveau mussten sie sich knapp mit 0:1 geschlagen geben, doch war Platz zwei in dem hochkarätigen Turnier ein großer Erfolg.

Bei den D-Mädchen war man gleich mit zwei Teams vertreten. Für die meisten Mädchen war es das erste große Hockeyturnier, auf dem man Erfahrungen für zukünftige Großveranstaltungen sammeln wollte. Die jüngeren Mädchen schlugen sich als Schwabach 2 dabei sehr wacker und erreichten immerhin einen Sieg gegen Köthen. Die übrigen Spiele gingen recht knapp verloren (u.a. mit 2:3 gegen die eigene „Erste“), am Ende stand der fünfte Platz. Schwabach 1 fuhr gegen Köthen und Dresden weitere Siege ein, gegen die starke Mannschaft vom Prenzlauer Berg kam man jedoch nicht an. So ging es gegen den Gastgeber aus Erfurt um Platz zwei. Nach einem leistungsgerechten Unentschieden belegte man punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis einen respektablen dritten Rang.

Auch unter der Woche ruht die Hockeykugel nicht: Die weibliche Jugend B startet am Donnerstagabend in einem verschobenen Spiel bei der HG Nürnberg in die neue Punkterunde. Und am Freitag können alle interessierten Kinder beim Schnuppertag der Hockeyabteilung selbst einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, der Kugel nachzujagen (vgl. eigenen Artikel).

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Herzliche Einladung zum Schnuppertag am 12.05.2017

Schnuppertag

Herzliche Einladung zum Schnuppertag am 12.05.2017

In der Hockeyabteilung des TV 1848 steht neben dem Spielbetrieb der Erwachsenen seit Jahren die Jugendarbeit und deren Förderung im Vordergrund. In der abgelaufenen Hallensaison haben wieder 22 Kinder- und Jugendmannschaften am regelmäßigen Spielbetrieb des Bayerischen Hockeyverbandes teilgenommen. Hierfür stehen beim Verein ausgebildete Übungsleiter und freiwillige Betreuer zu Verfügung.

Egal ob Ballschule und Bambini-Hockey für die Vier- bis Sechsjährige oder Hockey mit ordentlichem Spielbetrieb für Kinder ab sieben: Beim Hockeysport geht es immer um Bewegung, Geschicklichkeit, Koordination, Teamgeist und jede Menge Spaß in der Gemeinschaft. Um diese Faszination Hockey und deren dazugehörige Dynamik, Fairness und Teamgeist für alle zugänglich zu machen lädt die Hockeyabteilung des TV48 zum Schnuppertag ein.

Kinder ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen am Freitag, 12.05., ab 15 Uhr zum Hockeyplatz des TV 48 in die Gutenbergstraße zu kommen und es einfach mal auszuprobieren. Bis 17 Uhr zeigen Euch die Trainer der Kinder- und Jugendmannschaften erste Übungen mit dem Hockeyschläger. Außer Sportschuhe und gute Laune braucht Ihr nichts Weiteres mitzubringen.

Kommt vorbei und probiert es mal aus. Spaß garantiert.

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Ein fast perfektes Wochenende (Bericht 29./30.04.2017)

Die Hockeyabteilung des TV48 Schwabach hatte gleich zu Beginn der Feldsaison-Rückrunde ein volles Programm. Während die Herrenmannschaft beide Spiele des Wochenendes gewinnen konnte, mussten sich die Damen mit einem Sieg und einer Niederlage zufrieden geben. Auch der Reserve der Herren gelang ein Auftaktsieg.

Nach langer und harter Vorbereitung starteten die Herren des TV48 Schwabach am vergangenen Wochenende mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Feldsaison. Im Samstagsspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth dominierten die Schwabacher das Geschehen von Beginn an und setzten den Gegner früh unter Druck. Zwar sprang in den ersten Minuten nichts Zählbares heraus, doch die starke Defensive der Gastgeber ließ ihrerseits absolut nichts anbrennen. In der 15. Minute sollten die Schwabacher dann für ihren großen Aufwand belohnt werden. Nils Hitzinger spielte einen schönen Pass über das halbe Spielfeld zu Daniel D'Angelo, der den gegnerischen Torhüter umkurvte und zum 1:0 einschoss. Nur wenige Augenblicke später wurde D'Angelo von Nick Distler bedient und erhöhte den Spielstand auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.

In der Anfangsphase des zweiten Spielabschnittes waren es die Gäste aus Fürth, die den besseren Start erwischten. Zwar konnte Niklas Hübschmann im Tor der Schwabacher erste Chancen noch abwehren, aber in der 41. Minute war auch er machtlos, als ein Fürther Spieler eine Unachtsamkeit in der Defensive nutzte und die Kugel zum 2:1-Anschlusstreffer einschoss. Nach diesem Gegentor übernahmen die Schwabacher wieder die Initiative auf dem Platz, erspielten sich Chance um Chance, ließen im Abschluss jedoch die letzte Konsequenz vermissen. Ein Treffer von Marc Trautvetter nach einer Strafecke wurde zu Recht nicht anerkannt und so sollte eine hektische Schlussphase folgen. Zuerst konnten die Schwabacher jedoch eine kurze Überzahl aufgrund einer Zeitstrafe gegen einen Fürther Spieler nicht nutzen und kurz vor dem Ende überstanden die Gastgeber auch eine eigene Zwei-Mann-Unterzahl gegen anrennende Fürther schadlos. So blieb es beim hochverdienten 2:1-Sieg und den ersten drei Punkten in der Rückrunde.

Auch am Sonntagmorgen im Auswärtsspiel beim TSV Grünwald gelang den Schwabachern der bessere Start in die Partie. Aber wie schon am Vortag ließen die Gäste ihre gut herausgespielten Chancen liegen. Grünwald dagegen nutzte die erste Chance und ging per Strafecke mit 1:0 in Führung. Nachdem man zehn Minuten und eine Auszeit benötigte, um den Schock zu verdauen, zog man das Tempo zum Ende der Halbzeit wieder an und drückte auf den Ausgleichstreffer. In der 25. Minute fand ein langer Ball von Marc Trautvetter, Nick Distler im gegnerischen Kreis, der den Torhüter umspielte und das 1:1 erzielte. Nur ein paar Augenblicke später traf Nils Hitzinger nach einem starken Solo sogar zum 2:1-Führungstreffer.

Nach dem Seitenwechsel schafften es die Gastgeber den Druck auf die Schwabacher Hintermannschaft zu erhöhen. Noch dazu schlichen sich in das Aufbauspiel der Gäste Unkonzentriertheiten ein, durch die sich Grünwald einige Möglichkeiten auf den Ausgleich erspielte. Diese brachten jedoch allesamt nichts ein und so konnte Tim Distler Mitte der zweiten Halbzeit nach einem Konter das vorentscheidende 3:1 erzielen. Diesem Tor hatten die Grünwalder nichts mehr entgegen zu setzen und so blieb es beim hart umkämpften 3:1-Auswärtssieg. Schon am nächsten Wochenende muss man erneut in München antreten. Dann beim derzeitigen Spitzenreiter Münchner SC.

Den Spitzenreiter der Oberliga hatten am Samstag auch die Damen des TV48 Schwabach zu Gast. Zwar hielt man 70 Minuten tapfer dagegen, musste sich dem HC Wacker München am Ende allerdings mit 0:2 geschlagen geben. Beide Teams waren von Beginn an auf eine stabile Defensive bedacht, so dass sich in der Anfangsphase keine Mannschaft gute Gelegenheiten erspielen konnte. Durch eine Strafecke erzielte München in der 18. Minute jedoch den 1:0-Führungstreffer. Mit diesem Ergebnis ging es nach 35 Minuten auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erkämpften sich die Gastgeberinnen ihrerseits zwei Strafecken, die allerdings nichts einbrachten. Danach ergriff Wacker München wieder das Kommando und erhöhte in der 52. Minute auf 2:0. Zwar gab sich Schwabach nicht auf, klare Torchancen sprangen bis zum Ende der Partie aber nicht mehr heraus und so blieb es bei der verdienten Heimniederlage.

In der Begegnung am Sonntagmittag war wieder ein Münchner Verein zu Gast. Dieses Mal das Tabellenschlusslicht, die zweite Mannschaft von TuS Obermenzing. Bereits in den ersten Minuten erspielte sich Schwabach etliche gute Gelegenheiten, um in Führung zu gehen, scheiterte jedoch immer wieder an der Münchner Defensive. In der 14. Minute war diese aber auch machtlos, als Victoria Vockentanz nach einer Strafecke das 1:0 erzielte. Die Gastgeberinnen blieben das überlegene Team und Tea Damjanovic erhöhte erst auf 2:0 und kurze Zeit später nach einem tollen Spielzug auf 3:0. Kurz vor der Pause verwandelte Anne Sellmann einen Siebenmeter sogar noch zum 4:0.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Schwabach setzte den Gegner früh unter Druck und erspielte sich weitere Torchancen, die allerdings nichts einbrachten. Auch drei Strafecken blieben in der zweiten Halbzeit ungenutzt und so musste man kurz vor dem Ende der Partie noch das 4:1 der Münchnerinnen hinnehmen. Durch den hochverdienten Sieg kletterten die Schwabacherinnen auf den vierten Platz der Oberliga und schon am nächsten Wochenende soll im Auswärtsspiel beim ESV München der nächste „Dreier“ geholt werden.

Ebenfalls am Sonntag bestritten die 2. Herren ihren Rückrunden-Auftakt. Das Heimspiel gegen TB Erlangen war vor allem in der ersten Hälfte ein offener Schlagabtausch. Doch es blieb bis kurz vor Ende der Halbzeit beim 0:0. Durch eine Strafecke gelang den Schwabachern jedoch noch der 1:0-Führungstreffer. Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich die Gastgeber etliche Chancen auf das 2:0, konnten diese allerdings nicht verwerten und so blieb es beim knappen, aber verdienten Heimsieg.

Da das angesetzte Spiel der männlichen Jugend B beim HTC Würzburg kurzfristig abgesagt und auf Juli verschoben wurde, waren zum Punktspielauftakt in der Feldsaison 2017 am vergangenen Wochenende bei der Hockeyjugend des TV 1848 Schwabach nur fünf Mannschaften im Einsatz.

Die Mädchen B 1 traten am Sonntag beim Nürnberger HTC an. Nach einem vorsichtigen Abtasten in der Anfangsphase gelang den Gastgebern in der zehnten Minute nach einem Getümmel im Schwabacher Schusskreis die Führung. Die 48erinnen reagierten richtig und setzten den NHTC unter Druck; immer wieder kamen sie gefährlich über rechts in den gegnerischen Kreis. Nele D‘Angelo eroberte in der 18. Minute den Ball, drang in den Kreis ein und erzielte mit einem beherzten Schuss den 1:1-Ausgleich, der zugleich den Halbzeitstand darstellte. Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich Jana Wawarta im Schwabacher Tor mehrfach bei guten Nürnberger Chancen aus. Auf der anderen Seite vergaben die 48erinnen drei Kurze Ecken. Dies rächte sich acht Minuten vor Schluss, als der Gastgeber erneut in Führung ging, was umso ärgerlicher war, da zuvor aus Schwabacher Sicht ein Regelverstoß der Nürnbergerinnen vorlag. Leider hatte die Schlussoffensive der Turnerinnen keinen Erfolg, so dass das bittere 1:2 bis zum Ende Bestand hatte.

Ebenfalls am Sonntag waren die Knaben B in Würzburg zu Gast. Mit nur einem Auswechselspieler angereist, gerieten die Turner von Anfang an unter Druck. Würzburg unterband konsequent ein geordnetes Schwabacher Aufbauspiel, fingen die Kugel früh ab und starteten Gegenangriffe. Die 48er hielten mit großem Einsatz dagegen und die Würzburger Stürmer scheiterten immer wieder am hervorragend aufgelegten Schwabacher Torwart, der sich erst kurz vor der Pause geschlagen geben musste. Im zweiten Durchgang fand Schwabach besser ins Spiel, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. So ging das Spiel knapp mit 0:1 verloren.

Am Samstag waren drei Kindermannschaften im Einsatz. Die Knaben C überzeugten in Würzburg vor allem im ersten Spiel gegen den Nürnberger HTC 1, in dem sie aus sieben Chancen vier Treffer machten. Allerdings kassierte man auch bei den nur zwei Gegenangriffen Tore, so dass die Partie mit 4:2 endete. Gegen den TB Erlangen konnten die 48er nur bis zur Pause überzeugen, als es 3:3 stand: Alle drei Schwabacher Tore waren schön herausgespielt. Hinten fehlte es aber an Zuordnung, so dass man sich nach der zweiten Hälfte mit 3:6 geschlagen geben musste. Dass die Laufbereitschaft und der Einsatzwille nachließen, war auch der Grund für die abschließende 1:2-Niederlage gegen den Nürnberger HTC 2, bei der der einzige Schwabacher Treffer nur aufgrund einer schönen Einzelleistung zustande kam.

Die Knaben D 2 trafen bei ihrem Heimspieltag zunächst auf die HG Nürnberg 2. Man ging zwar rasch mit 1:0 in Führung, schaltete aber zu früh zurück, so dass der Gast mit drei Treffern das Spiel zu seinen Gunsten drehen konnte. Nach einer erfolglosen Schlussoffensive musste man sich also 1:3 geschlagen geben. Die zweite Partie gegen den TB Erlangen war das beste Spiel der Turner an diesem Tag und ging daher auch völlig verdient mit 5:2 an den TV 48. Zum Schluss ging es noch einmal gegen die HGN und man musste sich wieder geschlagen geben, diesmal mit 2:3 nur noch etwas knapper. Insgesamt sind die Leistungen dennoch sehr anerkennenswert, haben doch viele Jungs an diesem Wochenende ihre ersten Punktspiele bestritten.

Am Verbandligaspieltag der Mädchen C beim Nürnberger HTC nahm Schwabachs dritte Mannschaft teil. Die Mädchen konnten zwar in den drei Spielen recht gut mithalten, kamen aber zu keinem Torerfolg. So gab es drei knappe Niederlagen, und zwar jeweils mit 0:1 gegen den Spvgg Greuther Fürth und den TB Erlangen 2 und mit 0:2 gegen den NHTC 3.

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Kindermannschaften beenden Saison (Bericht 11./12.03.17 mit Vorschau)

Mit Kleinfeldturnieren von insgesamt fünf Kindermannschaften ging die Pflichtspielrunde in der Hallensaison 2016/17 für die Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach zu Ende. Am kommenden Wochenende gibt es nun Freundschaftsturniere der jüngsten Mädchen.

Die Knaben C 1 hatten es am Sonntag in der heimischen Hochederhalle zunächst mit dem Nürnberger HTC 1 zu tun. Die Turnerbuben boten dem überlegenen Gegner ordentlich Paroli, waren jedoch nicht gerade vom Glück verfolgt, so dass am Ende doch eine 0:4-Niederlage zu Buche schlug. Gegen die Reserve des NHTC leistete man sich in der ersten Halbzeit deutlich zu viele individuelle Fehler, die die Gäste konsequent nutzten, so dass es zur Pause 1:5 stand. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache zeigten die Schwabacher Jungs den nötigen Kampfgeist und entschieden die zweite Halbzeit mit 3:1 für sich, was am Ende natürlich immer noch eine 4:6-Niederlage bedeutete. Trotz druckvollen Beginns geriet man auch gegen den TB Erlangen rasch in Rückstand, wobei man sich die beiden Gegentore selbst zuschreiben musste. Wieder konnte man sich steigern und den Abstand zumindest nicht größer werden lassen. Am Ende stand es 1:3. Trotz der Niederlagen stimmt der Spieltag für die Feldsaison zuversichtlich, da er gezeigt hat, dass man an den starken Gegnern dran ist und mit ihnen mithalten kann, wenn man nur weniger individuelle Fehler macht und dafür die eigenen Chancen konsequenter nutzt.

Die beiden Oberligateams der Mädchen C litten bei ihrem letzten Spieltag am Sonntag in der Nürnberger Siedlerhalle unter zahlreichen Absagen, so dass zwei sehr junge Teams auflaufen mussten, die den Gegner vom Nürnberger HTC, der HG Nürnberg und dem TB Erlangen zum Teil deutlich unterlegen waren, zumal die anwesenden Mädchen auch nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Jedenfalls gingen an diesem Tag alle Partien verloren, wobei die enttäuschten Betreuer die genauen Ergebnisse gar nicht mehr notierten.

Vier Spiele hatten die Knaben D 1 am Samstag in Fürth zu bestreiten. Mit einer insgesamt positiven Bilanz sorgten sie für einen erfreulichen Saisonabschluss. Zum Auftakt trotzte man dem Nürnberger HTC 1 ein 1:1-Unentschieden ab, dem folgte ein klarer 3:0-Erfolg gegen die Spvgg Greuther Fürth. Nach einem 5:3-Sieg gegen den NHTC 2 reichte die Kraft im letzten Spiel nicht mehr ganz, so dass man sich dem TB Erlangen knapp mit 2:3 geschlagen geben musste.

Die Mädchen D 1 hatten ihren letzten Spieltag am Samstag in Nürnberg. Gegen die Spvgg Greuther Fürth konnten die 48erinnen sich zwar mit 2:1 durchsetzen, vergaben aber durch Eigensinnigkeit noch zahlreiche weitere Chancen. Konzentrierter und taktisch geschickter agierte man gegen den Nürnberger HTC 2. Mit vielen schönen Kombinationen verdiente man sich einen 3:1-Erfolg. Gegen körperlich überlegene Mädchen von der HG Nürnberg war das 2:2-Remis ein verdient erkämpfter Erfolg. Im letzten Spiel gegen den Nürnberger HTC führten die Turnerinnen bereits mit 3:2, gaben den Erfolg durch unglückliche Fehlpässe aber noch aus der Hand und mussten sich am Ende mit 3:4 geschlagen geben.

Nach der Pflicht kommt für die Mädchen C und D die Kür: Gemeinsam fährt man am kommenden Wochenende zu einem Zweitagesturnier zum Münchner SC. Die Mädchen C 1 spielen dort am Samstag gegen die Spvgg Höhenkirchen, die HG Nürnberg und den ESV München, am Sonntag gegen den Münchner SC 2 und den Nürnberger HTC. Der MSC 3, der TSV Grünwald und der HC Ludwigsburg 2 sind die samstäglichen Gegner der Mädchen C 2; am Sonntag treffen sie auf TuS Obermenzing und Schwaben Augsburg. Die Mädchen D 1 haben es am ersten Tag mit dem ESV München, dem TuS Obermenzing 1 und dem Nürnberger HTC zu tun, am zweiten Tag mit dem Münchner SC 1 und der HG Nürnberg. Mit dem TSV Grünwald 1 und 2 sowie dem MSC 3 kreuzen schließlich die Mädchen D 2 am Samstag die Krummstöcke, am Sonntag geht es gegen Augsburg und Obermenzing 2.

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Hohe BLSV-Ehrung für Rolf Gebhard (29.03.17)

Eine hohe und seltene Ehrung wurde Mitte März Rolf Gebhard von der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach zuteil. Er erhielt „für langjährige hervorragende Verdienste im Sport“ die Ehrennadel in Gold mit silbernem Lorbeerblatt des Bayerischen Landessportvereins (BLSV).

Ehrungen

Zur Verleihung der Ehrennadel hatte sich der Präsident des BLSV, Günther Lommer (Bild hinten Mitte), eigens zum Verbandstag des Bayerischen Hockeyverbandes eingefunden, der in München stattfand. Der BLSV verleiht diese Ehrung nach mindestens 35jährigem verdienstvollem Einsatz um den Verband und seine Gliederungen, in Gebhards Fall also um den Bayerischen Hockeyverband (BHV). Nach fast 40 Jahren in verschiedenen Vorstandsämtern des BHV, unter anderem als Breitensportreferent und langjähriger Jugendsportwart und Jugendwart, beendete Gebhard auf dem Verbandstag seinen bayernweiten Einsatz für den Hockeysport. Von der – hochverdienten – Ehrung zeigte er sich überrascht und gerührt, habe er doch nicht mit einer solch hohen Anerkennung gerechnet. Das Bild zeigt Gebhard im Kreis weiterer Geehrter des Verbandes (Mitte, zweiter von rechts).

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Goldener Schläger geht wieder nach Österreich (Bericht 18./19.03.17)

GSSStark österreichlastig war das Teilnehmerfeld bei der 22. Auflage des Freizeithockeyturniers beim TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende: Drei der sechs Gästemannschaften, die die „Schwabacher Goldschläger“ begrüßen konnten, kamen aus der Alpenrepublik. Der Wanderpokal in Form eines mit Blattgold überzogenen Hockeyschlägers ging auch nach Österreich, da das Team „Dr. Stone and Friends“ vom HC Wels seinen Vorjahressieg wiederholen konnte.

Aber auch die Lokalmatadore schlugen sich bei dem Turnier, bei dem im Modus „jeder gegen jeden“ mit 20 Minuten Spielzeit gespielt wurde, recht wacker. Zum Auftakt traten die „Goldschläger“ am Samstag gegen das einzige weitere fränkische Team, die „Knoblauchschlenzer“ aus Großgründlach, an. In einem munteren, kämpferischen Spiel gab es Chancen auf beiden Seiten, wobei die besseren Möglichkeiten auf Schwabacher Seite lagen, doch der Gästetorwart verhinderte einen Torerfolg. Auch als Michael Herzog eine Minute vor Schluss frei vor ihm auftauchte, behielt der Keeper die Oberhand und rettete seinem Team das 0:0. Im zweiten Spiel setzte der Titelverteidiger aus Wels die 48er von Anfang an stark unter Druck, doch konnte beim ersten Konter Jens Hitzinger nach einer Vorlage von Monika Marschel mit einem Schlenzball die überraschende Führung erzielen. „Dr. Stone“ ließ sich davon aber nicht schocken, setzte sein druckvolles Spiel fort und konnte bei zwei schnellen, präzisen Angriffen in der 11./15. Minute das Spiel zum 2:1 drehen. Zwar hatte Jens Hitzinger zum Schluss noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch der Welser Torwart reagierte hervorragend und hielt den verdienten Sieg für sein Team fest.

Den ersten Erfolg feierten die „Goldschläger“ gegen die „Wadlbeißer“ vom HC Wiener Neudorf. Nach einem ausgeglichenen Start übernahmen sie nach und nach das Kommando und gingen in der zwölften Minute durch einen Flachschuss ins lange Eck von Andrea Braun verdientermaßen in Führung. Die Chance zum 2:0 kurz vor Schluss wurde zwar vergeben, doch war der erste Dreier perfekt. Furios war der Start gegen die Anhaltiner Blitze vom Osternienburger HC: Schon nach vierzig Sekunden lenkte Jens Hitzinger ein scharfes Zuspiel von Lutz Görgens zum 1:0 in den Gästekasten. Vier Minuten später erhöhte Görgens selbst durch einen Schlenzball vom Schusskreisrand auf 2:0. Die wie immer sicher kombinierenden Gäste aus Sachsen-Anhalt konnten zwar in der zwölften Minute verkürzen, doch mit dem schönsten Tor des Tages entschied Klaus Wiedemann drei Minuten vor Schluss die Partie: Sein überlegter Heber über den liegenden Torwart in den rechten oberen Winkel brachte den 3:1-Endstand.

Das erste Spiel am Sonntagmorgen gegen die „Mötzis“ aus Mödling bei Wien hatte den typischen Charakter einer Partie nach einem langen Turnierabend: Es wirkte etwas zerfahren und zeitweise hektisch. Dabei waren die „Goldschläger“ eigentlich immer am Drücker, erspielten sich dabei aber nur wenige echte Chancen, von denen ein Stecher von Jens Hitzinger, der knapp vorbei ging, und ein Schuss von Lutz Görgens in die Schienen des Torwarts die besten waren. Auf der anderen Seite hatten die Österreicher keinen einzigen Torschuss zu vermelden, so dass es beim 0:0 blieb. Der letzte Gegner von Argo Berlin hatte zuvor stets drei „Goldschläger“ ausgeliehen, da er nur mit einem Rumpfteam angereist war. Nun holte er sich Unterstützung aus Osternienburg und brachte die Schwabacher Verteidigung mächtig ins Schwitzen. Trotz des Drucks der Gäste war es aber Schwabach, das nach fünf Minuten in Führung ging. Klaus Wiedemann führte einen Entlastungsangriff über rechts; bei der Abwehr seines Passes nach innen behinderten sich der Torwart und ein Verteidiger, so dass Andrea Braun als lachende Dritte aus einem Meter einschieben konnte. Argo drückte weiter und wollte schon in der zehnten Minute über den Ausgleich jubeln, doch brachte Torwart Wolfram Schröttel seinen Schläger noch irgendwie an die Kugel, die auf dem Weg ins Tor war. Ein schöner, schneller Spielzug erbrachte freilich eine Minute später doch den Ausgleich. Der Rest der Spielzeit war weitgehend ein Schwabacher Abwehrkampf, der mit etwas Glück überstanden werden konnte, so dass es beim 1:1 blieb.

Freizeit_siegerehrung

Zur Siegerehrung hatten sich Stadtverbandsvorsitzender Helmut Gruhn und Gerda Braun als Vereinsvorsitzende des TV 1848 Schwabach eingefunden und konnten dem Heimteam immerhin zum dritten Platz mit neun Punkten gratulieren. Den goldenen Schläger jedoch überreichten sie an die Gäste aus Wels, die mit 13 Punkten zwei Zähler mehr als Argo auf dem Konto hatten.

Folgende „Goldschläger“ waren im Einsatz: Andrea Braun, Bella Drozynski, Lutz Görgens, Michael Herzog, Jens Hitzinger, Monika Marschel, Anja Meßberger-Haas, Werner Romann, Gerhard Schneider, Wolfram Schröttel, Kornelia Weiß, Klaus Wiedemann; Trainer Boris Rembeck.

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Hockey Deutsche Meisterschaft der weiblichen Jugend A

Mannheimer Meisterjubel vor ganz großer Kulisse

5:1-Finalsieg bei Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft der weiblichen Jugend A in der Hocheder-Sporthalle - TV 1848 guter Gastgeber

Bericht von Wolfram Schröttel, Fotos von Roland Jainta - mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblatts

hst-sport2-040-270217-8So viele Zuschauer hat die Hans-Hocheder-Halle schon lange nicht mehr gesehen: Bei der von der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach als Beitrag zum Stadtjubiläum veranstalteten Deutschen Hallenhockeymeisterschaft der weiblichen Jugend A waren vor allem am Finaltag fast alle Plätze belegt.hst-sport2-040-270217-6 Die Begleiter der Gastmannschaften sorgten für prächtige Stimmung und machten das taktisch geprägte Turnier zu einem echten Highlight, auch wenn das spielerische Niveau nicht ganz den hochgespannten Erwartungen entsprach. Den Meisterwimpel sicherte sich mit dem Mannheimer HC die Mannschaft, die über das ganze Turnier hinweg auf dem höchsten Niveau spielte. Der 5:1-Endspielsieg über das Überraschungsteam Eintracht Braunschweig war dann auch in der Höhe völlig verdient.

Die Vorrunde

hst-sport1-039-270217-3Viele spannende und hart umkämpfte Spiele sowie beste Stimmung in der Halle boten bereits die Gruppenspiele am Samstag. In der Gruppe A schaffte der süddeutsche Vizemeister Mannheimer HC einen Durchmarsch mit drei Siegen, die zum Teil am seidenen Faden hingen. In ihrem ersten Spiel gegen den Westzweiten Club Raffelberg legten die Mannheimerinnen wie die Feuerwehr los und gingen bereits in der vierten Minute in Führung. Kurz darauf erhöhte Mannheim auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel glich Raffelberg jedoch durch zwei Treffer aus. Erst in der vorletzten Minute gelang Nationalspielerin Sonja Zimmermann das 3:2 für Mannheim. Gegen den Dritten der Nord-Ost Meisterschaft, Eintracht Braunschweig, lag Mannheim früh vorne. Per Siebenmeter gelang das 2:0. Zwar erzielte Braunschweig den Anschlusstreffer, doch blieb es beim 2:1 für Mannheim. Ruhiger ließ es der MHC gegen Nordostmeister Club an der Alster angehen. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte für die Vorentscheidung, nach dem Wechsel gelang Mannheim noch ein Treffer zum 3:0.

hst-sport1-039-270217-2Alle drei anderen Teams in der Gruppe gewannen genau ein Spiel und waren am Ende punktgleich: Eintracht Braunschweig hatte gleich zu Turnierbeginn mit dem 1:0-Erfolg gegen den Club an der Alster für eine Überraschung gesorgt. Der Club an der Alster seinerseits besiegte im torreichsten Spiel der Vorrunde den Club Raffelberg mit 4:2. Raffelberg selbst feierte seinen Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Braunschweig. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang das 2:1. Doch reichte ihnen dieser Sieg nicht, da Braunschweig immer noch einen Treffer im Torverhältnis besser war. So belegte Raffelberg Platz drei vor dem Club an der Alster.

hst-sport1-039-270217In der Gruppe B setzte der Münchner SC gleich im ersten Spiel ein Ausrufezeichen. Als Dritter der Süddeutschen Meisterschaft besiegten die Bayern den süddeutschen Meister Bietigheimer HC mit 2:1. Der BTHC war zwar in Führung gegangen, doch glich München aus und ging kurz vor der Pause in Führung. Beim 2:1 blieb es bis zum Schluss. In ihrem zweiten Spiel gegen den Nordost-Zweiten, den Harvestehuder THC, sahen die Münchnerinnen lange wie die Verlierer aus, lagen doch die Nordlichter, die mit der dünnsten Personaldecke angetreten waren, mit 2:0 vorne. In der Schlussphase hatte München den längeren Atem und drehte die Partie innerhalb von vier Minuten zum 3:2-Sieg, der dem MSC frühzeitig die Halbfinal-Qualifikation einbrachte, weil sich gleich zu Beginn Westmeister Uhlenhorst Mülheim und der Harvestehuder THC beim 2:2 gegenseitig die Punkte weggenommen hatten. 1:1 trennte sich Mülheim von Bietigheim. Dieses Unentschieden sollte der einzige Punktgewinn für den Südmeister bleiben, der damit nur Rang vier in der Gruppe belegte. Ihr letztes Spiel verloren die Bietigheimerinnen nämlich gegen Harvestehude mit 0:2. Trotz dieses Erfolges musste Harvestehude sich mit dem dritten Platz in der Gruppe begnügen, da Uhlenhorst Mülheim sich im letzten Spiel der Vorrunde mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg noch an den Hamburgerinnen vorbeischob.

Die Halbfinale

hst-sport1-039-270217-4Erst im Penalty-Shoot-Out konnten in den Halbfinals am Sonntagmorgen die Finalteilnehmer bestimmt werden. Nach der regulären Spielzeit hatte es zwischen dem Mannheimer HC und Uhlenhorst Mülheim 2:2 gestanden. Emma Boermanns brachte Uhlenhorst nach einem Spielzug über wenige Stationen in Führung (2.). Nachdem Mülheim zweimal mit einer kurzen Ecke an Torhüterin Selina Müller gescheitert war (8.), machten es die Mannheimerinnen besser: Sonja Zimmermann versenkte eine Strafecke zum Ausgleich (10.). Unmittelbar vor der Pause ging Mannheim sogar in Führung, als Emma Förter einen schönen Angriff über rechts erfolgreich abschloss. Drei Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Emma Boermanns über rechts durch, und Maren Kiefer schloss zum 2:2 ab. Im Penaltyschießen erwies sich Mannheims Torhüterin Selina Müller als unüberwindbar, während ihre Kolleginnen Sonja Zimmermann und Camille Nobis zum 4:2-Erfolg trafen.

Das zweite Halbfinale zwischen München und Braunschweig endete nach 30 Minuten 1:1. In der zehnten Minute hatte der MSC eine Strafecke, bei der Philin Bolle aufs Tor schoss, die Kugel wurde jedoch auf der Linie abgeblockt. Mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit ging München dann doch noch in Führung, als Paulina Nicklaus eine Kurze Ecke verwandelte. Nach dem Seitenwechsel drängte Münchnerinnen vehement auf das 2:0, doch liefen sie in einer der Konter, der aus heiterem Himmel durch Viktoria Albe abschloss den Ausgleich für Braunschweig brachte (26.). Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Penaltyschießen. Nach den ersten drei Paaren stand es unentschieden (3:3), da Viktoria Albe und Clara Fall für Braunschweig und Philin Bolle und Katharina Kirschbaum für München verwandelten. In der vierten Runde trafen sowohl Bolle als auch Albe, beim fünften Versuch blieben jeweils die Torhüterinnen Siegerinnen. Erst als Verena Neumann (München) daneben gezielt und Josephine Lampe für Braunschweig verwandelt hatte, stand der 5:4-Sieg der Niedersächsinnen fest.

Das Finale

Vor mehreren Hundert Zuschauern in der fast voll besetzten Hochederhalle zogen die Spielerinnen des Mannheimer HC und von Eintracht Braunschweig an der Hand von Schwabacher Hockeykindern zum Finale in die Arena. Nach der namentlichen Vorstellung war bei der Nationalhymne Gänsehaut angesagt. Mannheim legte nach dem Anpfiff sofort los und erspielte sich noch in der ersten Minute eine Strafecke. Mit einem platzierten, hohen Schlenzball brachte Sonja Zimmermann ihr Team in Führung. Nun hatten die Mannheimerinnen in einem ruhigen, geordneten Spiel leichte Vorteile, ehe Braunschweig in der neunten Minute ebenfalls durch eine Strafecke ausglich: Laura Drees verwandelte den Standard. Doch Mannheim wirkte ungerührt und griff weiter an. In der 14. Minute brachte Camille Nobis ihr Team aus spitzem Winkel wieder in Führung. Unmittelbar vor der Pause erhöhte Sonja Zimmermann erneut per Strafecke (diesmal flach ausgeführt) auf 3:1. Die Vorentscheidung fiel in der 18. Minute, als Emma Förter einen Siebenmeter wegen Stockschlagens platziert rechts unten zum 4:1 verwandelte. Zwar hatten beide Mannschaften in der Folgezeit noch einige Chancen, doch waren dabei die Mannheimerinnen einem weiteren Tor näher als Braunschweig dem Anschlusstreffer. In der Schlussminute bekam Braunschweig noch eine Strafecke, die abgefangen wurde. Den Tempogegenstoßschloss Emma Förter zum 5:1-Endstand für den hochverdienten Deutschen Meister Mannheimer HC ab.

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In Vertretung von OB Matthias Thürauf gratulierte Stadtrat Gerd Distler allen Aktiven zu ihren großartigen Leistungen und bedankte sich bei der Hockeyabteilung des TV 1848, die mit über 50 Helfern für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Damit alle Gäste sich an die Goldschlägerstadt erinnern, überreichte Abteilungsleiter Gernot Brandl mit den Sponsoren an jeden Verein eine mit echtem Blattgold überzogene Hockeykugel. Außerdem erhielten jede Spielerin, die Trainer, Betreuer und Schiedsrichter einen Playmobil-Goldschläger sowie ein T-Shirt.

U18-Bundestrainer Sven Lindemann berief folgende Spielerinnen in das All-Star-Team: Torhüterin Karlotta Lammers (Harvestehude), Sonja Zimmermann (Mannheim), Maria Martin Pelegrina (Uhlenhorst), Katharina Kirschbaum (München), Viktoria Albe (Braunschweig) und Camille Nobis (Mannheim).

hst-sport2-040-270217-5Auch Moderator Johannes B. Kerner brachte Glanz in die Hans-Hocheder-Halle. Da muss schon Großes passieren, wenn selbst ein Johannes B. Kerner in der Hans-Hocheder-Sporthalle vorbei schaut. Ganz privat war der beliebte Fernsehmoderator („Der Quiz-Champion“, „Ein Herz für Kinder“ oder „Das Spiel beginnt“) zu Gast in Schwabach. Bis 2006 moderierte Johannes B. Kerner das „aktuelle Sportstudio“ im ZDF. Damals war seine Tochter noch zu jung für einen eigenen Auftritt in dieser Sportsendung. Inzwischen ist Emily Kerner auf dem Sprung in die deutsche A-Nationalmannschaft der Frauen.hst-sport2-040-270217-9 Auf den Spuren ihrer Mutter Britta Becker-Kerner, die zweifelsohne zu den deutschen Aushängeschildern in dieser Sportart zählt. Mit dem Rüsselsheimer RK gewann sie fünf Deutsche Meisterschaften, stand zudem 231 Mal in der Nationalmannschaft. Sportlicher Höhepunkt von Britta Becker war zweifelsohne der Gewinn der Silbermedaille 1992 bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona. Als Co-Trainerin (zusammen mit Berti Rauh, dem ehemaligen Trainer der Frauen-Nationalmannschaft) betreute Britta Becker-Kerner am Wochenende den Club an der Alster bei der Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft der weiblichen Jugend A in Schwabach. Selbstbewusst waren die Hamburger Mädels in die Goldschlägerstadt gereist, um nach Gold zu greifen. Als Sieger bei der Nord-Ost-Deutschen Meisterschaft zählten Emily Kerner und ihr Team auch am Wochenende zu den heißen Medaillenkandidaten. Doch auch im Hockeysport gewinnt nicht immer der Favorit. Der Club an der Alster teilte sich den siebten Platz mit dem Bietigheimer HC.

Worte des Dankes

Zu den Gewinnern zählten neben dem neuen Deutschen Meister der weiblichen Jugend A vor allem die Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach, die mit ihren rund 40 bis 50 Ehrenamtlichen ihren Gästen aus ganz Deutschland den Aufenthalt so angenehm wie möglich machten. Viele Worte der Anerkennung von Seiten der Gastmannschaften zeigten, dass Abteilungsleiter Gernot Brandl und seine Crew vieles richtiggemacht haben und gute Botschafter für Schwabach im Jubiläumsjahr waren.

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