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Sommerfest 2017

Flamme empor!

Wie wird das Wetter? Besorgt blickte Martin Weniger – der technische Leiter des Vereins – auf die regionale Wetterkarte. Denn er und Andi Pechan tragen die Verantwortung für das diesjährige Sommerfest mit dem verspäteten Sonnwendfeuer. Der volle Terminplan ließ ja keinen anderen Termin zu. Es wurde auf Freitag der 14. Juli festgelegt. Neben den Franzosen, die ihren Nationalfeiertag feiern feiert man also auch in Schwabach. Und das Wetter beginnt vielversprechend.

Zur Spaß-Olympiade für Groß und Klein scheint meist die Sonne. Das Thermometer steigt auf 22 Grad. Die Teilnehmer haben viel Spaß an den sieben Stationen und zum Abschluss überreicht Jenny (Hähnel) – unsere Vereinsjugendleiterin – auch noch kleine Geschenke. Was will man mehr?

Doch dann um 17 Uhr schüttet es wie aus Eimern. Der kunstvoll aufgeschichtete Holzstoß ist pitschnass. Welch eine Katastrophe. Denn ein Zurück ist nicht mehr möglich. Alles wurde perfekt vorbereitet. Die Sau dreht am Spieß, das Bier steht bereit. Der Service wartet auf die Gäste. Also zeigt sich Petrus gnädig. Er ruft Aiolos zur Hilfe, der bläst die Wolken weg. Die Sonne scheint und trocknet die Stühle, die Tische und den Holzstoss des Feuers. Das Fest beginnt, wie geplant pünktlich um 18 Uhr auf der Terrasse.DSC00278
Adelheid Habiger hebt den Taktstock und der Musikzug beginnt mit einem Marschlied, gefolgt von einem bunten Melodienstrauß. In den Pausen tritt die Musikgruppe Rotten Bones auf. Auch für die Sonnwendfeier ist alles klar. Gerda Braun hat Fackeln besorgt und beim Eintritt der Dunkelheit ziehen die Kinder im Schein dieser Fackeln um das Gelände des Vereins und entzünden das Feuer. Der Musikzug spielt das Lied „Flamme empor“. DSC00295

Ein Lied der Freiheitskriege gegen Napoleon. Und das am französischen Nationalfeiertag! Der Text des Liedes stammt ursprünglich aus dem Jahr 1791, das Lied selbst entstand im Jahr 1814. Anschließend noch Glück auf... - Glück das kann jeder gebrauchen. Ruhig wird es, als die Flammen so gegen den Himmel züngeln. Die Gedanken vieler Gäste gehen zurück in die eigene Kinder und Jugendzeit. Man erinnert sich. Ach...

Lange sitzen die Gäste so. Doch um 23 Uhr erinnert sich Petrus und schickt die letzten Gäste mit einem gewaltigen Regenschauer heim. Es war ein gelungenes Sommerfest, so die einhellige Meinung.

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