Jahnstraße 6
91126 Schwabach

Telefon 09122 / 2583
Telefax 09122 / 2960

  • Willkommen beim TV 1848 Schwabach
  • Basketballerinnen 2014
  • 2015 Faustballerinnen
  • 2014 Fussball U7
  • Judofreizeit 2015
  • Stadtmeisterschaft Leichtathletik 2015
  • 2015 Musikzug Kalenderbild
  • Siegerehrung Herren Intern. Hockey-Turnier 2014
  • Taekwondo Kup-Prüfung 2015
  • Mannschaft Gauturnentscheid 2014
  • Turner Ex-Kneipe Bavaria - Karfreitagswanderung
  • Ehrenrat 2015
  • Langjährige und verdiente Mitglieder 2015

Teste Dein Können - "Das Sportabzeichen"

Die letzten drei der sieben ein halb Runden sind die wahre Herausforderung, sagt Gerda Braun, die Vorsitzende des Breitensport Vereins TV 1848 Schwabach. Die drei mal 400m - die ziehen sich … Doch dann ist es geschafft, man fällt ins Ziel und ist stolz. Es ist der krönende Abschluss eines jeden Jahres für viele sportive Schwabacher. Im Dezember werden sie dann belohnt. Die Schüler, die Sportler und die Freizeitsportler bei der jährlichen Verleihung des Deutschen Sportabzeichens. Dabei muss man nicht mal beim Verein sein, wenn man es ablegen will. (Die Abnahmetermine unten)

Doch was ist das Sportabzeichen?

Es ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik mit Ordenscharakter. Es wird in Gold Silber und Bronze vergeben. Diese Bandschnalle gehört an jede Uniform eines jeden Polizei- oder Feuerwehrmanns(Frau). Das Abzeichen ist eine Auszeichnung für überdurchschnittliche und vielseitige Leistungsfähigkeit. Ein ganz persönlicher Leistungscheck. Hier werden die vier motorischen Grundfähigkeiten abgerufen

Gefragt sind Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer.

Koordination - wie Hochsprung oder Seilspringen, Schnelligkeit- im Sprint oder beim Schwimmen, Kraft - wie Kugelstoßen oder Medizinballwerfen, Ausdauer z.B im 3000m Lauf, oder Radfahren 20km, oder Schwimmen (verschiedene Langstrecken). Es gibt aber noch andere Möglichkeiten um das Abzeichen zu erlangen. Fragen Sie einfach im Verein nach.

Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gestellt. Die Leistungsanforderungen, nach Altersgruppen gestaffelt, sind zu schaffen. Beste Voraussetzungen also auch mit Nachbarn, Freunden und Kollegen zu Trainieren. Man bewegt sich so viel an der Luft. Sport ist das perfekte Gegengewicht zum Stress im Alltag. Sport macht den Kopf frei. Die fachkundige Leiterin der LA Abteilung der „48er“ bietet ein gezieltes Vorbereitungstraining an. Enikö Mittler wird jeden Freitag ab 7.4. von 19.30 Uhr eine Stunde lang mit den Anwärtern gezielt trainieren.

Hier die Abnahme Termine zum Sportabzeichen, an diesen Tagen kann man dann seine Leistung unter Beweis stellen:

Leichtathletik:
Freitag 30.6.17 ab 18.30 Uhr TV 1848 Jahnplatzsportabz
Freitag 21.7.17 ab 18.30 Uhr TV 1848 Jahnplatz
Freitag 28.7.17 ab 18.30 Uhr TV 1848 Jahnplatz

Schwimmen:
Sonntag 23.7.17 um 8.30 Uhr Parkbad Schwabach Eingang
Sonntag 30.7.17 um 8.30 Uhr Parkbad Schwabach Eingang

Radfahren:
Bitte Tel. anmelden bei Enikö Mittler - 01782924820
Sonntag 25.6.17 8.00 Uhr TV 1848 Eingang Gutenbergstraße
Sonntag 16.7.17 8.00 Uhr TV 1848 Eingang Gutenbergstraße

DruckenE-Mail

Goldener Schläger geht wieder nach Österreich (Bericht 18./19.03.17)

GSSStark österreichlastig war das Teilnehmerfeld bei der 22. Auflage des Freizeithockeyturniers beim TV 1848 Schwabach am vergangenen Wochenende: Drei der sechs Gästemannschaften, die die „Schwabacher Goldschläger“ begrüßen konnten, kamen aus der Alpenrepublik. Der Wanderpokal in Form eines mit Blattgold überzogenen Hockeyschlägers ging auch nach Österreich, da das Team „Dr. Stone and Friends“ vom HC Wels seinen Vorjahressieg wiederholen konnte.

Aber auch die Lokalmatadore schlugen sich bei dem Turnier, bei dem im Modus „jeder gegen jeden“ mit 20 Minuten Spielzeit gespielt wurde, recht wacker. Zum Auftakt traten die „Goldschläger“ am Samstag gegen das einzige weitere fränkische Team, die „Knoblauchschlenzer“ aus Großgründlach, an. In einem munteren, kämpferischen Spiel gab es Chancen auf beiden Seiten, wobei die besseren Möglichkeiten auf Schwabacher Seite lagen, doch der Gästetorwart verhinderte einen Torerfolg. Auch als Michael Herzog eine Minute vor Schluss frei vor ihm auftauchte, behielt der Keeper die Oberhand und rettete seinem Team das 0:0. Im zweiten Spiel setzte der Titelverteidiger aus Wels die 48er von Anfang an stark unter Druck, doch konnte beim ersten Konter Jens Hitzinger nach einer Vorlage von Monika Marschel mit einem Schlenzball die überraschende Führung erzielen. „Dr. Stone“ ließ sich davon aber nicht schocken, setzte sein druckvolles Spiel fort und konnte bei zwei schnellen, präzisen Angriffen in der 11./15. Minute das Spiel zum 2:1 drehen. Zwar hatte Jens Hitzinger zum Schluss noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch der Welser Torwart reagierte hervorragend und hielt den verdienten Sieg für sein Team fest.

Den ersten Erfolg feierten die „Goldschläger“ gegen die „Wadlbeißer“ vom HC Wiener Neudorf. Nach einem ausgeglichenen Start übernahmen sie nach und nach das Kommando und gingen in der zwölften Minute durch einen Flachschuss ins lange Eck von Andrea Braun verdientermaßen in Führung. Die Chance zum 2:0 kurz vor Schluss wurde zwar vergeben, doch war der erste Dreier perfekt. Furios war der Start gegen die Anhaltiner Blitze vom Osternienburger HC: Schon nach vierzig Sekunden lenkte Jens Hitzinger ein scharfes Zuspiel von Lutz Görgens zum 1:0 in den Gästekasten. Vier Minuten später erhöhte Görgens selbst durch einen Schlenzball vom Schusskreisrand auf 2:0. Die wie immer sicher kombinierenden Gäste aus Sachsen-Anhalt konnten zwar in der zwölften Minute verkürzen, doch mit dem schönsten Tor des Tages entschied Klaus Wiedemann drei Minuten vor Schluss die Partie: Sein überlegter Heber über den liegenden Torwart in den rechten oberen Winkel brachte den 3:1-Endstand.

Das erste Spiel am Sonntagmorgen gegen die „Mötzis“ aus Mödling bei Wien hatte den typischen Charakter einer Partie nach einem langen Turnierabend: Es wirkte etwas zerfahren und zeitweise hektisch. Dabei waren die „Goldschläger“ eigentlich immer am Drücker, erspielten sich dabei aber nur wenige echte Chancen, von denen ein Stecher von Jens Hitzinger, der knapp vorbei ging, und ein Schuss von Lutz Görgens in die Schienen des Torwarts die besten waren. Auf der anderen Seite hatten die Österreicher keinen einzigen Torschuss zu vermelden, so dass es beim 0:0 blieb. Der letzte Gegner von Argo Berlin hatte zuvor stets drei „Goldschläger“ ausgeliehen, da er nur mit einem Rumpfteam angereist war. Nun holte er sich Unterstützung aus Osternienburg und brachte die Schwabacher Verteidigung mächtig ins Schwitzen. Trotz des Drucks der Gäste war es aber Schwabach, das nach fünf Minuten in Führung ging. Klaus Wiedemann führte einen Entlastungsangriff über rechts; bei der Abwehr seines Passes nach innen behinderten sich der Torwart und ein Verteidiger, so dass Andrea Braun als lachende Dritte aus einem Meter einschieben konnte. Argo drückte weiter und wollte schon in der zehnten Minute über den Ausgleich jubeln, doch brachte Torwart Wolfram Schröttel seinen Schläger noch irgendwie an die Kugel, die auf dem Weg ins Tor war. Ein schöner, schneller Spielzug erbrachte freilich eine Minute später doch den Ausgleich. Der Rest der Spielzeit war weitgehend ein Schwabacher Abwehrkampf, der mit etwas Glück überstanden werden konnte, so dass es beim 1:1 blieb.

Freizeit_siegerehrung

Zur Siegerehrung hatten sich Stadtverbandsvorsitzender Helmut Gruhn und Gerda Braun als Vereinsvorsitzende des TV 1848 Schwabach eingefunden und konnten dem Heimteam immerhin zum dritten Platz mit neun Punkten gratulieren. Den goldenen Schläger jedoch überreichten sie an die Gäste aus Wels, die mit 13 Punkten zwei Zähler mehr als Argo auf dem Konto hatten.

Folgende „Goldschläger“ waren im Einsatz: Andrea Braun, Bella Drozynski, Lutz Görgens, Michael Herzog, Jens Hitzinger, Monika Marschel, Anja Meßberger-Haas, Werner Romann, Gerhard Schneider, Wolfram Schröttel, Kornelia Weiß, Klaus Wiedemann; Trainer Boris Rembeck.

P1140950

DruckenE-Mail

Ehre für "Mutter der Abteilung"

Ehrung für langjährige Verdienste in der Judoabteilung

Im Zuge der Jahreshauptversammlung der Judoabteilung des TV 1848 Schwabach wurde Susanne Brittling für Ihre Verdienste rund um die Abteilung mit der silbernen Ehrennadel des Bayerischen Judoverbandes (BJV) geehrt.

Dieses Jahr standen bei der Judoabteilung Neuwahlen an. Eines dieser Ämter ist das des Kassierers. Seit nunmehr 22 Jahren wurde das Amt ehrenamtlich von Susanne besetzt. Auf Grund von beruflichen, privaten und gesundheitlichen Belangen hat sie sich dazu entschlossen, nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Dadurch verliert die Abteilung nicht nur eine überaus zuverlässige Kassiererin, welche die Abteilung über mehr als zwei Jahrzehnte finanziell „gemanagt“ hat, sondern auch einen wunderbaren Menschen, der seine privaten Bedürfnisse oft zum Wohle der Abteilung in den Hintergrund gestellt hat. Die zahlreichen Stunden auf der Judomatte als Übungsleiterin für Kinder und Frauen, Großteile der Organisation für Veranstaltungen und wenn man so sagen will für eigentlich jeden Aufgabenbereich, war Susanne neben ihrem eigentlichen Amt zuständig. Nicht umsonst nannte sie Abteilungsleiter Jochen Heruth bei der Verabschiedung „Die Mutter der Abteilung“. Diese Worte brachten es wohl am deutlichsten auf den Punkt welchen Stellenwert Susanne für die Abteilung, die Kinder, deren Eltern und alle Freunde hat. Es soll ein Abschied auf Zeit sein, bei dem sich die Wege sicherlich nicht trennen werden.

Anlässlich dieser Verdienste und Wertstellung von Susanne, war die Auszeichnung ausgesprochen durch die Vizepräsidentin des Bayerischen Judoverbandes Elli Grünewald und Jugendreferent Jochen Heruth, ein gelungener Abschluss dieser Ära. Susanne ist ab sofort nicht nur stolze Trägerin des schwarzen Gürtels den sie sich während dieser Zeit erkämpft und erarbeitet hat, sondern auch Besitzerin der silbernen Ehrennadel des BJV.

Die gesamte Abteilung und Vorstandschaft bedankt sich für das Engagement und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

DruckenE-Mail

Der Fluß bleibt sauber

Besichtigung der Schwabacher Kläranlage

Kläranlagen gehören nicht unbedingt zu den Topzielen von Vereinsausflügen. Die Besichtigung der Schwabacher Anlage im März war aber wirklich einen Besuch wert, so das übereinstimmende Urteil der Kneipenmitglieder.

Die Erläuterungen des stellvertretenden Betriebsleiters Thomas Richter waren hoch-interessant, hatten sich doch bisher die wenigsten Gedanken gemacht, welcher immense Aufwand mit den Abwässern aus dem 186 km langen Kanalnetz unserer Heimatstadt geschehen muss, bevor sie mit einem Reinigungsgrad von ca. 98 % in die Rednitz geleitet werden können. Angefangen von der imponierenden Schalt-anlage, den verschiedenen Vorklär-, Belebungs- und Nachklärbecken, den Faul-türmen, der Schlammpresse, den Gasbehältern und dem Blockheizwerk usw. – man kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Eine hochkomplizierte aber auch hocheffiziente Anlage zu unser aller Wohl. Natürlich war man sich einig, in Zukunft noch mehr darauf zu achten, was man alles dem Kanalnetz anvertraut. Ein Besuch der Schwabacher Kläranlage ist auf jeden Fall zu empfehlen – es stinkt auch nicht!DSCN2087

Ein geselliges Beisammensein im Vereinsheim, zu dem sich noch einige verhinderte „Kneipianer“ gesellten, rundete diese gelungene Veranstaltung ab.

DruckenE-Mail

„48er Musikzug“ feiert 60. Geburtstag - 2. Teil – die Jahre 1977 bis 1997

„48er Musikzug“ feiert 60. Geburtstag -Fasching in Winterthur - Dirigent Klaus Meyer die Jahre 1977 bis 1997

In den folgenden Jahren konnte diese „musische“ Abteilung des Turnvereins 1848 Schwabach ihre musikalischen Leistungen beachtlich steigern und erfreute sich mit ihrer volksnahen Blasmusik auf unterschiedlichsten Festen und Veranstaltungen - nah und fern – einer steigenden Beliebtheit bei Alt und Jung.

Nach langen Jahren, seit 1964 Dirigent des Musikzuges, übergab Klaus Meyer 1979 sein Amt an Norbert Zink. In der Folge wechselte die muskalische Leitung nochmals von 1984 bis 1988 auf Klaus Meyer und von 1989 bis 1997 übernahm dann Norbert Zink wieder den Dirigentenstab.

Weiterlesen

DruckenE-Mail

Hockey Deutsche Meisterschaft der weiblichen Jugend A

Mannheimer Meisterjubel vor ganz großer Kulisse

5:1-Finalsieg bei Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft der weiblichen Jugend A in der Hocheder-Sporthalle - TV 1848 guter Gastgeber

Bericht von Wolfram Schröttel, Fotos von Roland Jainta - mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblatts

hst-sport2-040-270217-8So viele Zuschauer hat die Hans-Hocheder-Halle schon lange nicht mehr gesehen: Bei der von der Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach als Beitrag zum Stadtjubiläum veranstalteten Deutschen Hallenhockeymeisterschaft der weiblichen Jugend A waren vor allem am Finaltag fast alle Plätze belegt.hst-sport2-040-270217-6 Die Begleiter der Gastmannschaften sorgten für prächtige Stimmung und machten das taktisch geprägte Turnier zu einem echten Highlight, auch wenn das spielerische Niveau nicht ganz den hochgespannten Erwartungen entsprach. Den Meisterwimpel sicherte sich mit dem Mannheimer HC die Mannschaft, die über das ganze Turnier hinweg auf dem höchsten Niveau spielte. Der 5:1-Endspielsieg über das Überraschungsteam Eintracht Braunschweig war dann auch in der Höhe völlig verdient.

Die Vorrunde

hst-sport1-039-270217-3Viele spannende und hart umkämpfte Spiele sowie beste Stimmung in der Halle boten bereits die Gruppenspiele am Samstag. In der Gruppe A schaffte der süddeutsche Vizemeister Mannheimer HC einen Durchmarsch mit drei Siegen, die zum Teil am seidenen Faden hingen. In ihrem ersten Spiel gegen den Westzweiten Club Raffelberg legten die Mannheimerinnen wie die Feuerwehr los und gingen bereits in der vierten Minute in Führung. Kurz darauf erhöhte Mannheim auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel glich Raffelberg jedoch durch zwei Treffer aus. Erst in der vorletzten Minute gelang Nationalspielerin Sonja Zimmermann das 3:2 für Mannheim. Gegen den Dritten der Nord-Ost Meisterschaft, Eintracht Braunschweig, lag Mannheim früh vorne. Per Siebenmeter gelang das 2:0. Zwar erzielte Braunschweig den Anschlusstreffer, doch blieb es beim 2:1 für Mannheim. Ruhiger ließ es der MHC gegen Nordostmeister Club an der Alster angehen. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte für die Vorentscheidung, nach dem Wechsel gelang Mannheim noch ein Treffer zum 3:0.

hst-sport1-039-270217-2Alle drei anderen Teams in der Gruppe gewannen genau ein Spiel und waren am Ende punktgleich: Eintracht Braunschweig hatte gleich zu Turnierbeginn mit dem 1:0-Erfolg gegen den Club an der Alster für eine Überraschung gesorgt. Der Club an der Alster seinerseits besiegte im torreichsten Spiel der Vorrunde den Club Raffelberg mit 4:2. Raffelberg selbst feierte seinen Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Braunschweig. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang das 2:1. Doch reichte ihnen dieser Sieg nicht, da Braunschweig immer noch einen Treffer im Torverhältnis besser war. So belegte Raffelberg Platz drei vor dem Club an der Alster.

hst-sport1-039-270217In der Gruppe B setzte der Münchner SC gleich im ersten Spiel ein Ausrufezeichen. Als Dritter der Süddeutschen Meisterschaft besiegten die Bayern den süddeutschen Meister Bietigheimer HC mit 2:1. Der BTHC war zwar in Führung gegangen, doch glich München aus und ging kurz vor der Pause in Führung. Beim 2:1 blieb es bis zum Schluss. In ihrem zweiten Spiel gegen den Nordost-Zweiten, den Harvestehuder THC, sahen die Münchnerinnen lange wie die Verlierer aus, lagen doch die Nordlichter, die mit der dünnsten Personaldecke angetreten waren, mit 2:0 vorne. In der Schlussphase hatte München den längeren Atem und drehte die Partie innerhalb von vier Minuten zum 3:2-Sieg, der dem MSC frühzeitig die Halbfinal-Qualifikation einbrachte, weil sich gleich zu Beginn Westmeister Uhlenhorst Mülheim und der Harvestehuder THC beim 2:2 gegenseitig die Punkte weggenommen hatten. 1:1 trennte sich Mülheim von Bietigheim. Dieses Unentschieden sollte der einzige Punktgewinn für den Südmeister bleiben, der damit nur Rang vier in der Gruppe belegte. Ihr letztes Spiel verloren die Bietigheimerinnen nämlich gegen Harvestehude mit 0:2. Trotz dieses Erfolges musste Harvestehude sich mit dem dritten Platz in der Gruppe begnügen, da Uhlenhorst Mülheim sich im letzten Spiel der Vorrunde mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg noch an den Hamburgerinnen vorbeischob.

Die Halbfinale

hst-sport1-039-270217-4Erst im Penalty-Shoot-Out konnten in den Halbfinals am Sonntagmorgen die Finalteilnehmer bestimmt werden. Nach der regulären Spielzeit hatte es zwischen dem Mannheimer HC und Uhlenhorst Mülheim 2:2 gestanden. Emma Boermanns brachte Uhlenhorst nach einem Spielzug über wenige Stationen in Führung (2.). Nachdem Mülheim zweimal mit einer kurzen Ecke an Torhüterin Selina Müller gescheitert war (8.), machten es die Mannheimerinnen besser: Sonja Zimmermann versenkte eine Strafecke zum Ausgleich (10.). Unmittelbar vor der Pause ging Mannheim sogar in Führung, als Emma Förter einen schönen Angriff über rechts erfolgreich abschloss. Drei Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Emma Boermanns über rechts durch, und Maren Kiefer schloss zum 2:2 ab. Im Penaltyschießen erwies sich Mannheims Torhüterin Selina Müller als unüberwindbar, während ihre Kolleginnen Sonja Zimmermann und Camille Nobis zum 4:2-Erfolg trafen.

Das zweite Halbfinale zwischen München und Braunschweig endete nach 30 Minuten 1:1. In der zehnten Minute hatte der MSC eine Strafecke, bei der Philin Bolle aufs Tor schoss, die Kugel wurde jedoch auf der Linie abgeblockt. Mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit ging München dann doch noch in Führung, als Paulina Nicklaus eine Kurze Ecke verwandelte. Nach dem Seitenwechsel drängte Münchnerinnen vehement auf das 2:0, doch liefen sie in einer der Konter, der aus heiterem Himmel durch Viktoria Albe abschloss den Ausgleich für Braunschweig brachte (26.). Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Penaltyschießen. Nach den ersten drei Paaren stand es unentschieden (3:3), da Viktoria Albe und Clara Fall für Braunschweig und Philin Bolle und Katharina Kirschbaum für München verwandelten. In der vierten Runde trafen sowohl Bolle als auch Albe, beim fünften Versuch blieben jeweils die Torhüterinnen Siegerinnen. Erst als Verena Neumann (München) daneben gezielt und Josephine Lampe für Braunschweig verwandelt hatte, stand der 5:4-Sieg der Niedersächsinnen fest.

Das Finale

Vor mehreren Hundert Zuschauern in der fast voll besetzten Hochederhalle zogen die Spielerinnen des Mannheimer HC und von Eintracht Braunschweig an der Hand von Schwabacher Hockeykindern zum Finale in die Arena. Nach der namentlichen Vorstellung war bei der Nationalhymne Gänsehaut angesagt. Mannheim legte nach dem Anpfiff sofort los und erspielte sich noch in der ersten Minute eine Strafecke. Mit einem platzierten, hohen Schlenzball brachte Sonja Zimmermann ihr Team in Führung. Nun hatten die Mannheimerinnen in einem ruhigen, geordneten Spiel leichte Vorteile, ehe Braunschweig in der neunten Minute ebenfalls durch eine Strafecke ausglich: Laura Drees verwandelte den Standard. Doch Mannheim wirkte ungerührt und griff weiter an. In der 14. Minute brachte Camille Nobis ihr Team aus spitzem Winkel wieder in Führung. Unmittelbar vor der Pause erhöhte Sonja Zimmermann erneut per Strafecke (diesmal flach ausgeführt) auf 3:1. Die Vorentscheidung fiel in der 18. Minute, als Emma Förter einen Siebenmeter wegen Stockschlagens platziert rechts unten zum 4:1 verwandelte. Zwar hatten beide Mannschaften in der Folgezeit noch einige Chancen, doch waren dabei die Mannheimerinnen einem weiteren Tor näher als Braunschweig dem Anschlusstreffer. In der Schlussminute bekam Braunschweig noch eine Strafecke, die abgefangen wurde. Den Tempogegenstoßschloss Emma Förter zum 5:1-Endstand für den hochverdienten Deutschen Meister Mannheimer HC ab.

hst-sport1-039-270217-1

In Vertretung von OB Matthias Thürauf gratulierte Stadtrat Gerd Distler allen Aktiven zu ihren großartigen Leistungen und bedankte sich bei der Hockeyabteilung des TV 1848, die mit über 50 Helfern für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Damit alle Gäste sich an die Goldschlägerstadt erinnern, überreichte Abteilungsleiter Gernot Brandl mit den Sponsoren an jeden Verein eine mit echtem Blattgold überzogene Hockeykugel. Außerdem erhielten jede Spielerin, die Trainer, Betreuer und Schiedsrichter einen Playmobil-Goldschläger sowie ein T-Shirt.

U18-Bundestrainer Sven Lindemann berief folgende Spielerinnen in das All-Star-Team: Torhüterin Karlotta Lammers (Harvestehude), Sonja Zimmermann (Mannheim), Maria Martin Pelegrina (Uhlenhorst), Katharina Kirschbaum (München), Viktoria Albe (Braunschweig) und Camille Nobis (Mannheim).

hst-sport2-040-270217-5Auch Moderator Johannes B. Kerner brachte Glanz in die Hans-Hocheder-Halle. Da muss schon Großes passieren, wenn selbst ein Johannes B. Kerner in der Hans-Hocheder-Sporthalle vorbei schaut. Ganz privat war der beliebte Fernsehmoderator („Der Quiz-Champion“, „Ein Herz für Kinder“ oder „Das Spiel beginnt“) zu Gast in Schwabach. Bis 2006 moderierte Johannes B. Kerner das „aktuelle Sportstudio“ im ZDF. Damals war seine Tochter noch zu jung für einen eigenen Auftritt in dieser Sportsendung. Inzwischen ist Emily Kerner auf dem Sprung in die deutsche A-Nationalmannschaft der Frauen.hst-sport2-040-270217-9 Auf den Spuren ihrer Mutter Britta Becker-Kerner, die zweifelsohne zu den deutschen Aushängeschildern in dieser Sportart zählt. Mit dem Rüsselsheimer RK gewann sie fünf Deutsche Meisterschaften, stand zudem 231 Mal in der Nationalmannschaft. Sportlicher Höhepunkt von Britta Becker war zweifelsohne der Gewinn der Silbermedaille 1992 bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona. Als Co-Trainerin (zusammen mit Berti Rauh, dem ehemaligen Trainer der Frauen-Nationalmannschaft) betreute Britta Becker-Kerner am Wochenende den Club an der Alster bei der Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft der weiblichen Jugend A in Schwabach. Selbstbewusst waren die Hamburger Mädels in die Goldschlägerstadt gereist, um nach Gold zu greifen. Als Sieger bei der Nord-Ost-Deutschen Meisterschaft zählten Emily Kerner und ihr Team auch am Wochenende zu den heißen Medaillenkandidaten. Doch auch im Hockeysport gewinnt nicht immer der Favorit. Der Club an der Alster teilte sich den siebten Platz mit dem Bietigheimer HC.

Worte des Dankes

Zu den Gewinnern zählten neben dem neuen Deutschen Meister der weiblichen Jugend A vor allem die Hockeyabteilung des TV 1848 Schwabach, die mit ihren rund 40 bis 50 Ehrenamtlichen ihren Gästen aus ganz Deutschland den Aufenthalt so angenehm wie möglich machten. Viele Worte der Anerkennung von Seiten der Gastmannschaften zeigten, dass Abteilungsleiter Gernot Brandl und seine Crew vieles richtiggemacht haben und gute Botschafter für Schwabach im Jubiläumsjahr waren.

DruckenE-Mail

Abteilungsversammlung der Leichtathleten mit Neuwahl

Bei den anstehenden Neuwahlen der Leichtathletikabteilung wurde die bisherige Abteilungsleiterin Enikö Mittler einstimmig im Amt bestätigt.
In ihrem Jahresrückblick zeigte sie auf wie rührig die Leichtathleten sind. Sei es im sportlichen oder auch im gesellschaftlichen Bereich.
Sie erinnerte dabei an die vielen Wettkämpfe die die Kinder und die Jugendlichen bestritten haben.2017-02-23 17.59.19
Aber auch an die Fitness Trainingsgruppe „Breitensport“ die zwei mal wöchentlich ein durchaus anspruchsvolles Training besuchen. Viele der Teilnehmer dieser Gruppe krönen das Jahr mit dem Erwerb des Sportabzeichens.
Natürlich wurde auch gewandert, zum Beispiel nach Neppersreuth zur Ölmühle oder die Winterwanderung kurz vor Weihnachten. Dies dient dem Zusammenhalt der Abteilung.
Als stellvertretende Abteilungsleiterin wurde Larrissa Korn bestätigt. Sie betreut seit langem sehr liebevoll die Kinder der Abteilung. Als Schatzmeisterin wurde Petra Miederer wiedergewählt. In ihrem Kassenbericht zeigte sie auf, daß die Abteilung finaziell gut dasteht.
Daß man sich in der Abteilung sehr wohlfühlt, zeigt der harmonische Verlauf dieser Versammlung.

Unser Bild: von links Enikö Mittler, Larrissa Korn, Petra Miederer

DruckenE-Mail

Weitere Beiträge ...