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Hockey Deutsche Meisterschaft der weiblichen Jugend A

Mannheimer Meisterjubel vor ganz großer Kulisse

5:1-Finalsieg bei Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft der weiblichen Jugend A in der Hocheder-Sporthalle - TV 1848 guter Gastgeber

Bericht von Wolfram Schröttel, Fotos von Roland Jainta - mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblatts

hst-sport2-040-270217-8So viele Zuschauer hat die Hans-Hocheder-Halle schon lange nicht mehr gesehen: Bei der von der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach als Beitrag zum Stadtjubiläum veranstalteten Deutschen Hallenhockeymeisterschaft der weiblichen Jugend A waren vor allem am Finaltag fast alle Plätze belegt.hst-sport2-040-270217-6 Die Begleiter der Gastmannschaften sorgten für prächtige Stimmung und machten das taktisch geprägte Turnier zu einem echten Highlight, auch wenn das spielerische Niveau nicht ganz den hochgespannten Erwartungen entsprach. Den Meisterwimpel sicherte sich mit dem Mannheimer HC die Mannschaft, die über das ganze Turnier hinweg auf dem höchsten Niveau spielte. Der 5:1-Endspielsieg über das Überraschungsteam Eintracht Braunschweig war dann auch in der Höhe völlig verdient.

Die Vorrunde

hst-sport1-039-270217-3Viele spannende und hart umkämpfte Spiele sowie beste Stimmung in der Halle boten bereits die Gruppenspiele am Samstag. In der Gruppe A schaffte der süddeutsche Vizemeister Mannheimer HC einen Durchmarsch mit drei Siegen, die zum Teil am seidenen Faden hingen. In ihrem ersten Spiel gegen den Westzweiten Club Raffelberg legten die Mannheimerinnen wie die Feuerwehr los und gingen bereits in der vierten Minute in Führung. Kurz darauf erhöhte Mannheim auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel glich Raffelberg jedoch durch zwei Treffer aus. Erst in der vorletzten Minute gelang Nationalspielerin Sonja Zimmermann das 3:2 für Mannheim. Gegen den Dritten der Nord-Ost Meisterschaft, Eintracht Braunschweig, lag Mannheim früh vorne. Per Siebenmeter gelang das 2:0. Zwar erzielte Braunschweig den Anschlusstreffer, doch blieb es beim 2:1 für Mannheim. Ruhiger ließ es der MHC gegen Nordostmeister Club an der Alster angehen. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte für die Vorentscheidung, nach dem Wechsel gelang Mannheim noch ein Treffer zum 3:0.

hst-sport1-039-270217-2Alle drei anderen Teams in der Gruppe gewannen genau ein Spiel und waren am Ende punktgleich: Eintracht Braunschweig hatte gleich zu Turnierbeginn mit dem 1:0-Erfolg gegen den Club an der Alster für eine Überraschung gesorgt. Der Club an der Alster seinerseits besiegte im torreichsten Spiel der Vorrunde den Club Raffelberg mit 4:2. Raffelberg selbst feierte seinen Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Braunschweig. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang das 2:1. Doch reichte ihnen dieser Sieg nicht, da Braunschweig immer noch einen Treffer im Torverhältnis besser war. So belegte Raffelberg Platz drei vor dem Club an der Alster.

hst-sport1-039-270217In der Gruppe B setzte der Münchner SC gleich im ersten Spiel ein Ausrufezeichen. Als Dritter der Süddeutschen Meisterschaft besiegten die Bayern den süddeutschen Meister Bietigheimer HC mit 2:1. Der BTHC war zwar in Führung gegangen, doch glich München aus und ging kurz vor der Pause in Führung. Beim 2:1 blieb es bis zum Schluss. In ihrem zweiten Spiel gegen den Nordost-Zweiten, den Harvestehuder THC, sahen die Münchnerinnen lange wie die Verlierer aus, lagen doch die Nordlichter, die mit der dünnsten Personaldecke angetreten waren, mit 2:0 vorne. In der Schlussphase hatte München den längeren Atem und drehte die Partie innerhalb von vier Minuten zum 3:2-Sieg, der dem MSC frühzeitig die Halbfinal-Qualifikation einbrachte, weil sich gleich zu Beginn Westmeister Uhlenhorst Mülheim und der Harvestehuder THC beim 2:2 gegenseitig die Punkte weggenommen hatten. 1:1 trennte sich Mülheim von Bietigheim. Dieses Unentschieden sollte der einzige Punktgewinn für den Südmeister bleiben, der damit nur Rang vier in der Gruppe belegte. Ihr letztes Spiel verloren die Bietigheimerinnen nämlich gegen Harvestehude mit 0:2. Trotz dieses Erfolges musste Harvestehude sich mit dem dritten Platz in der Gruppe begnügen, da Uhlenhorst Mülheim sich im letzten Spiel der Vorrunde mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg noch an den Hamburgerinnen vorbeischob.

Die Halbfinale

hst-sport1-039-270217-4Erst im Penalty-Shoot-Out konnten in den Halbfinals am Sonntagmorgen die Finalteilnehmer bestimmt werden. Nach der regulären Spielzeit hatte es zwischen dem Mannheimer HC und Uhlenhorst Mülheim 2:2 gestanden. Emma Boermanns brachte Uhlenhorst nach einem Spielzug über wenige Stationen in Führung (2.). Nachdem Mülheim zweimal mit einer kurzen Ecke an Torhüterin Selina Müller gescheitert war (8.), machten es die Mannheimerinnen besser: Sonja Zimmermann versenkte eine Strafecke zum Ausgleich (10.). Unmittelbar vor der Pause ging Mannheim sogar in Führung, als Emma Förter einen schönen Angriff über rechts erfolgreich abschloss. Drei Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Emma Boermanns über rechts durch, und Maren Kiefer schloss zum 2:2 ab. Im Penaltyschießen erwies sich Mannheims Torhüterin Selina Müller als unüberwindbar, während ihre Kolleginnen Sonja Zimmermann und Camille Nobis zum 4:2-Erfolg trafen.

Das zweite Halbfinale zwischen München und Braunschweig endete nach 30 Minuten 1:1. In der zehnten Minute hatte der MSC eine Strafecke, bei der Philin Bolle aufs Tor schoss, die Kugel wurde jedoch auf der Linie abgeblockt. Mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit ging München dann doch noch in Führung, als Paulina Nicklaus eine Kurze Ecke verwandelte. Nach dem Seitenwechsel drängte Münchnerinnen vehement auf das 2:0, doch liefen sie in einer der Konter, der aus heiterem Himmel durch Viktoria Albe abschloss den Ausgleich für Braunschweig brachte (26.). Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Penaltyschießen. Nach den ersten drei Paaren stand es unentschieden (3:3), da Viktoria Albe und Clara Fall für Braunschweig und Philin Bolle und Katharina Kirschbaum für München verwandelten. In der vierten Runde trafen sowohl Bolle als auch Albe, beim fünften Versuch blieben jeweils die Torhüterinnen Siegerinnen. Erst als Verena Neumann (München) daneben gezielt und Josephine Lampe für Braunschweig verwandelt hatte, stand der 5:4-Sieg der Niedersächsinnen fest.

Das Finale

Vor mehreren Hundert Zuschauern in der fast voll besetzten Hochederhalle zogen die Spielerinnen des Mannheimer HC und von Eintracht Braunschweig an der Hand von Schwabacher Hockeykindern zum Finale in die Arena. Nach der namentlichen Vorstellung war bei der Nationalhymne Gänsehaut angesagt. Mannheim legte nach dem Anpfiff sofort los und erspielte sich noch in der ersten Minute eine Strafecke. Mit einem platzierten, hohen Schlenzball brachte Sonja Zimmermann ihr Team in Führung. Nun hatten die Mannheimerinnen in einem ruhigen, geordneten Spiel leichte Vorteile, ehe Braunschweig in der neunten Minute ebenfalls durch eine Strafecke ausglich: Laura Drees verwandelte den Standard. Doch Mannheim wirkte ungerührt und griff weiter an. In der 14. Minute brachte Camille Nobis ihr Team aus spitzem Winkel wieder in Führung. Unmittelbar vor der Pause erhöhte Sonja Zimmermann erneut per Strafecke (diesmal flach ausgeführt) auf 3:1. Die Vorentscheidung fiel in der 18. Minute, als Emma Förter einen Siebenmeter wegen Stockschlagens platziert rechts unten zum 4:1 verwandelte. Zwar hatten beide Mannschaften in der Folgezeit noch einige Chancen, doch waren dabei die Mannheimerinnen einem weiteren Tor näher als Braunschweig dem Anschlusstreffer. In der Schlussminute bekam Braunschweig noch eine Strafecke, die abgefangen wurde. Den Tempogegenstoßschloss Emma Förter zum 5:1-Endstand für den hochverdienten Deutschen Meister Mannheimer HC ab.

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In Vertretung von OB Matthias Thürauf gratulierte Stadtrat Gerd Distler allen Aktiven zu ihren großartigen Leistungen und bedankte sich bei der Hockeyabteilung des TV 1848, die mit über 50 Helfern für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Damit alle Gäste sich an die Goldschlägerstadt erinnern, überreichte Abteilungsleiter Gernot Brandl mit den Sponsoren an jeden Verein eine mit echtem Blattgold überzogene Hockeykugel. Außerdem erhielten jede Spielerin, die Trainer, Betreuer und Schiedsrichter einen Playmobil-Goldschläger sowie ein T-Shirt.

U18-Bundestrainer Sven Lindemann berief folgende Spielerinnen in das All-Star-Team: Torhüterin Karlotta Lammers (Harvestehude), Sonja Zimmermann (Mannheim), Maria Martin Pelegrina (Uhlenhorst), Katharina Kirschbaum (München), Viktoria Albe (Braunschweig) und Camille Nobis (Mannheim).

hst-sport2-040-270217-5Auch Moderator Johannes B. Kerner brachte Glanz in die Hans-Hocheder-Halle. Da muss schon Großes passieren, wenn selbst ein Johannes B. Kerner in der Hans-Hocheder-Sporthalle vorbei schaut. Ganz privat war der beliebte Fernsehmoderator („Der Quiz-Champion“, „Ein Herz für Kinder“ oder „Das Spiel beginnt“) zu Gast in Schwabach. Bis 2006 moderierte Johannes B. Kerner das „aktuelle Sportstudio“ im ZDF. Damals war seine Tochter noch zu jung für einen eigenen Auftritt in dieser Sportsendung. Inzwischen ist Emily Kerner auf dem Sprung in die deutsche A-Nationalmannschaft der Frauen.hst-sport2-040-270217-9 Auf den Spuren ihrer Mutter Britta Becker-Kerner, die zweifelsohne zu den deutschen Aushängeschildern in dieser Sportart zählt. Mit dem Rüsselsheimer RK gewann sie fünf Deutsche Meisterschaften, stand zudem 231 Mal in der Nationalmannschaft. Sportlicher Höhepunkt von Britta Becker war zweifelsohne der Gewinn der Silbermedaille 1992 bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona. Als Co-Trainerin (zusammen mit Berti Rauh, dem ehemaligen Trainer der Frauen-Nationalmannschaft) betreute Britta Becker-Kerner am Wochenende den Club an der Alster bei der Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft der weiblichen Jugend A in Schwabach. Selbstbewusst waren die Hamburger Mädels in die Goldschlägerstadt gereist, um nach Gold zu greifen. Als Sieger bei der Nord-Ost-Deutschen Meisterschaft zählten Emily Kerner und ihr Team auch am Wochenende zu den heißen Medaillenkandidaten. Doch auch im Hockeysport gewinnt nicht immer der Favorit. Der Club an der Alster teilte sich den siebten Platz mit dem Bietigheimer HC.

Worte des Dankes

Zu den Gewinnern zählten neben dem neuen Deutschen Meister der weiblichen Jugend A vor allem die Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach, die mit ihren rund 40 bis 50 Ehrenamtlichen ihren Gästen aus ganz Deutschland den Aufenthalt so angenehm wie möglich machten. Viele Worte der Anerkennung von Seiten der Gastmannschaften zeigten, dass Abteilungsleiter Gernot Brandl und seine Crew vieles richtiggemacht haben und gute Botschafter für Schwabach im Jubiläumsjahr waren.

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Siege zum Abschluss (Bericht 18./19.02.17)

Bevor die Hockeyabteilung des TV48 Schwabach am kommenden Wochenende die Deutsche Endrunde der weiblichen Jugend A ausrichtet, konnten die Damen und die 3. Herren am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Saisonabschluss feiern. In Fürth feierten die Damen einen 7:1-Kantersieg und auch die 3. Herren konnten ihre letzten beiden Spiele gewinnen.

Für die Damen ging es am letzten Oberliga-Spieltag darum, den dritten Platz in der Tabelle zu behaupten. Beim Tabellenzweiten Fürth konnte man über die komplette Spielzeit eine konzentrierte Leistung zeigen und so einen auch in der Höhe verdienten 7:1-Sieg einfahren.

In den ersten Spielminuten machten erst einmal die Gastgeber aus Fürth Druck. Mehrmals musste Torhüterin Lisa Hertrich den Ball in höchster Not abwehren. Ab der 5. Minute übernahmen jedoch die Schwabacher die Initiative in der Begegnung. Gleich die erste Gelegenheit nutzte Victoria Vockentanz zum 1:0. Nur drei Minuten später vollendete Anne Sellmann ein schönes Solo über die Grundlinie zur 2:0-Führung. Fürth zeigte sich hierauf geschockt und bekam in dieser Phase keinen Zugriff auf die Partie. Schwabach nutzte dies eiskalt aus und erhöhte erneut durch Vockentanz auf 3:0. Nach diesem Treffer schalteten die Schwabacherinnen einen Gang zurück und ließen Fürth wieder besser ins Spiel kommen. In der 22. Minute konnte Sellmann nach einer Fürther Strafecke die Kugel gerade noch vor der Torlinie klären und so blieb es bis zur Halbzeit bei der 3:0-Führung.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste aus Schwabach die Chance in Überzahl weiter davonzuziehen, da eine Fürther Spielerin eine einminütige Zeitstrafe absitzen musste. Doch trotz dieser Überzahl wurde man in der 36. Minute ausgekontert und musste das 1:3 hinnehmen. Schwabach ließ sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konnte bereits in der 38. Minute durch Christina Krick das 4:1 erzielen und den alten Abstand wieder herstellen. Nach diesem Tor nahm sich das Spiel erst einmal eine kurze Pause und auf beiden Seiten konnten keine klaren Torchancen erspielt werden. Ab der 50. Minute zeigten die Schwabacher Damen dann nochmals ihr Potenzial. Erst gelang Melissa Knappke das 5:1, dann vollendete Rebekka Schmidt einen schönen Spielzug mit Alexandra Schwarz zum 6:1. Und in der 58. Minute konnte Paula Brandl schließlich eine Strafecke zum 7:1-Endstand verwandeln. Mit diesem Ergebnis festigten die Schwabacherinnen ihren dritten Tabellenplatz und konnten so einen erfolgreichen Abschluss der Hallensaison feiern.

Auch die 3. Herren des TV48 Schwabach gestalteten am vergangenen Wochenende ihren letzten Spieltag erfolgreich. Zuerst gewannen die Schwabacher gegen den bis dato punktgleichen Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth 2 mit 4:2. Abschließend gab es noch einen deutlichen 7:1-Sieg gegen die 3. Mannschaft aus Fürth.

Im ersten Spiel des Tages gegen die zweite Mannschaft der Fürther dauerte es nicht lange, ehe Frank Hellmann die Schwabacher mit 1:0 in Führung brachte. Norbert Geldner erhöhte auf 2:0. Kurz vor der Halbzeit musste man jedoch noch den 2:1-Anschlusstreffer hinnehmen. Trotz diesem Gegentor blieben die Schwabacher auch im zweiten Spielabschnitt konzentriert und das bessere Team in dieser Partie. Uli Geier und Jens Hitzinger brachten ihr Team im Verlauf der zweiten Hälfte mit 4:1 in Front. Die Schwabacher Abwehr ließ den Fürthern zudem kaum Raum für Chancen und so konnten diese nur noch den Treffer zum 4:2 erzielen.

Den Schwung aus dieser Begegnung nahmen die Schwabacher auch mit in das letzte Saisonspiel gegen Fürth 3. Von Beginn an kontrollierten die 48er die Partie und erarbeiteten sich Chance um Chance. Ungefährdet gewannen die Schwabacher mit 7:1 und konnten so über den 3. Platz in der Abschlusstabelle jubeln.

Nur zum vierten und damit letzten Platz reichte es für die Knaben B beim Saisonhöhepunkt, der Bayerischen Pokalmeisterschaft am Sonntag in München.

Schon das Auftaktspiel gegen den fränkischen Rivalen Bayreuther TS stand unter keinem guten Stern, verschliefen die 48er doch den Beginn und gerieten gleich in Rückstand. Einen richtigen Zugriff auf das Spiel bekam man nie und musste sich nach einem 1:2-Halbzeitstand am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Den Schwabacher Treffer erzielte Benedikt Hirsch. Völlig chancenlos war man gegen den ESV München. Der starke Gegner (und spätere Pokalsieger) ließ die schon etwas überfordert wirkenden Turner nie ins Spiel kommen und führte zur Pause bereits mit 4:0. Auch nach dem Seitenwechsel erzielten die Jungs aus der Landeshauptstadt vier Tore, durch einen Ehrentreffer sorgte Dominik Loy dafür, dass der Endstand 1:8 lautete. Eine deutliche Steigerung war im letzten Spiel gegen die gute Mannschaft vom TuS Obermenzing zu verbuchen. Hier hielten die Schwabacher trotz zweier unglücklicher Gegentore in der ersten Halbzeit gut dagegen und erspielten sich auch einige schöne Torchancen. Allerdings konnte nur Jan Humpenöder eine von ihnen verwandeln, so dass man sich auch in dieser Partie geschlagen geben musste (1:3). Ohne Zähler reichte es dann natürlich auch nur für Platz vier.BPM KNB H17

Im Einsatz waren: Kai Bischoff, Dominik Loy, Semih Soy, Jan Humpenöder, Mathiwos Degenhartt, Fabian Wittke, Valentin Gudalovic, Sebastian Probst, Leo Kosmann, Gustav Lippmann, Nicolas Denndorf, Benedikt Hirsch und Janis Straußberger. Trainer Marc Gruner und Frank Bischoff.

Ebenfalls am Sonntag fanden die Platzierungsspiele (Ränge 5 – 8) in der Verbandsliga der männlichen Jugend B statt. Da der Nürnberger HTC 2 nicht antrat (Wertung jeweils für die Gegner) waren dabei nur zwei Spiele zu bestreiten. Die 48er spielten zum Auftakt gegen den Altmühltaler HC und waren dabei die klar bessere Mannschaft. Schon zur Pause führten die Turner mit 3:1 und am Ende schlug ein 5:1 zu Buche. Die Treffer hierzu steuerten Tobias Probst (3) und Levin Vaas (2) bei. Der schwerere Gegner war der Gastgeber Bayreuther TS 1. Bis zur Pause hielten die 48er gut mit: Den 0:1-Rückstand glich Levin Vaas aus und Max Humpenöder brachte sein Team sogar in Führung, jedoch musste man noch gegen Ende der ersten Halbzeit das 2:2 durch einen Siebenmeter einstecken. Eine Schwächephase der Turner nach dem Seitenwechsel nutzten die Oberfranken zu einem Doppelschlag in der 18./19. Minute. Fünf Minuten später brachte Tobias Probst Schwabach wieder auf 3:4 heran. In der Schlussphase warf man alles nach vorne und hatte auch eine große Chance zum Ausgleich. Im Gegenzug wurde die entblößte Abwehr jedoch überspielt und Bayreuth erhöhte zum 5:3-Enstand. Insgesamt belegt die Schwabacher Reserve damit Rang sechs in der Verbandsliga.

Die weibliche Jugend B hatte am Sonntag für den letzten Verbandsligaspieltag Heimrecht in der Hochederhalle. Das erste Spiel gegen die HG Nürnberg 2 konnten sie nach einer tollen Leistung in einem ausgeglichenen Spiel auf hohem Niveau mit 3:2 für sich entscheiden. Die Tore erzielten dabei Emelie Haas, Jaqueline Weber und Curly Kiss. Auch gegen die Spvgg Greuther Fürth 1 waren die 48erinnen von Anfang an das bessere Team und erspielten sich zahlreiche gute Chancen. Auch wenn die Partie gegen Ende recht hitzig wurde, war der 4:2-Sieg für Schwabach unangefochten und verdient. Nun trugen sich Jaqueline Weber (2), Emelie Haas und Christin Schöne in die Torschützenliste ein. Damit beendete Schwabach 2 seine Saison auf einem tollen zweiten Platz.

In der Verbandsliga der Knaben D hatten für den letzten Spieltag in Bayreuth zwei Teams abgesagt, so dass die Turnerbuben am Sonntag nur drei Spiele bestreiten konnten. Dabei haben sich die Jungs gegen körperlich überlegene Gegner tapfer geschlagen und wacker gekämpft. Gegen den Marktbreiter HC 1 konnten sie beim 2:2 sogar ein Unentschieden erzielen, die Partien gegen den HC Schweinfurt 1 und die Bayreuther TS 1 gingen mit 2:5 bzw. 1:2 verloren.

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Trainingszeiten Hockey Halle

Trainingsplan Halle 2017/2018 (Winter)                                   Stand: 29.September 2017

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Herren I + II, sowie Jugend A männlich (17 - 19 Jahre)

· dienstags, 20:00 - 22:30 Uhr, Jahnhalle 1

· donnerstags 20:00 – 22:30 Uhr, Jahnhalle 1

Damen I + II, sowie Jugend A weiblich (17 - 19 Jahre)

· montags, 20:00 – 22:15 Uhr, Jahnhalle 1

· mittwochs, 20:00 - 21:30 Uhr, Hochederhalle

Senioren (über 32 Jahre)

· donnerstags, 19:30 - 20:30 Uhr, Jahnhalle 1

Jugend B männlich (14 - 16 Jahre)

· montags, 19:00 – 20:00 Uhr, Jahnhalle 1

· donnerstags, 17:30 - 19:30 Uhr, Jahnhalle 1

Jugend B weiblich (14 - 16 Jahre)

· mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr, Hochederhalle

· freitags, 17:00 - 18:00 Uhr, Jahnhalle 1

Knaben A (12 - 14 Jahre)

· montags, 19:00 – 20:00 Uhr, Jahnhalle 1

· donnerstags, 17:30 - 19:30 Uhr, Jahnhalle 1

Mädchen A (12 - 14 Jahre)

· mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr, Hochederhalle

· freitags, 18:00 - 19:00 Uhr, Jahnhalle 1

Knaben B (10 - 12 Jahre)

· dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr Bismarkhalle

· freitags, 18:30 – 20:00 Uhr, WEG Halle

Mädchen B (10 - 12 Jahre)

· montags, 18:00 – 19:00 Uhr Jahnhalle 1

· freitags, 16:00 - 17:00 Uhr, Jahnhalle 1

Knaben C (8 - 10 Jahre)

· dienstags, 17:00 - 18:30 Uhr, Bismarkhalle

· freitags, 17:00 - 18:30 Uhr, WEG Halle

Mädchen C (8 - 10 Jahre)

· montags, 15:30 - 17:00 Uhr, Hochederhalle

· mittwochs, 15:30 - 17:30 Uhr, Jahnhalle 1

Knaben D (6 - 8 Jahre)

· freitags, 15:30 - 17:00 Uhr, Bismarkhalle

Mädchen D (6 - 8 Jahre)

· mittwochs, 16:30 - 18:00 Uhr, Luitpoldhalle

· freitags, 14:30 - 16:00 Uhr Jahnhalle 1

Hockey-Minis

· donnerstags, 16:00 - 17:30 Uhr, Jahnhalle 1

Freizeit- und Eltern-Hockey

· montags, 20:00 - 22:00 Uhr, Hochederhalle

Torwarttraining – Alle Altersklassen

· freitags, 17:30 – 19:00 Uhr, WEG Halle

 

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Knaben A erreichen Platz 2 beim Pokal Bericht 11./12.02.2017

Mit einer guten Leistung und einem erfreulichen zweiten Platz im Bayerischen Pokal schlossen die A-Knaben der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende die Hallensaison ab.

Die Pokalmeisterschaft der Knaben A fand am Samstag in der Nürnberger Siedlerhalle statt. Die Schwabacher trafen als Nord 3 zum Auftakt auf den fränkischen Rivalen TB Erlangen (Nord 4). Die frühe Führung der Erlanger glich Rafael Grimm nach wenigen Minuten durch einen Eckentreffer aus. Der Gegner drückte stark gegen das Schwabacher Tor, das Keeper Mathias Degenhart aber bravourös verteidigte. Einen der wenigen Gegenangriffe in dieser Phase konnte der jüngste Schwabacher Spieler Dominik Loy überraschend zur 2:1-Führung nutzen, die zugleich der Pausenstand war. Nach dem Seitenwechsel dominierten die 48er die Partie. Es dauerte jedoch bis kurz vor Schluss, ehe Levin Vaas mit seinem Tor zum 3:1 alles klar machte. Im zweiten Spiel traf man auf den HC Wacker München (Süd 4) und beherrschte den Gegner von Anfang an. Patrick Braun (2), Levin Vaas und Rafael Grimm brachten ihr Team schon bis zur Pause verdient mit 4:0 in Führung. Als man es nach dem Seitenwechsel etwas ruhiger angehen ließ, kassierte man zwar prompt das 1:4, doch Patrick Braun erhöhte danach mit zwei Toren auf 6:1. Das zweite Münchner Tor kurz vor Schluss war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Die letzte Partie gegen den ESV München (Süd 3) war ein echtes Endspiel der Pokalmeisterschaft, weil auch der Gegner die beiden ersten Partien gewonnen hatte. Unmittelbar nach dem Anpfiff machten die Jungs aus der Landeshauptstadt mit dem 1:0 deutlich, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Zwar gelangen den Turnern in der Folgezeit einige gute Spielzüge, doch brachten diese gegen die körperlich überlegenen Gegner nichts ein. Nach dem Seitenwechsel machte der ESV enormen Druck und baute seine Führung bis auf 4:0 aus. Kurz vor Spielschluss gelang Raffael Grimm immerhin noch der Ehrentreffer. Trotz dieser Niederlage freuten sich die A-Knaben über ihre guten spielerischen Leistungen sowie ihren zweiten Platz im bayerischen Pokalfinale.

Ihren letzten Spieltag in dieser Saison bestritten die Mädchen A 2 am Sonntag in Fürth. Im Auftaktspiel gegen die gastgebende Spielvereinigung verschliefen die Turnermädchen die erste Halbzeit komplett und konnten sich bei ihrer Torhüterin Amy Breden bedanken, dass sie zur Pause nur 0:1 hinten lagen. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der 48erinnen besser und sie konnten sich auch einige Chancen erarbeiten, u.a. zwei Strafecken. Während dabei leider nichts heraussprang, nutzte Fürth eine seiner wenigen Chancen in Runde zwei zum entscheidenden 2:0. Gegen den HTC Würzburg 2 waren die 48erinnen das bessere Team. Sie konnten sich von Anfang an viele Kreisszenen herausarbeiten, die jedoch kaum zu zwingenden Chancen führten. Die wenigen Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Nach dem Seitenwechsel hatte man eine hektische Schwächephase zu überstehen, und als man gegen Ende noch zu einigen hochkarätigen Chancen kam, ging die Kugel wieder jeweils daneben, so dass es beim torlosen Remis blieb. Damit sind die 48erinnen auf den zweiten Platz der Verbandsliga zurückgefallen.

In Bayreuth schlossen am Samstag die Mädchen B 2 ihre Verbandsligasaison ab. Da viele B-Mädchen wegen Krankheit hatten absagen müssen, kamen einige C-Mädchen zu ihrem ersten Einsatz bei den „Großen“ und machten ihre Sache dabei sehr gut. Im ersten Spiel gegen den TB Erlangen 1 konnte sich das Team ein verdientes 2:2-Remis erkämpfen. Nach nur zehn Minuten Pause musste man schon gegen den TBE 2 ran, der sich im Laufe der Saison als das stärkere Erlanger Team erwiesen hatte. Hier merkte man schon, dass die Kraft fehlte, und man musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Damit belegt man zum Saisonende Rang sieben.

Nicht recht überzeugen konnten die Knaben C 1am Samstag in der vereinseigenen Jahnhalle. Das Auftaktspiel gegen den HC Schweinfurt gewannen die Turnerbuben zwar mit 3:0, vermasselten sich aber einen höheren Sieg durch zu eigensinniges Spiel. Auch gegen die HG Nürnberg 2 spielte man zu wenig zusammen und bekam die Quittung in Form einer 1:3-Niederlage. Gegen die erste Mannschaft der HGN kam es noch dicker: Aufgrund individueller Fehler fing man sich schon in der ersten Halbzeit vier Tore ein, danach war ganz offensichtlich die Luft raus und die Turnerbuben ließen sich ohne weitere Gegenwehr mit 0:9 abservieren.

Einen sehr erfreulichen Eindruck hinterließen hingegen die Knaben D 1 am Sonntag in Nürnberg. Man konnte gut sehen, wie sie sich sportlich und als Team in der Saison weiterentwickelt haben. Gegen die beiden Teams des Nürnberger HTC gab es Siege mit 4:1 und 5:3 und auch der HC Schweinfurt wurde mit 4:1 besiegt. Lediglich dem TB Erlangen musste man sich mit 3:4 geschlagen geben, wobei hier vor allem Schwächen in der Chancenverwertung ein besseres Ergebnis verhinderten.

Keinen Glanztag erwischten wiederum die beiden Mädchen C-Oberligateams bei ihrem Heimspieltag in der Hans-Hocheder-Halle. Die erste Mannschaft musste sich am Sonntag dem Nürnberger HTC 1 recht deutlich mit 5:1 geschlagen geben, gegen die Bayreuther TS gelang immerhin ein 2:1-Erfolg. Zwei klare Niederlagen musste Schwabach 2 einstecken, und zwar mit 1:4 gegen den NHTC 2 und mit 1:5 gegen die HG Nürnberg 1.

Da die Halle in Erlangen doppelt belegt war, musste der Spieltag der Mädchen D von Samstag auf Sonntag verlegt werden. Das hatte zur Folge, dass bei den 48erinnen einige Spielerinnen nicht dabei sein konnten und durch jüngere Mädchen ersetzt wurden. So gehandicapt konnte man im ersten Spiel gegen die Spvgg Greuther Fürth eine 1:0-Führung nicht über die Zeit bringen. Ebenfalls 1:1 unentschieden endete die Partie gegen den TB Erlangen, allerdings konnte man hier einen 0:1-Rückstand noch ausgleichen. Gegen einen Nürnberger HTC in Vollbesetzung hatten die Turnerinnen nichts entgegenzusetzen und ergaben sich nahezu wehrlos mit 1:8. Ein kleiner Trost war der klare 6:2-Abschlusssieg gegen den TB Erlangen 2, der zeigte, dass man den Schock des vorigen Spiels schon wieder überwunden hatte.

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Herren gewinnen Krimi gegen München Bericht 04./05.02.2017

Völlig unterschiedliche Ergebnisse gab es am vergangenen Wochenende bei der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach. Während die Herren den Favoriten Wacker München nach einer spannenden Partie mit 6:5 niederringen konnten, mussten die Schwabacher Damen eine bittere 2:6-Pleite gegen das Tabellenschlusslicht ASV München hinnehmen. Die 2. Herren schafften mit einem 5:4 den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga.

Einen wahren Hockey-Krimi bekamen die Zuschauer am Sonntagmittag in der heimischen Jahnhalle zu sehen. Die 1. Herren bezwangen in einer spannenden und umkämpften Partie den Tabellenzweiten Wacker München mit 6:5 und machten durch diesen Sieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Während München diese Möglichkeiten jedoch eiskalt nutzte, vergaben die Schwabacher in den ersten Minuten einige „Hochkaräter“. So stand es nach zehn Minuten bereits 0:2 aus Sicht der Gastgeber. In der 11. Minute war es dann allerdings Tim Schmidthammer, der sein Team per Strafecke wieder auf 1:2 heranbrachte. Kurze Zeit später musste man wieder eine Schrecksekunde überstehen, als ein Münchner Spieler nach einem Konter nur den Pfosten traf. Fast im direkten Gegenzug gelang Christian Leberl dann der Ausgleich zum 2:2. Weitere Strafecken kurz vor der Halbzeit blieben auf beiden Seiten ungenutzt und so gingen die Mannschaften mit einem Unentschieden in die Kabine.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten dann wieder den Münchner Gästen. Bis zur 33. Minute konnten diese so auf 4:2 davonziehen. Doch wieder erholten die Schwabacher sich schnell von diesem Schock. Bereits in der 35. Minute schoss Nils Hitzinger durch eine Strafecke den 3:4-Anschlusstreffer und nur zwei Minuten später glich Johannes Vydra zum 4:4 aus. Schwabach war in dieser Phase die bessere Mannschaft und in der 45. Minute wurde dies belohnt. Nils Hitzinger schloss ein wunderbares Solo über die linke Seite zum 5:4 ab. Zwar musste man kurz darauf das 5:5 hinnehmen, doch Tim Schmidthammer brachte die Gastgeber in der 53. Minute erneut in Führung. Mit einem Schuss ins lange Eck konnte er den Torhüter zum 6:5 überwinden. Die Schwabacher überstanden in den Schlussminuten auch die letzten wilden Angriffe der Münchner und konnten so einen verdienten Sieg feiern. Durch dieses Ergebnis reicht im letzten Saisonspiel bei der HG Nürnberg 2 am kommenden Wochenende ein Punkt, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

Ganz schnell vergessen sollten die 1. Damen das Heimspiel gegen ASV München am vergangenen Wochenende. Zwar hatte man das gesamte Spiel über mehr Chancen und Spielanteile, doch am Ende musste man sich gegen das Tabellenschlusslicht deutlich mit 2:6 geschlagen geben.

Bereits in den ersten Minuten der Begegnung hatte Schwabach gute Möglichkeiten die Führung zu erzielen, scheiterte jedoch immer wieder an der gegnerischen Torhüterin. So waren es die Gäste, die durch einen Konter das 1:0 erzielen konnten. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Die Gastgeber kamen immer wieder gefährlich vor das Münchner Tor, ließen jedoch die letzte Konzentration im Abschluss vermissen. Erst in der 16. Minute konnte Victoria Vockentanz eine dieser Möglichkeiten zum 1:1 nutzen. Wie Effektivität aussieht, zeigten dann die Gäste aus München kurz vor der Halbzeit, als sie innerhalb weniger Minuten auf 4:1 davonzogen.

Der zweite Spielabschnitt begann dann wieder ähnlich wie die erste Hälfte. Schwabach erspielte sich Chancen, konnte jedoch nichts Zählbares auf die Anzeigetafel bringen. Und so erzielte der ASV in der 40. Minute nach einem Konter sogar das 5:1. Zwar gaben sich die Gastgeberinnen auch nach diesem Gegentor nicht auf, doch mehr als der Treffer zum 2:5 aus Schwabacher Sicht in der 49. Minute durch Paula Brandl sollte nicht gelingen. Fünf Minuten vor dem Ende musste man durch einen erneuten Konter sogar das 2:6 hinnehmen. Dies war auch der Endstand der Partie und so bleibt man mit zwölf Zählern auf dem dritten Platz der Oberliga-Tabelle. Am letzten Spieltag geht es für die Damen im Auswärtsspiel gegen Fürth nur noch darum, die Saison erfolgreich abzuschließen.

Auch die 2. Damen mussten im Heimspiel am Samstagabend gegen den Tabellenletzten antreten. Zu Gast war hier die Mannschaft des CaM Nürnberg.

Die Schwabacherinnen begannen zielstrebig und erspielten sich bereits in der 6. Minute eine Strafecke, die jedoch nicht zur Führung genutzt werden konnte. Besser machte es der CaM, der die erste Strafecke verwandelte und mit 1:0 in Front ging. Nur kurze Zeit später erzielte Christine Schleicher den 1:1-Ausgleichstreffer. Annika Wurm brachte ihr Team ebenfalls per Strafecke mit 2:1 in Führung. Dieses Ergebnis hielt bis zur 56. Minute, ehe Rebekka Schmidt den Spielstand auf 3:1 erhöhte. In der Schlussminute erzielte Schmidt auch noch den 4:1-Endstand. Durch diesen verdienten Sieg festigte Schwabach den dritten Platz in der 1. Verbandsliga.

Einen ganz wichtigen Sieg landeten auch die 2. Herren. Durch das 5:4 beim direkten Konkurrenten HG Nürnberg 3 konnten die Schwabacher den Klassenerhalt in der Verbandsliga feiern. Dabei verspielte man allerdings eine sichere 3:0-Führung und musste so bis zum Ende zittern.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle. Durch Tore von Alex Rath (2) und Jan-Lasse Sappelt führte man bereits mit 3:0, ehe die HGN kurz vor der Pause den 3:1-Anschlusstreffer erzielen konnte. Im zweiten Spielabschnitt leistete man sich von Beginn an zu viele Ballverluste und Unkonzentriertheiten und brachte die Gastgeber so zurück in die Partie. So gelang Nürnberg Mitte der zweiten Halbzeit der Ausgleich zum 3:3. Zwar konnte Rath mit seinem dritten Treffer die erneute Führung erzielen, doch nur wenige Augenblicke später glichen die Nürnberger zum 4:4 aus. Erst kurz vor dem Ende erlöste Jan-Lasse Sappelt sein Team mit dem Tor zum 5:4-Endstand.

Da sich die Hallensaison bereits ihrem Ende zuneigt, stehen bei den Jugendmannschaften der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach in diesen Wochen die Entscheidungen an. Am vergangenen Wochenende nahm die männliche Jugend B an der Bayerischen Meisterschaft teil und musste sich dabei trotz guter Leistungen mit Rang vier begnügen.

Die Schwabacher Jungs trafen am Sonntag in der BBZ-Halle in Nürnberg zunächst auf den fränkischen Rivalen HG Nürnberg. Hervorragend eingestellt und hochmotiviert gingen die Schwabacher zu Werke und verlangten dem Nordersten alles ab. Mit einem 1:1-Unentschieden ging man in die Halbzeitpause, wobei Tim Distler das Schwabacher Tor erzielte. In der zweiten Hälfte setzte sich die individuelle Klasse der HGN durch und man musste sich am Ende doch 1:4 geschlagen geben. Im zweiten Spiel mussten die 48er gegen den Südmeister MSC antreten. Auch hier zeigten die Jungs bis zur 18. Minute, dass sie auch den Bayern die Stirn bieten können. Zwei Rückstände glichen die Schwabacher postwendend aus (Tore Tim Distler und Julian Braun). Danach jedoch führten unter anderem fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zu einer 2:7-Niederlage, die in dieser Höhe nicht den Spielverlauf wiederspiegelt.

In der letzten Partie stand man dem TuS Obermenzing gegenüber. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem Schwabach bis zur 20. Minute sogar mit 2:1 führte. Die Treffer hierzu erzielten Tim Distler und Tobias Haag. Leider gelangen den Münchnern noch zwei Tore und der TV48 musste das Spiel knapp mit 2:3 verloren geben. In der Endabrechnung bedeutete das zwar nur den 4. Platz in Bayern, doch das Schwabacher Team hat eine sehr gute, geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert und kann zu Recht stolz auf sich sein. Den ersten Platz belegte die HGN, Zweiter wurde TuS Obermenzing, wodurch sich beide Mannschaften die Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft sicherten.

2017 MjB BM Halle

Parallel bestritt die weibliche Jugend B ihre Bayerische Pokalmeisterschaft. Die 48erinnen starteten gegen den Nürnberger HTC sehr motiviert und gestalteten die Partie gegen den Lokalrivalen sehr ausgeglichen. Dies spiegelte sich auch im 1:1-Endergebnis wieder. Die wohl beste Saisonleistung boten die Schwabacherinnen gegen den Süddritten Münchner SC, mussten sich aber trotz hohen spielerischen Niveaus und großen kämpferischen Einsatzes mit 1:2 geschlagen geben, wobei Selina Streb für Schwabach erfolgreich war. Deutlich fiel dagegen die letzte Partie gegen den HC Wacker München ab. Ohne rechten Biss verlor man gegen einen eigentlich erheblich schwächer einzuschätzenden Gegner mit 1:3 (Torschützin erneut Selina Streb). Mit der Leistung der vorigen Spiele wäre hier mehr drin gewesen. So musste man sich am Ende mit Platz vier begnügen.

Die Mädchen B 1 wollten sich am Sonntag in Würzburg eigentlich für die Bayerische Pokalmeisterschaft qualifizieren. Doch trotz einer guten kämpferischen Leistung mussten sie am letzten Spieltag zwei Niederlagen einstecken, und zwar mit 1:2 gegen den HTC Würzburg und mit 1:3 gegen den Nürnberger HTC. Damit erreichten sie nur Platz fünf und die Saison ist für sie beendet.

Die Knaben C 2 hatten am Sonntagnachmittag Heimrecht in der Jahnhalle. Gegen die Spvgg Greuther Fürth waren die 48er haushoch überlegen, konnten aber nur zwei ihrer circa 30 Torschüsse zum 2:0-Endstand in Treffer ummünzen. Besser funktionierte es mit dem Abschluss gegen den deutlich schwereren zweiten Gegner, die HG Nürnberg 3. In einem taktisch geprägten Spiel konnten die Turnerbuben sich aus einer sicheren Defensive heraus leichte Vorteile erspielen und diese auch in Treffer umsetzen. So gewann man diese Partie am Ende mit 4:1.

Einen deutlichen Sprung nach vorne im Vergleich zum Saisonbeginn haben die Mädchen C 3 und 4 gemacht. Hat man im Herbst noch klare Niederlagen einstecken müssen, so konnte man am Sonntag in der Hochederhalle gut mithalten. Schwabach 3 trennte sich von der Spielgemeinschaft CaM Nürnberg/SF Großgründlach mit 1:1 und unterlag dem Nürnberger HTC 3 knapp mit 1:2. Die vierte Mannschaft spielte gegen den TB Erlangen 2 0:0 unentschieden, gewann gegen die HG Nürnberg 2 mit 2:0 und musste sich nur der HGN 3 mit 1:2 beugen.

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Herren halten trotz Niederlage die Klasse (Bericht 11./12.02.17)

 

Die 1. Herren der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach können aufatmen. Zwar verloren sie am vergangenen Wochenende ihr Auswärtsspiel bei der HG Nürnberg mit 4:5, doch aufgrund der Ergebnisse der 2. Regionalliga, muss nur eine Mannschaft aus der Oberliga absteigen. So bleibt den Schwabachern der bittere Gang in die 1. Verbandsliga erspart. Die 2. Herren trotzten dem Tabellenzweiten Schweinfurt einen Punkt ab und auch die 2. Damen feierten mit einem Sieg gegen den NHTC einen erfolgreichen Saisonabschluss.

Am Sonntagmittag stand für die 1. Herren der letzte Spieltag der Hallensaison an. Gastgeber war die 2. Mannschaft der HGN in der Nürnberger Siedlerhalle. Bereits vor der Partie stand fest, dass beide Teams aufgrund der Tabellenkonstellation in der 2. Regionalliga nicht mehr absteigen können.

Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Die HGN erwischte allerdings den besseren Start und nutzte schon nach wenigen Sekunden eine Unachtsamkeit in der Schwabacher Defensive zum 1:0. Die Gäste hatten auch nach diesem Gegentreffer Probleme, zu ihrem Spiel zu finden, und mussten so in der 10. Minute das 2:0 hinnehmen. Erst hierauf kam Schwabach besser in die Begegnung und hatte durch Marc Trautvetter und Tim Schmidthammer gute Gelegenheiten auf den Anschlusstreffer. Beide scheiterten jedoch am starken Nürnberger Torhüter. In der 18. Minute konnte Joakim Metscher eine Strafecke der Nürnberger nur noch mit dem Körper vor der Linie abwehren, was einen Siebenmeter für die Gastgeber zur Folge hatte. Dieser wurde auch souverän zum 3:0 verwandelt. Nur zwei Minuten später verkürzte Nils Hitzinger per Strafecke auf 3:1. In der Folgezeit ergriffen die Schwabacher immer mehr die Initiative in der Begegnung, scheiterten jedoch immer wieder am Nürnberger Schlussmann. Auch ein Siebenmeter wurde in der 26. Minute vergeben. Kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit bekam die HGN erneut einen Siebenmeter zugesprochen, der wieder verwandelt wurde. So stand es zur Halbzeit bereits 1:4 aus Schwabacher Sicht.

Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. In der 34. Minute gelang Christian Leberl per Strafecke das 4:2 und Marc Trautvetter verwertete in der 42. Minute ebenfalls eine Strafecke zum 4:3-Anschlusstreffer. Bei weiteren Möglichkeiten im Verlauf der 2. Halbzeit scheiterte man dann wieder am gegnerischen Torhüter und auch dreimal an Pfosten oder der Latte. So konnte die HGN in der 57. Minute das vorentscheidende Tor zum 5:3 erzielen. Das 5:4 durch Hitzinger nach Ablauf der Spielzeit war nur noch Ergebniskosmetik und so blieb es bei der knappen Niederlage für die Schwabacher.

Ein sehr enges Spiel hatten am Samstagabend auch die 2. Herren zu bewältigen. Zu Gast war die Mannschaft des Tabellenzweiten HC Schweinfurt. Nachdem man bereits in der Vorwoche den Klassenerhalt sichern konnte, wollte man im letzten Saisonspiel nochmals punkten.

Die 1. Halbzeit verschliefen die Schwabacher jedoch komplett und hatten dem Gegner nur wenig entgegenzusetzen. So musste man mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeit gehen. Im zweiten Spielabschnitt drehten die Gastgeber das Geschehen zu ihren Gunsten und ergriffen das Kommando in der Partie. So war es erst Luca Schneider, der sein Team auf 1:2 heranbrachte. Und nur kurze Zeit später konnte Oliver Golker das Spiel per Siebenmeter ausgleichen. In der letzten Spielminute wurde der Punktgewinn allerdings noch einmal gefährdet, da Schweinfurt einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Torhüter Peter Winkler konnte diesen jedoch entschärfen und so blieb es beim 2:2. In der Abschlusstabelle belegen die Schwabacher so den respektablen 4. Platz der Verbandsliga.

Auch die 2. Damen hatten am vergangenen Samstag das letzte Saisonspiel in der heimischen Jahnhalle. Gegner war die 2. Mannschaft des Nürnberger HTC. Nach einer über weite Strecken konzentrierten Leistung, konnte man diese mit 4:2 besiegen und sich so den 2. Platz in der Verbandsliga sichern.

Die Gäste aus Nürnberg, die ohne Torhüterin angereist waren, konnten zu Beginn der Partie noch gut mitspielen und machten es den Schwabacherinnen nicht leicht ihr Spiel aufzuziehen. So war es in den ersten zehn Minuten ein zähes Ringen ohne große Torannäherungen. In der 11. Minute sollte Christine Schleicher dann jedoch das 1:0 per Strafecke gelingen. Nur wenige Minuten später konnte der NHTC allerdings ausgleichen. Die erneute Führung für Schwabach erzielte Svenja Bussinger in der 24. Minute. Mit diesem knappen Ergebnis ging es für beide Mannschaften auch in die Halbzeitpause.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn verhinderte Torhüterin Rebecca Haas durch eine starke Parade den erneuten Nürnberger Ausgleich und nur wenige Augenblicke später schoss Schleicher eine erneute Strafecke zur 3:1-Führung ein. Doch bereits in der 43. Minute konnten die Nürnbergerinnen auf 3:2 verkürzen. Nach diesem erneuten Gegentreffer war Schwabach anzusehen, dass man die Vorentscheidung suchte. So traf Schleicher in der 46. Minute zwar nur die Latte, aber bereits zwei Minuten später konnte Anna-Lena Müller zum 4:2 treffen. In den letzten Minuten stand man defensiv stabil und konnte so das Ergebnis bis zur Schlusssirene halten. In der Abschlusstabelle konnten die Schwabacher durch diesen Sieg auf einen hervorragenden 2. Platz in der Verbandsliga klettern.

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Tabellenführer zu stark für Damen und Herren - Mädchen A mit Platz 3 bei Bayerischer (Bericht 28./29.01.17)

Am vergangenen Wochenende mussten beide Oberliga-Mannschaften der Hockeyabteilung des TV48 Schwabach jeweils gegen den Tabellenführer antreten. Die Herren wehrten sich lange, verloren am Ende jedoch knapp beim ASV München. Ähnlich erging es den Damen, die im Heimspiel gegen Erlangen eine 3:4-Niederlage hinnehmen mussten. Die zweiten Mannschaften machten es besser und konnten ihrerseits wichtige Punkte sammeln.

Die 1. Herren waren am Samstagnachmittag beim Tabellenführer ASV München zu Gast. Trotz einer guten und konzentrierten Leistung konnte man den Sieg der Gastgeber jedoch nie gefährden und steckt zwei Spieltage vor Saisonende weiterhin mitten im Abstiegskampf fest.

Die Partie begann sehr verhalten und ausgeglichen. Beide Mannschaften setzten die Priorität auf eine stabile Defensive und so dauerte es fünf Minuten, bis auf beiden Seiten die ersten Chancen erspielt wurden. Der ASV übernahm in der Folgezeit ein wenig mehr die Initiative in der Begegnung und hatte durch zwei Strafecken gute Gelegenheiten auf den Führungstreffer. Diese konnten zwar noch abgewehrt werden, aber in der 9. Minute war die Kugel dann doch im Tor der Schwabacher. Nur zwei Minuten später erhöhte München sogar auf 2:0. Nach diesen beiden Gegentoren fanden auch die Schwabacher wieder zu ihrem Spiel. In der 17. Minute gelang Nils Hitzinger durch eine Strafecke der 2:1-Anschlusstreffer. In dieser Phase waren die Gäste in der Chancenverwertung jedoch zu nachlässig. Und so konnte München in der 21. Minute wieder auf 3:1 davonziehen. Kurz vor der Halbzeit musste man auch noch einen Siebenmeter hinnehmen, den ein Münchner Spieler souverän zum 4:1 verwandelte.

Trotz des Gegentreffers kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Schwabacher mit mehr Elan aus der Halbzeitpause. In den ersten Minuten war man sogar die spielbestimmende Mannschaft und schnürte den Gegner tief in dessen Hälfte ein. Doch wie bereits im ersten Spielabschnitt machten die Gäste zu wenig aus ihren Chancen. Erst in der 42. Minute sollten die Bemühungen belohnt werden. Johannes Vydra bekam im Zweikampf mit dem gegnerischen Torhüter einen Siebenmeter zugesprochen und verwandelte diesen auch sicher zum 4:2. Bereits in der 49. Minute konnte der ASV allerdings den Spielstand wieder auf 5:2 ausbauen. In den letzten zehn Minuten der Begegnung versuchten die Schwabacher noch einmal alles. Mehr als der Treffer zum 5:3 in der 58. Minute durch Christian Leberl sollte jedoch nicht herausspringen. Vor den letzten beiden Spieltagen liegt man so weiterhin mit 10 Punkten auf dem 6. Platz in der Oberligatabelle.

Auch die Schwabacher Damen hatten am Samstagabend eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Mit dem TB Erlangen war der aktuelle Tabellenführer zu Gast in der heimischen Jahnhalle. Mit einem Sieg hätte man noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen können, doch der Gegner erwies sich am Ende als zu stark.

Die Partie war von Beginn an sehr ausgeglichen und temporeich. Beide Mannschaften erspielten sich bereits in den ersten Minuten gute Gelegenheiten auf den Führungstreffer. Eine dieser Chancen konnte Alexandra Schwarz dann auch in der 5. Minute nutzen und das 1:0 erzielen. In der 9. Minute legte Schwabach sogar noch nach. Wieder war es Schwarz, die nach einem schönen Solo das 2:0 für ihr Team erzielen konnte. Dieses Mal war die Freude allerdings nur von kurzer Dauer, denn nur eine Minute später gelang Erlangen der 2:1-Anschlusstreffer. Nach diesem Gegentor verloren die Gastgeberinnen etwas die Kontrolle über die Begegnung und so konnte Erlangen in der 18. Minute zum 2:2 ausgleichen. Mit diesem Ergebnis rettete man sich auch in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Schwabacherinnen wieder zielstrebiger auf das Spielfeld. So erzielte Victoria Vockentanz bereits in der 32. Minute durch eine Strafecke das 3:2. Nach diesem Treffer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Bis zur 47. Minute gelang es jedoch keiner Mannschaft, etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Dann sollten es wieder die Erlangerinnen sein, die eine Unachtsamkeit in der Schwabacher Defensive zum 3:3 nutzen konnten. In der 52. Minute musste man den Treffer zum 3:4 hinnehmen. Da auch in den letzten Minuten alle Angriffsbemühungen verpufften, blieb es beim unglücklichen 3:4 aus Schwabacher Sicht. Mit ein bisschen mehr Cleverness im Abschluss wäre ein Punktgewinn in dieser umkämpften Partie durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. So bleibt Schwabach zwei Spieltage vor Saisonende auf dem 3. Platz in der Oberligatabelle.

Einen Punktgewinn konnten dagegen die 2. Damen landen. Im Heimspiel gegen die HG Nürnberg 2 war sogar ein Sieg möglich. Am Ende musste man sich jedoch mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.

Nach einem ausgeglichenen Beginn konnte Rebekka Schmidt in der 7. Minute das 1:0 erzielen. Doch bereits drei Minuten später mussten die Gastgeber das 1:1 hinnehmen. Tina Gerstner und erneut Schmidt brachten die Schwabacherinnen wieder mit 3:1 in Front, ehe Nürnberg kurz vor der Halbzeit der Anschlusstreffer gelang. So ging man mit einer knappen 3:2-Führung in die Kabine. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Begegnung eng und umkämpft. In der 38. Minute war es dann auch wieder die HGN, die zum 3:3 ausgleichen konnte. Bis zum Ende der Partie konnten auf beiden Seiten zahlreiche Chancen nicht genutzt werden und so blieb es beim 3:3-Endstand.

Einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feierten die 2. Herren am Sonntagmorgen. Im Auswärtsspiel gegen TB Erlangen 2 gelang ein nie gefährdeter 10:2-Erfolg.

Das 1:0 durch Lucca Horvath konnte Erlangen zwar noch ausgleichen, aber in der Folgezeit war Schwabach das spielbestimmende Team. Bis zur Halbzeit konnte man so den Vorsprung auf 4:1 durch Tore von Tim Schmidthammer (2) und erneut Horvath ausbauen. Auch im zweiten Spielabschnitt gab Schwabach den Ton an. Gleich zu Beginn erhöhte Schmidthammer auf 5:1. Der zwischenzeitliche Erlanger Anschlusstreffer war nur Ergebniskosmetik und so bauten die Schwabacher die Führung bis zum Ende der Partie durch weitere Treffer von Schmidthammer (3), Horvath und Alexander Rath auf 10:2 aus. Durch diesen Sieg machten die Schwabacher einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Platz drei für die Mädchen A bei der Bayerischen Meisterschaft – das war der Höhepunkt im Jugendbereich der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende. Außerdem qualifizierten sich die männliche Jugend B für die Bayerische Meisterschaft und die Knaben B für den Pokal.

Die Mädchen A starteten in die Bayerische Meisterschaft am Sonntag in Nürnberg mit der Partie gegen den Lokalrivalen HG Nürnberg. Die 48erinnen begannen motiviert und hatten vom Anstoß weg die erste Chance, doch den ersten Treffer erzielte nur kurz darauf die HGN durch eine Strafecke. Nur wenige Minuten später beendete aber Jaqueline Weber einen schnellen Konter mit dem Ausgleichstreffer. Kurz vor der Halbzeit war es wieder die HGN, die durch eine Ecke mit 2:1 in Führung gehen konnte. Davon unerschüttert starteten die 48erinnen mit hohem Tempo in die zweite Hälfte: Emelie Haas konnte einen schönen Angriff zum 2:2-Ausgleich nutzen. Auch weiterhin war es ein Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch im Vergleich zu den bisherigen Spielen in der Saison ließ die Schwabacher Defensive diesmal im eigenen Kreis etwas mehr zu, so dass Nürnberg noch zwei weitere Ecken zugesprochen bekam, die auch umgehend zum 2:4-Endstand verwandelt wurden.

Gegen den Südmeister ESV München starteten die Turnerinnen schwach, standen zu weit von den Gegenspielerinnen entfernt und ließen diesen dadurch zu viel Raum. Zu häufig konnten die Münchnerinnen in den Schwabacher Schusskreis eindringen und nutzten ihre Chancen dann auch eiskalt: Bis zur Pause klapperte es dreimal im Schwabacher Kasten, womit schon eine Vorentscheidung gefallen war. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache wurde das Schwabacher Spiel besser, die Verteidigung griff und auch nach vorne gab es einige Möglichkeiten. Zählbares kam jedoch auf beiden Seiten nicht mehr heraus, so dass die Partie mit 3:0 für den ESV endete.

Im Duell der beiden Vizemeister der Bezirke ging es zum Abschluss gegen den SB DJK Rosenheim um den dritten Platz. Hochmotiviert starteten die 48erinnen in das Spiel und wurden bereits in der ersten Minute mit dem 1:0 belohnt, als Christin Schöne ein Solo über links erfolgreich abschloss. Nun lief das Schwabacher Spiel und man konnte bis zur Pause drei weitere Treffer zur 4:0-Führung draufpacken. Nach Wiederanpfiff schaltete Schwabach einen Gang zurück, was Rosenheim zum Anschlusstreffer nutzte. Zwar ließen die 48erinnen in der Folgezeit einige Chancen liegen, einmal fand die Kugel aber noch den Weg ins Rosenheimer Tor. Eine Unterzahl nach einer grünen Karte überstand man unbeschadet, so dass es am Ende 5:1 stand. Somit belohnte man sich für eine gute Mannschaftsleistung zum Abschluss einer erfolgreichen Saison mit den Bronzenadeln.

Für die zwei Jahre älteren Jungs, die männliche Jugend B, ging es am Samstag erst noch um die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft. In Würzburg traf man zunächst auf den Tabellenführer HG Nürnberg. Lange Zeit bissen sich die Jungs aus der Noris an der defensiven Spielweise des TV 1848 die Zähne aus, doch dadurch, dass sie jeden kleinen Fehler gnadenlos ausnutzten, kamen sie am Ende doch zu einem klaren 6:2-Erfolg. Die beiden Schwabacher Tore erzielten Tim Distler und Patrick Braun. Im zweiten Spiel gegen den HTC Würzburg hätte eigentlich ein Remis gereicht, um sich das Ticket für die Bayerische aus eigener Kraft zu sichern. Doch die 48er fanden nie recht in diese Partie und ließen sich klar unter Wert, aber für diesen Moment verdient, mit 2:5 abservieren, wobei Tobias Haag und Tim Distler die Ehrentreffer erzielten. Nun war man auf die Schützenhilfe der HGN angewiesen, die diese auch leistete: Sie entschied das Nürnberger Duell gegen den NHTC für sich und verhinderte so, dass der NHTC Schwabach noch einholte. So behielt der TV 1848 seinen zweiten Platz in Nordbayern und darf nächstes Wochenende bei der Bayerischen mitspielen.

Am Samstag bestritt die weibliche Jugend B 2 in Nürnberg einen Verbandsligaspieltag. Das erste Spiel gegen den HC Schweinfurt 2 gewannen die 48erinnen 2:1 durch Tore von Constanze Schröder und Viktoria Kifmann. Mit demselben Ergebnis konnte man auch den Nürnberger HTC 2 besiegen, wobei Viktoria Kifmann beide Tore erzielte. Die Schwabacher Mädels zeigten dabei in beiden Spielen eine tolle Leistung und siegten völlig verdient.

Die Knaben B 1 beherrschten am Sonntag in der heimischen Hochederhalle im ersten Spiel den HC Schweinfurt über die komplette Spielzeit, mussten sich aber mit einem knappen 1:0-Sieg begnügen, da nur Jan Humpenöder ins Schwarze traf. Eine Partie auf Augenhöhe lieferte man sich mit den Nürnberger HTC 2. Obwohl die etwas zwingenderen Chancen auf Schwabacher Seite zu verzeichnen waren, geriet man unglücklich in Rückstand. Mit einer Kurzen Ecke gelang Leo Kosmann der 1:1-Ausgleich. Kurz vor Schluss setzte sich Leo Kosmann auf der rechte Seite durch und schloss sein Solo mit einem überlegten Pass auf Jan Humpenöder ab, der den 2:1-Siegtreffer markierte. Als Außenseiter ging man in die Partie gegen den NHTC 1. Wie erwartet dominierten die Jungs aus der Noris die Partie, doch die 48er verteidigten sehr geschickt und konnten sogar einige Konterchancen erspielen. Durch eine kleine Unachtsamkeit fing man sich doch noch einen Treffer ein und musste sich trotz der guten Leistung mit 0:1 geschlagen geben. Als Vierter in Nordbayern dürfen die Knaben im Februar an der Bayerischen Pokalmeisterschaft teilnehmen.

Gute Leistungen zeigten die Mädchen B 2, die ebenfalls am Sonntag in der Hochederhalle spielten. Gegen den Zweiten der Verbandsliga, die HG Nürnberg, erreichten die Turnerinnen nach großem Kampf ein 1:1-Unentschieden. In der zweiten Partie gegen die Spvgg Greuther Fürth 2 waren die 48erinnen eigentlich die deutlich bessere Mannschaft, versäumten es aber, ein Tor zu schießen, so dass sie sich mit einem 0:0-Remis zufrieden geben mussten.

Die Knaben D 1 mussten am Samstag in Würzburg wegen zahlreicher krankheitsbedingter Absagen ohne Auswechselspieler auskommen und schlugen sich für diese Konstellation sehr achtbar: Neben drei Siegen gegen die Spvgg Greuther Fürth mit 4:0, den TB Erlangen mit 2:1 und den HC Schweinfurt mit 10:0 musste man sich nur dem Nürnberger HTC knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Bei den Knaben D 2 standen am Sonntag in der Hochederhalle das Lernen und der Erwerb von Spielpraxis im Vordergrund. So ist es auch kein Beinbruch, wenn es zu keinem Punktgewinn reichte, auch wenn man gegen die HG Nürnberg 2 (0:1) und die Spvgg Greuther Fürth 2 (2:3) nahe dran war. Etwas klarer waren die Niederlagen gegen den TB Erlangen 2 mit 0:4 und die HG Nürnberg1 mit 2:5.

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